“Youthtopia” – Jugend ganz anders als gedacht

Gängige Klischees über Teenager sind teils so alt wie die Menschheit selbst. “Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer”, wusste sogar schon Sokrates zu berichten. Wenn es nach der jüngsten Studie

Gängige Klischees über Teenager sind teils so alt wie die Menschheit selbst. “Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer”, wusste sogar schon Sokrates zu berichten. Wenn es nach der jüngsten Studie von MTV Europe geht, könnten diese “Weisheiten” jedoch getrost vergessen werden. Denn “Youthtopia” soll beweisen: Sie sind ganz anders als wir denken.

Den Machern geht es dabei um mehr als das bloße Abfragen von Alltagsgewohnheiten, Vorbildern oder Mode. Hier stehen Werte, Hoffnungen und Träume einer ganzen Generation im Vordergrund. Und so ist auch der Ansatz, wie schon im Titel zu erkennen, ein anderer als sonst. Mehr als 7000 junge Leute aus sieben verschiedenen europäischen Ländern wurden binnen fünf Monaten und in drei Phasen nach ihrer “idealen Welt” befragt. Das Ergebnis, das vor allem für Markenartikelhersteller interessant sein soll: “Die Antworten zeigen ein Selbstbild europäischer Teenager, das etwas abweicht von dem in den Medien gezeichneten. Sie teilen Grundwerte ihrer Eltern, die sogar Vorbilder sind, sie werden früh selbstständig und würden sich auch leichter in die Gesellschaft einfügen, wenn sie ernst genommen werden.”

Zwei Dinge mache die Sache interessant, meint hierzu auch psfk.com.
So seien die Teilnehmer dazu aufgefordert worden, sich mit einigen der ältesten Regeln der Menschheit auseinanderzusetzen, diese neu aufzuschreiben und sich kritisch damit zu befassen. Dabei herausgekommen sind die “10 Gebote der Jugend“. Daneben sollten sie aber auch die “7 Sünden der Neuzeit” identifizieren. Schließlich wurden die Probanden noch gebeten in einer Reihe von Aufgaben eine eindringliche Selbstbetrachtung vorzunehmen. Die zweite inspirierende Idee der Studie ist das so genannte “Markenmodell”. “Die Vorstellung, das Marken die Fähigkeit haben Konsumenten zu fesseln und mit ihnen in Verbindung zu treten, indem deren Werte herausgestellt werden” sei ein heißes Eisen, so die Autoren weiter.

In diesem Sinne: “Willkommen in Youthtopia. Hab einen schönen Tag”

Kommentare

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  1. ” Schlechte Manieren der Jüngeren Generation”

    Natürlich wie immer nicht generell, aber:

    Mir fällt teilweise das extrem schlechte Benehmen junger Frauen gegenüber Männern, vor allem Älteren auf.

    Es scheint z.b.schick zu sein bei einer Vorstellung sitzen zu bleiben, am besten noch mit übereinander geschlagenen Beinen.

    In Restaurants wird die Speisekarte erst den Frauen auch wesentlich jüngeren übergeben, diese werden auch zuerst bedient, ältere werde meist ignoriert.

    Bei der Rechnung funktioniert es eigenartigerweise meist anders herum.

    Bezgl. der Manieren ist da in den letzten Jahren, ganz besonders bei jungen Frauen, so einiges durcheinander geraten. Manche meinen Respekt sei nur etwas was andere, also meist die Männer, ihnen gegenüber zu erbringen haben.

    Ein Benimm Kurs,ganz besonders für junge Frauen scheint mir in vielen Fällen sinnvoll.