Ängste kennt von uns bestimmt jeder. Ängste sind gut um uns vor realen und akuten Gefahren zu schützen. Einige Menschen neigen aber dazu ausgeprägte Ängste zu entwickeln, die sich dann verselbstständigen. Das ist vor allem der Fall wenn man einschneidende Ereignisse im Leben erlitten hat. Bestimmte Situationen, oder Anlässe können dann ausreichen, um Panik aufkommen zu lassen. Man ist nicht mehr Herr seiner Ängste, sondern die Ängste übernehmen die Kontrolle. Ein solcher Fall ist Andreas T.. Infolge einer Lebenskrise hat er Zukunftsängste entwickelt. Diese wurden durch die mediale CO2-Panikmache soweit verstärkt, dass Andres T., aus der Angst heraus die Umwelt zu zerstören, nicht mehr in der Lage war am alltäglichen Leben teil zu nehmen.
Bis vor sechs Jahren war Andreas T. ein gesunder junger Mann; dann kam die Kündigung. Für den gelernten Informatiker brach eine Welt zusammen, Existenzängste plagten ihn. Andreas zog sich immer mehr zurück, baute eine eigene Welt um sich auf. Dann kam der für ihn einschneidende Tag:
“Da ging’s drum, dass ich eben im internet gesurft hab’ und mir Nachrichten angeschaut hab’ und da – ein Thema war – wo’s um CO2 ging und indem das so beängstigend dargestellt wurde, dass sich das so eingebrannt hat bei mir, dass ich das jetzt noch mit mir herumtrage.”
Keiner sieht ihm die Erkrankung an, doch die Folgen seiner Umweltängste sind massiv. Jede Verpackung, jeder gefahrene Kilometer mit dem Auto werden zur Qual.
“Das fühlt sich irgendwie an, wie wenn man mit Vollgas die ganze Zeit gegen eine €¦ also Du hast eine grosse Betonmauer vor Dir und läufst die ganze Zeit Vollgas und kommst keinen Millimeter voran und Du hast irgendwie das Gefühl, Du drehst gleich durch. Und deshalb hatte ich so Sinnlosigkeitsgedanken, die dann kurzfristig auch zu Suizidgedanken geführt haben.”
Die Selbstmordgedanken konnte der Münchner bisher erfolgreich bekämpfen, doch die Ängste bleiben. Für jede umweltbelastende Situation fühlt sich Andreas verantwortlich; überlegt beim Einkaufen genau, welche Produkte er mit reinem Gewissen kaufen kann.
“Die Ängste gingen soweit, dass ich mich nicht mal mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen konnte, weil ich da das Gefühl hatte, die Umwelt zu zerstören. Es war auch so, dass ich eine Zeitlang dem Tag aus dem Weg gegangen bin, indem ich mich nur daheim auf die Couch gelegt und geschlafen habe. Und so eben den Tag einfach an mir vorbeiziehen hab’ lassen.”
Andreas T. – Angstpatient
danke für`s Vidoe Thorsten,
jetzt weiß ich endlich wer du bist. Gute Besserung, wird schon wieder…