Der Winter 2009/10. Zu trüb und zu kalt.

Der zu Ende gehende Winter war deutlich zu trüb und zu kalt. Mit einer Durchschnittstemperatur von minus 1,3 Grad lagen die Monate Dezember, Januar und Februar 1,5 Grad unter dem sogenannten Klimawert, dem langjährigen Mittel (von 1961-90), wie der Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag (den 26.02.2010) mitteilte. Erstmals seit 1995/1996

Der zu Ende gehende Winter war deutlich zu trüb und zu kalt. Mit einer Durchschnittstemperatur von minus 1,3 Grad lagen die Monate Dezember, Januar und Februar 1,5 Grad unter dem sogenannten Klimawert, dem langjährigen Mittel (von 1961-90), wie der Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag (den 26.02.2010) mitteilte. Erstmals seit 1995/1996 fielen alle Wintermonate zu kalt aus.

Die offiziell tiefsten Temperaturwerte wurden am 19. Dezember in Dippoldiswalde-Reinberg südlich von Dresden und am 27. Januar in Bad Muskau in der Oberlausitz mit minus 24,3 Grad gemessen.

Außerdem war der Winter sehr schneereich und sonnenscheinarm. Tiefdruckgebiete vom Atlantik brachten immer wieder Schnee: Im Norden und Osten fielen dabei teilweise beachtliche Schneemengen, in Mecklenburg-Vorpommern häufig mehr als 50 cm, wobei da und dort sogar neue Rekorde aufgestellt wurden. Durch Verwehungen türmte sich der Schnee besonders an der Ostseeküste und auf den Inseln häufig meterhoch auf.

“Bemerkenswert war die lange Zeit, in der sich große Teile Deutschlands unter einer Schneedecke befanden”, betonte der Wetterdienst. So habe Berlin vom 30. Dezember bis zum 26. Februar – also 59 Tage ununterbrochen – unter Schnee gelegen.

Zwei zu kalte Winter in Folge

Schon der letzte Winter war bundesweit um ein halbes Grad zu kalt gewesen.
Damit haben wir zwei zu kalte Winter in Folge.

Die Prognosen

Infolge der globalen Erwärmung erwarten viele Klimawissenschaftler eine Zunahme der winterlichen Westwindlage. Man spricht von einer starken Nordatlantischen Oszillation (NAO), einhergehend mit einem stabilen Islandtief und Azorenhoch und einem stabilen Nordpolarwirbel. Die warmen Winter überwiegen und die kalten Winter werden zur Ausnahme. In den letzten beiden Jahren beobachtet man aber genau das Gegenteil. Das Islandtief und Azorenhoch sich schwach ausgebildet, es herrscht eine schwache NAO mit einem instabilen Nordpolarwirbel vor und es kommt immer wieder zur Kaltlufteinbrüchen aus dem Osten.

Was sagen die Daten?

In der Reihenfolge der kältesten Winter seit 1901 dürfte der Winter 2009/10 in der Endabrechnung um den 20. Platz liegen.

Im erstem Jahrzehnt des 21. Jahrhundert finden sich vier Winter, die zu kalt ausgefallen sind. 2002/03, 2005/06, 2008/09 und 2009/10. Die letzten beiden davon in Folge. Der Winter 2009/10 war der kälteste des Jahrzehnts.

Zum Vergleich: In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es nur drei Winter, die zu kalt ausgefallen sind.

Fazit: Von einer deutlichen Abnahme der kalten Winter, wie sie z.B. von Prof. Mojib Latif seit zehn Jahren prognostiziert wird, kann nicht die Rede sein. Ein Ende der kalten Winter ist nicht absehbar.

Deutschlandtemperaturen
Die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland zeigt seit 2006/07 einen Temperaturabfall des Jahresmittelwertes von über 2 Grad.

Der Temperaturabfall ist vor allem in den kalten Winter der Jahre 2008/09 und 2009/10 begründet.

Nicht zum ersten Mal liegen die Klimaforscher mit der Prognose “KALTE WINTER WERDEN SELTENER” falsch, wie dieser Zeitungsartikel von 1955 beweist.

Es wird immer wärmer

Der Leiter des amerikanischen Wetterdienstes, Dr. Reichelderfer, erklärte, aus den meteorologischen Forschungen gehe eindeutig hervor, daß das Klima der Erde durchschnittlich und auf lange Sicht immer wärmer werde. In den letzten fünfzig Jahren ist die Atmosphäre um ein oder zwei Grad wärmer geworden. Die Gletscher auf der nördlichen Halbkugel gehen deutlich zurück. KALTE WINTER WERDEN SELTENER. Dr. Reichelderfer sagte weiter, die Wettervorhersagen würden schon in kürzester Zeit verläßlicher werden, weil man nun elektronische Rechenmaschinen, sogenannte Elektronengehirne, in den Dienst der Meteorologie stellen kann. Diese Apparate können umfangreiche Rechenoperationen bewältigen, die einen besseren Überblick über die Wetterlage gewähren.

Historischer Zeitungsartikel: Arbeiter-Zeitung, 1.6.1955

Quellen

Deutscher Wetterdienst: Pressestelle

Düsterster Winter seit mindestens 40 Jahren

Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Es wird immer wärmer

Kommentare

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  1. Die globalen Temperaturdaten sind gefälscht! Climategate hat gezeigt, mit welcher Dreistigkeit hier politisch gewollte Ergebnisse gezimmert wurden. Der “Hockeyschläger” ist bewiesener Maßen eine Fälschung.
    Der vom Menschen gemachte Klimawandel ein Märchen.
    Der letzte Winter war ganz normal! Nur die Medien machen aus jeder Schneeflocke gleich eine Katastrophe. Wenn Autofahrer in Schneewehen stecken bleiben, dann ist ihnen genauso wenig zu helfen, wie Schlittschuhläufern auf dünnem Eis! Wir sind von den Winterdiensten verwöhnt. Sie schütten Tonnen von Salz auf die Straßen und deshalb glauben die Bürger, keine eigene Verantwortung und Vorsorge mehr tragen zu müssen. Wer die Wetterwarnungen ignoriert, der sollte entsprechende Notausrüstung mitnehmen und nicht darauf hoffen, der Staat wird ihn schon rechtzeitig aus den Schneewehen retten.
    Die sogennanten “Klimawissenschaftler” müssen wir öffentlich in den kritischen Medien an de Pranger stellen, bis sie sich freiwillig einen seriösen Beruf suchen. IPCC und PIK müssen ersatzlos aufgelöst und rechtlich wegen Volksbetruges belangt werden. Keinen Cent mehr für “Klimaexperten”!