Am 16.02.2010 lief in der 3sat-Sendung nano ein Klima-Spezial. Gezeigt wurden Interviews mit den Klimawissenschaftlern Prof. Stefan Rahmstorf und Prof. Hans von Storch. Beide wurden zu den kürzlich aufgedeckten Fehlern im Weltklimabericht der UN (IPCC-Bericht) befragt. In der Presse und der Blog-Sphäre kursierten diese als Himalayagate, Greenpeacegate, WWF-Gate, Pachaurigate Amazonasgate, Hurricanegate, Studentgate, Africagate, Sea-Level-Gate€¦
Prof. von Storch spricht von einer “Dramatisierung der Ergebnisse”, von “Übertreibungen”, von “Angstmacherei” und einer “Politisierung der Klimawissenschaften”. Die Folgen des Klimawandels schätzt er weniger “schlimm” ein, als von den Mainstream-Medien verkündet.
Prof. Rahmstorf – einer der Leitautoren des letzten IPCC-Berichtes – wiegelt hingegen ab. Die Kernaussagen des IPCC-Berichtes seinen korrekt. Daran würde sich nichts ändern. In Band 1 hat bisher noch keiner einen Fehler gefunden!
Bzgl. des zu kalten Winters in Deutschland dürfe man nicht Wetter mit Klima verwechseln. Zweifel seinen nicht angebracht. In diesem Zusammenhang verweist er auf den global wärmsten Januar seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen (im Jahre 1979). Es stellt sich die Frage, wenn ein zu kalter Winter in Deutschland Wetter ist, ist dann ein global zu warmer Januar nicht auch Wetter, zumal wir gerade einen El Nino haben?
Herr Rahmstorfs Forschungsergebnisse zeigen, dass sich der Klimawandel viel schneller vollzieht als im IPCC-Bericht voraus gesagt. Er weist auf den Meeresspiegelanstieg seit 1990 und das Meereisminimum in der Arktis von 2007 hin. Die Prognosen des IPCC sind zu “moderat€. Die Projektionen “unterschätzen€ die tatsächliche Entwicklung.
In diesem Zusammenhang fragt man sich, sind die Projektionen des IPCC dann nicht falsch? Einerseits behauptet Herr Rahmstorf “Fehler in Band 1 hat bisher keiner gefunden” andererseits weist er direkt auf die unzutreffenden Projektionen bzgl. Meeresspiegelanstieg und Meereis der Arktis im IPCC-Bericht hin.
Hinzu kommt, dass er bzgl. seiner Aussage zum Meeresspigelanstieg auf die Profektionen aus dem 3. IPCC-Bericht von 2001 zurückgreift und nicht auf die aktuellen Projektionen aus dem 4. IPCC-Bericht von 2007. Zudem werden Pegeldaten aus Küstenmessungen und Satellitendaten der Ozeane ab 1993 zusammengewürfelt. Auch die betrachteten Zeiträume sind zu kurz. Herr Rahmstorf bemängelt einerseits, dass man zu kurze Zeitabschnitte betrachtet, z.B. wenn man sich die Entwicklung der Globaltemperatur seit 1998 anschaut. Diese kurzen Zeitabschnitte sind nicht signifikant (eindeutig) und vom Wettergeschehen überlagert. Mindestens 30 Jahre sind erforderlich, um einen eindeutigen Klima-Trend ableiten zu können. Andererseits scheint das für ihn kein Hinderungsgrund zu sein, um seinen eigenen Grundsatz zu brechen und aus dem Meeresspiegelanstieg der letzten Jahre und dem arktischen Meereisminimum von 2007 auf einen Trend zu schließen.
Herr Rahmstorf, Sie können nicht einerseits Maßstäbe für andere aufstellen und diese für sich selbst brechen. Das ist höchst unseriös und unglaubwürdig. Genau aus diesem Grund befindet sich das IPCC in einer Krise.
ich denke, Rahmstorf ist krank durch Besessenheit.
wenn heute jemand behauptet, die letzte Dekade wäre von einem beschleunigtem Klimawandel betroffen, dann kann er nur fanatisch, dumm od. politisch abhängig sein. Oder auch alles zugelich. Bei Rahmstorf sehe ich doch auch einen gewissen Mangel an Verständnis. Was der in seinem Propagandablog klimalounge schon für einen Stuss von sich gegeben hat, grenzt an Verständnisschwierigkeiten Erstsemestriger.
Zudem zensuriert er häufig kritische Berichte, auch wenn sachlich gehalten, wenn er keine gute Antwort weiß od. erkennt, dass man ihn bei Fehlern ertappt hat. Ein Armutszeugnis für ihn. Dafür erscheinen Postings seiner Anhänger, wie enes Karl Mistelbergers oft über 10 mal pro Beitrag, obwohl dieser immer das Selbe schreibt und andere Forenteilnehmer als Dummköpfe und Klimaleuger beschimpft. Was ist den eigentlich ein “Klimaleugner” hmmm? Das gefällt Herrn Rahmstorf scheinbar und der schlechte Ton ist in solchen Fällen verziehen.
Ein Schamkerl ist zB. wenn Rahmstorf unaufhaltsam behauptet, man brauche mind. 30a Reihen um statistisch signifikant zu argumentieren. Sieht man sich nämlich die T Reihen an unter dem Aspekt nicht zu wissen wie es weiter geht, so sieht man eindeutig eine Erwärmung von 1976 bis um 2000, also gut 25a und seit 15a eine nicht signifikante Erwärmung (