Skeptische Töne im MDR: “Die Natur spielt den Klimaszenarien einen Streich€

Ich habe an dieser Stelle ja bereits mehrfach darüber geschrieben, wie die Medien zunehmend auch über skeptische Stimmen berichten, also solche, die nicht unbedingt mit der landläufigen Meinung eines katastrophalen menschengemachten Klimawandels übereinstimmen. Diese Zunahme wird mehrere Ursachen haben. Zum einen ist es bestimmt der Verlust an Glaubwürdigkeit, den der

febm.jpgIch habe an dieser Stelle ja bereits mehrfach darüber geschrieben, wie die Medien zunehmend auch über skeptische Stimmen berichten, also solche, die nicht unbedingt mit der landläufigen Meinung eines katastrophalen menschengemachten Klimawandels übereinstimmen. Diese Zunahme wird mehrere Ursachen haben. Zum einen ist es bestimmt der Verlust an Glaubwürdigkeit, den der Klimagate-Skandal nachhaltig hinterlassen hat. Zum anderen spielt aber bestimmt auch der ungewöhnlich kalte Winter eine nicht unwesentliche Rolle.

Ich will damit keinesfalls ausdrücken, dass der momentane kalte Winter (der zweite in Folge) als Beleg gegen die globale Erwärmung geeignet wäre. Das ist er genauso wenig wie der warme Sommer 2003 ein Beleg für den Klimawandel war. Nur funktionieren die Medien hier nun einmal anders. Wenn es aktuell kalt ist, passen Berichte über Zweifel an der Erwärmungstheorie schließlich besser.

Zweifel am Weltklimarat

Und unabhängig vom momentanen Wetter gibt es auch sonst reichlich Grund zum Zweifeln. Warum musste zum Beispiel der Weltklimarat, wenn es doch nach seiner Aussage viele robuste wissenschaftliche Belege für den Klimawandel und dessen katastrophale Auswirkungen gibt, ausgerechnet auf Studien zurückgreifen, die wissenschaftlichen Kriterien in keinster Weise genügen? Gemeint sind damit etwa Arbeiten vom WWF oder von Greenpeace (hier), oder Beiträge aus populärwissenschaftlichen Magazinen. Oder warum werden die Auswirkungen einer Erwärmung durch die Bank drastischer dargestellt, als es die wissenschaftlichen Ergebnisse hergeben? Maßlos übertrieben wurde etwa beim Abschmelzen der Gletscher im Himalaja, beim postulierten klimabedingten Schrumpfen des Regenwaldes im Amazonas, bei den Horrorszenarien zum Austrocknen Afrikas, bei Angaben zu künftigen Dürren in Australien. Und selbst die geographische Situation in den Niederlanden wurde katastrophal falsch dargestellt.

Wer angeblich “robuste Beweise” hat, der sollte nicht auf solch schlechte, fehlerhafte, ungenaue, und vor allem völlig unwissenschaftliche Berichte zurückgreifen müssen. Fest steht auf jeden Fall, dass mit jeder neuen Ungereimtheit, die ans Tageslicht kommt, die Glaubwürdigkeit des Weltklimarates auf immer neue Tiefpunkte sinkt.

Zweifel an den Klimadaten

Berechtigte Zweifel gibt es aber nicht nur an den Auswirkungen eines Klimawandels, wie das IPCC sie darstellt, sondern auch an den Klimadaten, auf deren Grundlage die Berechnungen der Klimamodelle beruhen. Nachdem diese bislang nur in den ausländischen Medien zur Sprache kamen (wir berichteten), hat sich jetzt auch ein deutscher Sender getraut, diese Zweifel offen anzusprechen. Gestern brachte der MDR in seiner Umschau einen Beitrag mit dem Titel: “Klimawandel gebremst und falsch interpretiert“. Darin äußert sich der Leipziger Professor für Geologie, Werner Kirstein, zu den Temperaturmessungen der Nasa:

“Man hat noch vor 1990 eine ganze menge Stationszahlen gehabt, deren Daten hat man statistisch ausgewertet, das waren ungefähr 5000-6000, und die wurden dann 1990 und in den Folgejahren stark reduziert.”

Und weiter heißt es dann in dem Bericht:

“Geschlossen wurden vor allem Stationen in kälteren Regionen. Geblieben sind die in wärmeren Gegenden. Das verzerrt insgesamt die Messergebnisse, so dass es scheinbar wärmer wird.”

Auch die Tatsache, dass es seit etwa zehn Jahren nicht wärmer, sondern kälter wird, und dass dies nicht zu den Vorhersagen einer Erwärmung passt, die bislang immer von den Medien verbreitet wurden, bringt Professor Kirstein zur Sprache:

“Nach den Szenarien sollte es wärmer werden, auch jetzt, in den letzten 10 Jahren, schon wärmer werden. Nur die derzeitige Abkühlung können diese Szenarien, diese Modellrechnungen, nicht erklären. Es spielt sozusagen die Natur den Szenarien einen Streich.”

Sehen Sie hier die komplette Sendung:

Vielen Dank an Rainer Hoffmann (solarkritik.de) für dieses Video.

Internetblog des Wettermanns Frank Abel

Bildquelle Titelbild: Langfristprognosen vom National Weather Service

Zuerst erschienen im Science Skeptical Blog

Kommentare

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  1. Es mag sein, das ich hiermit nicht nur seitens Pro-AGW-Orientierten Kritik erhalte,
    ich bekam – über die letzten fünf Jahre zunehmend – den Eindruck, das AGW, “War on Terror”, Vogel-Grippe(H1N1), Schweine-Grippe(H1N1) etc., letztendlich nur einem Ziel dienen, “Einig gegen Recht und Freiheit” .

    Es gibt im Friesischen einen Spruch “Lever dod as slov/slev”.