Biblische Plagen wie Hungersnöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Klimaschutz die neue Weltreligion?
Die christliche Religion ist uns zu anstrengend geworden. Wir wollen an etwas glauben, und bevor wir an gar nichts glauben, glauben wir an den Weltuntergang. Das Ende ist nah, so die Experten, und wie es unserer christlichen Tradition entspricht, nehmen wir auch hier alle Sünden der Welt auf uns und die christlichen Kirchen nehmen die Botschaft dankbar auf.
Mit 350 Glockenschlägen – entsprechend der CO2-Obergrenze – wird dem CO2-Glauben gedacht. Kirchen in aller Welt beteiligen sich. Schon früher warnten Glocken vor Katastrophen wie vor Bränden und Überschwemmungen. Diesmal deuteten sie auf die verheerenden Folgen des Klimawandels hin. Von den Fidschi-Inseln über Asien, Afrika und Europa bis nach Amerika. Dabei stehen viele Gemeinden heute schon für das ein was sie fordern. In einigen Kirchen gibt es bereits ein “Energie-Controlling”. Die Gemeinden nützen Ökostrom und wollen “CO2-SMOG” vermeiden. Denn christlich leben heißt die Schöpfung zu bewahren. Z.B. mit Hilfe von Windrädern und Solarzellen. (Selbst der Papst hat ein eigenes Solardach).
Wer an Gott als den Schöpfer allen Lebens glaubt, geht mit staunenden Augen durch die Welt. Der entdeckt die Vielfalt und den Reichtum des Lebens. Den lohnt es zu schützen. Wenn wir vor der eigenen Haustür anfangen, können andere Menschen nachziehen. Und wenn wir zusammen handeln, wird das Boot in dem wir gemeinsam sitzen – unsere Erde, die Arche Noa – nicht unter gehen, sondern weiter tragen.
Jeder braucht doch etwas, woran er glauben kann. Weil Gott bei uns durch die Aufklärung aus der Mode gekommen ist, wurden schon einige Ersatzreligionen ausprobiert. In den letzten Jahrzehnten gab es zum Beispiel das Waldsterben, das Ozonloch und den Atomtod. Sie alle haben einen apokalyptischen Hintergrund, immer geht es auf dem direkten Weg in den Untergang. Zum Bedauern der Anhänger dieser Glaubensrichtungen ist der große Knall aber bislang ausgeblieben. Jetzt setzen sie ihre Hoffnungen auf den Klimawandel. So z.B. die Urchristen.
Der Klimawandel mit seinen katastrophalen Folgen für Mensch und Erde schreitet in Riesenschritten voran. Die Wissenschaftler erwarten einen Anstieg des Meeresspiegels sowie Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme, Hungersnöte und vieles mehr. Der kritische Punkt ist längst überschritten; die Folgen der Erderwärmung sind zum Teil bereits unumkehrbar. Viele fragen sich: Warum hat es soweit kommen müssen? Hat denn niemand das drohende Unheil kommen sehen und die Notbremse gezogen? Doch! Einer hat gewarnt: Gott selbst €“ durch Sein Instrument, Seine Prophetin und Botschafterin für unsere Zeit (Gabriele). Bereits vor 30 Jahren, als vieles noch abzuwenden gewesen wäre, klärte Er die Menschen über die Folgen der Ausbeutung der Erde und der Tiere auf €“ doch wurden diese Warnungen kaum gehört, ja sogar sabotiert. Eine Gesprächsrunde bringt Hintergründe und Ursachen dieser Sabotage ans Licht.
@Michael Krüger, wenn Hungersnöte und Sintfluten nicht mehr als gottgewollt gelten, sondern vom als von Menschen verursacht angesehen werden, dann handelt es sich wohl nicht um eine Religion sondern um puren Materialismus.