Trend zum Drall

Die Wirtschaftskrise ausgelutscht, der Klimawandel eiskalt abgewatscht, Eva Herman untergetaucht und Adolf Hitlers Leiche in der Elbe versenkt. Der Iran aber ist weit weg, das Gletscherschmelz-Jahr 2350 ebenso – die Welt litt tatsächlich Mangel an wirklich guten Nachrichten. Bis jetzt beruhigende Neuigkeiten von der Nasa kamen. Das Erdbeben in Chile

astron.jpgDie Wirtschaftskrise ausgelutscht, der Klimawandel eiskalt abgewatscht, Eva Herman untergetaucht und Adolf Hitlers Leiche in der Elbe versenkt. Der Iran aber ist weit weg, das Gletscherschmelz-Jahr 2350 ebenso – die Welt litt tatsächlich Mangel an wirklich guten Nachrichten.

Bis jetzt beruhigende Neuigkeiten von der Nasa kamen. Das Erdbeben in Chile habe die Erdachse um acht Zentimeter verschoben, teilte die US-Raumforschungsagentur mit. Nach Berechnungen des Wissenschaftlers Richard Gross habe “der Heimatplanet nun eine etwas schiefere Position” im All, zudem habe das Beben direkt vor der Haustür der ehemaligen DDR-First-Lady Margot Honecker der Erde “zusätzlichen Drall verpasst”. Der Planet drehe sich nunmehr schneller um seine eigene Achse.

Damit fallen die Tage künftig um 1,26 Mikrosekunden kürzer aus – eine Hiobsbotschaft für Bund, Länder und Kommunen, die damit Sozialhilfemittel in noch schnelleren Rhythmen auszahlen müssen. Auch die Staatsschulden steigen noch einmal an, da neue Schulden schon nach kürzerer Zeit der alten Rechnung aufgenommen werden müssen.

Viele Verbraucher jedoch können aufatmen. Durch die Verkürzung der Tage leben alle Menschen weltweit deutlich länger. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits mit dem Beben der Stärke 9,1 im Dezember 2004 im Indischen Ozean eingesetzt hatte. Damals konnte die Erdachse um rund sieben Zentimeter verschoben werden, seitdem sind die Tage weltweit bereits um 6,8 Mikrosekunden kürzer geworden. Insgesamt resultiert daraus eine Verlängerung der durchschnittlichen Lebenspanne eines jeden Menschen um 0,255 Sekunden, hieß es bei der Nasa.

Die Bundesregierung erwartet aus dem so genannten “Bäng”-Effekt bestimmt deutliche Impulse für das weltweite Wachstum. Wer länger lebe, konsumiere auch mehr, hieß es im Wirtschaftsministerium. Deutschland als ehemaliger Exportweltmeister könne und werde davon profitieren.

Quelle: politplatschquatsch.com

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