Schweden fällt zurück in die Rezession

Der so genannte Double Dip hat nun bereits Schweden erwischt. Unerwartet sank das Bruttoinlandsprodukt Schwedens im vierten Quartal um 0,6 Prozent. Selbst das dritte Quartal wurde nach unten  revidiert, so dass bereits dort ein leichter Rückgang  von 0,1 Prozent zu verzeichnen war. Damit befindet sich Schweden bereits nach derzeitiger Datenlage

Der so genannte Double Dip hat nun bereits Schweden erwischt. Unerwartet sank das Bruttoinlandsprodukt Schwedens im vierten Quartal um 0,6 Prozent. Selbst das dritte Quartal wurde nach unten  revidiert, so dass bereits dort ein leichter Rückgang  von 0,1 Prozent zu verzeichnen war. Damit befindet sich Schweden bereits nach derzeitiger Datenlage seit der zweiten Jahreshälfte in der Rezession. Die Experten lagen voll daneben. Diese hatten einen Anstieg von 0,3 Prozent erwartet. Die Hauptursache war der Rückgang der Exporte.

Schweden Krone gibt nach

Die Schweden Krone gab aufgrund dieser neuen Lage deutlich gegenüber dem Euro nach. Das Schwedische Konjunkturprogramm zeigte wenig Wirkung. Der private Verbrauch stieg nur 1,8 Prozent, der Staatsverbrauch um 2,1 und die privaten Investitionen sanken um 11.9 Prozent. Damit leidet auch Schweden als kleine offene Volkswirtschaft an den fehlenden Wachstumsimpulsen aus dem Ausland. Da Schwedens Haupthandelspartner doch weitgehend in Europa beheimatet sind, kann sich Schweden insbesondere nicht von der gesamteuropäischen Entwicklung abkoppeln. Der zuvor von vielen geäußerte Optimismus erweist sich schlicht als gegenstandslos. Die Arbeitslosigkeit ist dort auf 9,4 Prozent gestiegen und wird voraussichtlich nach Ansicht der schwedischen Nationalbank im Jahr 2001 dort verharren.

Kein Aufschwung nirgends. Damit dürfte es mit einem Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik vorläufig in Schweden nichts werden. Das wird jedoch auch alles nichts nützen, da Schweden allein sich kaum aus der Rezession lösen kann. Nationale Geld- und Fiskalpolitik sind keine hinreichenden Instrumente, um eine kleine offene Volkswirtschaft aus der Rezession zu führen. Ohne ein akkommodierendes globales Umfeld steckt man in der Sackgasse.

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  1. Klingt irgendwie nach “Euroland ist abgebrannt”. Dann wäre tatsächlich die Theorie beinahe in der Realität angekommen, das manch Börsenguru weissagt, das es den Gau wegen der Zockerei geben wird. Also wird der Druck auf die Macher der Katastrophe zu erhöhen sein. Was am meisten nervt ist ja, das die Brüder auch noch mit dem Untergang der Länder abzocken dürfen. Und warum? Weil wir zugegeben lange nicht aufgepasst haben. Aber das ändert sich hier und jetzt. Dank Internet weird das Netzwerk gegen Feudalkapitalismus größer und größer. Wer zu letzt lacht lacht am besten. Wer zu sicher ist, macht genug Fehler und die gilt es zu finden. Ich bin guten Mutes das dies gelingen wird. Wer ganz unten ist hat nämlich nichts mehr zu verlieren und kann frei opponieren. Bürger auf gehts, lassen wir das ungenierte Plündern der Staatskassen nicht mehr zu.