Peru: Neue Überschwemmungen in der Cusco Region

Als man schon glaubte, dass die in Cusco, Peru und seiner Umgebung durch Regenfälle und Überschwemmungen verursachte Katastrophe sich verbessert hätte, verursachten starke Regenfälle [es] am 1. März, dass noch ein weiterer Fluss über die Ufer trat. Der Überlauf des Quesermayo Flusses im Bezirk Taray, Calca Provinz in der Region

Als man schon glaubte, dass die in Cusco, Peru und seiner Umgebung durch Regenfälle und Überschwemmungen verursachte Katastrophe sich verbessert hätte, verursachten starke Regenfälle [es] am 1. März, dass noch ein weiterer Fluss über die Ufer trat. Der Überlauf des Quesermayo Flusses im Bezirk Taray, Calca Provinz in der Region Cusco verursachte 7 Tote, viele Verletzte und die Überflutung von 80% aller Häuser in diesem Bezirk[es]. Das wirkte sich auch auf die Straßenverbindung zwischen Cusco und Pisac aus. Was diese Überschwemmung von derjenigen der Vergangenheit unterscheidet, ist, dass Hilfe wesentlich schneller eintraf. Am selben Tag der Katastrophe schickte das Ministerium für Energie und Bergbau 3 Tonnen Nahrungsmittelhilfe [es].

peru1.jpgEs wurde allerdings auch berichtet, dass noch andere Dörfer betroffen waren [es], wie Cuya und Yacarpay, und in anderen Distrikten von Cusco, wie San Sebastián, San Jerónimo, Anta, Zurite, Limatambo und Lamay wurde der Notstand ausgerufen. Wie schon bei der vorangegangenen Katastrophe wurde ein Großteil der Nachrichten und Bilder von dem, was geschehen war, über Twitter verbreitet.Marco A. Moscoso (@ markopunk):

“Taray in Calca wurde adurch den Fluss-Überlauf überschwemmt.”

Rita A.B (@ritaposa):

“In Cusco drohen weitere Regenfälle. Gestern regnete es die ganze Nacht und die gleichen Probleme traten wieder auf, viele Kinder werden nicht in die Schule gehen.”

Javier Murillo Ch. (@ jataz8):

“Auf der Rückkehr von der Cusco-Pisac Straße ist es unmöglich, an dem Kilometer 30 vorbeizukommen. Vom Aussichtspunkt kann man sehen, dass Taray völlig überschwemmt ist.”

Auch wenn viele Wege blockiert waren, gelang es Moscoso vom Blog El Caminerito [es] dorthin zu gelangen und ein paar Fotos zu machen, von denen einige bei Twitpic zu sehen sind.Er nahm auch ein Video auf und hat es, nachdem er nach Cusco zurückgekehrt war, auf seinen Blog hochgeladen:

“Mit Unterstützung der peruanischen Armee wurde heute mit den Aufräumarbeiten begonnen, die Opfer wurden registriert und gleichzeitig wurden Nahrungsmitteln verteilt. Nach der Rückkehr nach Cusco über die Pisac – San Salvador Autobahn konnte man von dem Hügel Morro Blanco aus sehen, dass die Straße durch einen Erdrutsch blockiert war, und um sie zu überqueren musste mach durch Felder und Schlamm laufen.”

Er trug auch zu einem Video bei dem Blog Prensa Contacto [es] bei:

In dem oben erwähnten Blog ‘Prensa Contacto’ [es] war es ihnen möglich gewesen, Erklärungen von Ciriaco Condori, dem Bürgermeister der Calca Provinz, aufzunehmen:

“Uns fehlte eine Kultur der Prävention, und das ist uns dann ganz plötzlich passiert. Wir verhandeln mit dem Bürgermeister von Pisac, um die betroffenen Familien auf Ländereien in seinem Gebiet umzusiedeln. Die Zentralregierung sollte effektiv den Kauf von schweren Maschinen für die Gemeinden autorisieren.”

Zum Schluss einige Fotos und Videos über die Situation der Cusco-Pisac Autobahn, die ebenfalls unter den Unbilden der Natur zu leiden hatte, von Javier Murillo vom Blog El Pensar [es] (Der Denker), dem es unmöglich war, nach Taray zu fahren:

Translation by Eduardo Ávila

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Global Voices. Die Übersetzung erfolgte durch Hans H. Knauf, Teil des “Project Lingua“. Die Veröffentlichung auf der Readers Edition erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Global Voices.

Kommentare

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  1. Meines Wissens gab es keine Inkasiedlungen an Flussläufen, weil die Kombination von Tälern und Wasser wg. Wetter gefährlich sein können.

    Das waren kluge Leute die Inkas und die kannten noch keine Klimakatastrophen.