Wir haben wegen unserer endlos chaotischen Geschichte sehr zaghafte Vorstellungen von Demokratie und Diktatur. Als z.B. der ehemalige Kreml-Herrscher Wladimir Putin öffentlich sagte: “Wir brauchen in Russland eine Diktatur des Gesetzes”, gab es in Deutschland einen anklagenden Aufschrei in den Medien, Putin bekenne sich öffentlich zur Diktatur. Dass die Diktatur des Gesetzes nichts anderes als ein Rechtsstaat sein kann, darauf kamen nicht einmal die rechtsstaatlich denkenden Politiker. Allein der Begriff “Diktatur” verwirrte das rechtsbewusste deutsche Publikum auf der Bühne unserer Geschichte so sehr, dass uns unser ewiges Misstrauen gegenüber Russland wieder einmal mehr sehr begründet schien. Doch die schreckliche Wahrheit ist, dass wir nicht nur gegenüber den Russen misstrauisch sein müssen, sondern auch gegenüber uns selbst.
Dabei kommt der Begriff Diktatur eindeutig vom Diktieren. Wir müssten mit diesem Begriff also ziemlich souverän umgehen können. Weil wir bereits in der Schule so manches Diktat über uns ergehen lassen mussten. Es gab Zeiten, in denen auch die berühmtesten Herrscher nicht richtig schreiben konnten. Also haben sie ihre Gesetze den fleißigen Schreibern lieber diktiert, anstatt selbst zu schreiben. Deswegen können wir heute nicht behaupten, dass ausgerechnet die Schreiber, die die Gesetze buchstabengetreu aufgeschrieben haben, eine Diktatur ausübten, sondern nur derjenige, der die Gesetze den fleißigen Schreibern diktierte. Und natürlich auch den Schülern, den Sklaven, den Untertanen und den Bürgern.
Wer die Gesetze festlegt, übt die Diktatur des Gesetzes aus. Das gilt auch für die Raucher. Wenn die Raucher in Deutschland die Gesetze der Bundesrepublik bestimmen würden, dann hätten wir eine Diktatur der Raucher. Ob wir aber die Gesetzgebung der Raucher auch wirklich als Diktatur empfinden würden, hängt nur noch davon ab, ob wir mit den Raucher-Gesetzen mehr oder weniger einverstanden sein könnten, oder ob wir uns in unserer Freiheit eher behindert und gegängelt fühlten.
Jeder Raser fühlt sich durch das Gesetz der Straße €“ die Straßenverkehrordnung, unangenehm behindert. Und wenn er dann sogar noch von der Polizei wegen der Raserei verfolgt wird, spürt er die Diktatur des Gesetzes ganz deutlich im Nacken. Und hätte dagegen ein Kaiser ein Gesetz verfügt, nachdem der Kaiser dem Volk zu dienen hat und nicht das Volk dem Kaiser, dann wären die Bürger zwar sehr überrascht, aber sie hätten so ein Gesetz nicht als diktatorisch empfunden.
Also ist die Diktatur des Gesetzes sehr davon abhängig, ob das Gesetz der Straße genauso wie auch alle anderen Gesetze der Gesellschaft eher dienlich sind, oder sich im Gegenteil als hinderlich, bevormundend, sinnlos einschränkend und noch dazu als gewaltsam erweisen. Weil sich eigentlich jedes Gesetzt irgendwie durchsetzen muss. Es kommt nur noch darauf an, wie gut die Gesetze für die Menschen sind, die nach diesen Gesetzen leben und lieben sollen.
Deswegen ist auch die Demokratie eindeutig als Diktatur zu bezeichnen, wenn sie ihre Gesetze gegenüber den Rauchern und anderen Bürgern durchsetzen will und muss. Aber eine Diktatur des Gesetzes ist noch lange keine Demokratie. Es kommt nämlich immer noch darauf an, wer die Gesetze in Deutschland diktiert: Wladimir Putin, das Parlament oder die Bürger? Wenn einige hundert Abgeordneten das Gesetz mehrheitlich diktieren, dann haben wir eine Herrschaft der Abgeordneten. In Deutschland genauso wie in Russland. Und das ist dann weder hier noch dort wirkliche Demokratie, auch wenn wir uns daran gewöhnt haben, die Herrschaft der Abgeordneten stolz als Demokratie zu bezeichnen. Nur wenn die Bürger die Gesetze diktieren, nach denen sie zusammen mit den Rauchern und den Abgeordneten auch leben und lieben wollen, haben wir die Herrschaft der Bürger, also die Demokratie.
Eigentlich kennt nur der Anarchismus keine Diktatur. Dann herrscht nur noch das Gesetz der Strasse. Und es käme ausschließlich auf unsere Erziehung und unseren guten Willen an, wie rücksichtsvoll wir uns auf der Strasse verhalten. Der Anarchismus stellt an die Bürger große Ansprüche.
Hallo. Die Diktatur ist keine Demokratie, könnte man auch antworten in Kurzform.
Nein Wir haben das Problem das jeder wegschaut, sich verkrümelt auf dem Sofa, sich irgendwelchen Endzeitmärchen einredet und nen Lolly lutscht.
Wir brauchen Männer und Frauen die sich bewegen UND für einen Nationalstaat einstehen. Dieser Multikultikram der Ökos und EU Murks raubt den Menschen die kulturelle Heimat. Nicht Völkermischung und Religionseinheitsbrei sind gut für das menschliche Daherkommen, sondern Vielfalt, Pluralismus, Kulturinseln.
Jeder Mensch ist und bleibt verschieden. Es gibt keinen Doppelgänger, auch Zwillinge etc. sind letztendlich ungleiche Paare.
Auch wenn ich schon an einigen Stellen christliche Äußerungen tätigte so will ich da nicht spirituell werben, sondern genau das Problem ansprechen, es ist völlig normal das eine Mehrheit den Ton angibt. Und wer demokratisch zum Beispiel keine Moschee sehen will, der will eben keine haben. Basta.
Und wer eine Demokratie will MUSS sie auch wehrhaft erhalten und seinen faulen A…. bewegen und sich die Waffen der Demokratie erarbeiten. Aber es ist ja soooooo einfach irgendwelche Kasperle zu wählen und vor der Glotze sich deren gedöns anzuschaun. So wird das aber nichts Leute.
Noch haben wir versammlungsfreiheit, aber unsere Banksters und Helfershelfer wollen uns diese Rechte nehmen. Dazu wird uns tagtäglich über gekaufte Massenmedien wie Welt, Bild, Zeit etc. das Hirn vernebelt.
Drum Bürger aufwachen, diese schwarzen Eliten rauben uns aus bis auf die Knochen.
Mit besten Grüßen an Alle aufrechten Bürger. Trefft euch auf der Straße und quatscht miteinander. Schaut euch an ihr seit gute Leute und keine Banditen! Oder wollt ihr auch nur alle kleine Banksters im Hinterzimmer sein?
Alkso ich nicht. Wir brauchen wieder friedliche Montagsdemos.