Waterboarding in Heringsbrühe

Der neue Missbrauchskandal bei der Bundeswehr hat Streitkräfte, Politik und Qualitätsmedien aufgeschreckt. Die Rekruten der Gebirgsjäger waren in Mittenwald entwürdigenden Ritualen unterworfen worden. Ein Soldat hatte in einer Beschwerde an den Wehrbeauftragten des deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, geschildert, dass die Soldaten im Juni 2009 Alkohol trinken und rohe Schweineleber hätten

Der neue Missbrauchskandal bei der Bundeswehr hat Streitkräfte, Politik und Qualitätsmedien aufgeschreckt. Die Rekruten der Gebirgsjäger waren in Mittenwald entwürdigenden Ritualen unterworfen worden. Ein Soldat hatte in einer Beschwerde an den Wehrbeauftragten des deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, geschildert, dass die Soldaten im Juni 2009 Alkohol trinken und rohe Schweineleber hätten essen müssen. Auch wurden Rollmöpse mit Frischhefe verzehrt. Es sei darum gegangen, in einer soldatischen Hierarchie aufzusteigen.

Jetzt stellt sich heraus, dass alles “noch viel schlimmer” (Spiegel) ist als “bisher angenommen” (dpa). Nach PPQ-Recherchen sind entwürdigende Rituale wie in Mittenwald nicht nur bei der Bundeswehr an der Tagesordnung, sondern auch in tausenden von Jugendferienlager in ganz Deutschland und auf mehreren hundert Hochseeschiffen unter deutscher Flagge. Unter dem Deckmantel von angeblichen “Äquatortaufen” und “Neptunfesten” kommt es hier immer wieder zu Übergiffen auf Passagiere und neu zur Besatzung gestoßene Mannschaftsmitglieder. Ein Opfer der Mißhandlungen berichtet immer noch schwer traumatisiert: “Schon wird unsanft das Schott unseres Gefängnisses aufgerissen, und der pickelhaubentragende Tiefseepolizist befreit uns aus unserer misslichen Lage. Gefesselt führt er uns an Deck, ehrfürchtig starren wir auf Neptun, seine liebliche Tochter Thetis, den ernst dreinschauenden Pastor und nicht zuletzt auf den sadistisch grinsenden Tiefsee-Doktor, über dessen medizinische Behandlungsmethoden seit Tagen hinter vorgehaltener Hand abenteuerliche Geschichten erzählt werden.”

Danach, so der von PPQ gefundene Zeuge der menschenunwürdigen Praktiken, hätten alle Gefangenen einem der Täter “den rechten großen Zeh küssen” müssen. Dieser sei “mit einer undefinierbaren schwarzen und stinkenden Masse über und über eingeschmiert” gewesen, diese habe aus “Wagenschmiere, Fischpaste, faulen Eier, Kaffeesatz” bestanden. “Widerwärtig”, urteilt das Opfer, das wenig später von den grinsenden Sadisten vor den Augen einer völlig abgestumpften und mitleidlos johlenden Zuschauermenge gezwungen wurde, eine angebliche “Äquator-Pille” in Knödelgröße zu schlucken, “die in Farbe, Geruch und Geschmack der Schmiere an Thetis’ Fuß in nichts” nachgestandne habe.

Der nächste Akt der unmenschlichen Zeremonie, über die bislang von Opfern wie Tätern aus Scham der Mantel des Schweigens gedeckt worden war, sei dann eine sogenannte “Reinigung” mit einer äußerst unangenehmen Seifenlauge, vermischt mit Heringsbrühe, gewesen, zu der auch eine angebliche “Rasur” unter Verwendung einer Toilettenbürste gehörte.

Die Tortur durch die offensichtlich völlig entmenschten Täter, die auch Frauen nicht verschonten, gipfelte schließlich in dem als “Waterboarding” bekannten Verfahren der CIA, das von der Uno und der Bundesregierung als offizielle Folterart anerkannt ist: “Wir wurden von einigen muskelbepackten Helfershelfern kräftig unter Wasser gedrückt”, erinnert sich der Mann. Erst als er gemeint habe, ersticken zu müssen, sei er “zum Luftholen kurz an die Oberfläche gezerrt” worden. “Dies mehrere Male hintereinander, bis auch zum Luftholen keine Möglichkeit mehr gegeben ist, denn beim Auftauchen muß zuerst das geschluckte Salzwasser aus dem Munde, was beim Einatmen natürlich hinderlich ist.”

Dem Tod knapp entkommen, ist es nach Ansicht von Experten besonders grausam für die zahllosen Opfer der gewaltigen Welle der Mißbrauchsfälle, dass die Täter nicht davor zurückschrecken, Fotos und Filme der niederträchtigen Quälereien im Internet zu veröffentlichen. “Damit werden viele Opfer ein zweites Mal mißbraucht”, sagt ein Experte, der dringend dafür plädiert, neue gesetzliche Regelungen zu schaffen. “Menschenunwürdige Bestrafungsrituale müssen verboten werden”, fordert er, “da darf sich auch niemand auf irgendeine alte Tradition herausreden dürfen.”

www.ppq.be

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  1. Wo eine urchristlich mitmenschlich orientierte Wertegemeinschaft fehlt gilt der nackte Wahnsinn. Also nach dem Motto wer im Ausland morden will muss stark sein, ansonsten ab nach Hause. Das Militär verroht adäquat zur Gesellschaftsnorm.
    Ich befürchte der Point of no Return für die NewAge Welle ist angebrochen.
    Entweder das Volk bewegt seinen Hintern wieder und kontrolliert das System oder es frisst uns auf. Das 3. Jahrtausend gerät wohl dem göttlichen Menschen aus der Hand, weil er was wichtiges vergessen hat. Seinen geistigen Herrn, die Natur, die Schöpfung, und die verkündeten Worte. Der Papst, die Elitem und die Medien haben ganze Arbeit geleistet. Aber das wahre Leiden kommt noch, wie gesagt es gibt kein Zurück mehr.