“Extremkälte” beim Extremwetterkongress

Langsam scheint es zur Tradition zu werden, dass der alljährlich im “Vor”-Frühling veranstaltete Extremwetterkongress unter den so genannten Gore-Effekt fällt. Dieser Effekt bewirkt nämlich, dass es überall dort wo “Big Al” auftritt zu einer plötzlichen, lokal begrenzten, Abkühlung des Klimas kommt. Selbiges scheint der Extremwetterkongress in den letzten beiden Jahren

eriew.jpgLangsam scheint es zur Tradition zu werden, dass der alljährlich im “Vor”-Frühling veranstaltete Extremwetterkongress unter den so genannten Gore-Effekt fällt. Dieser Effekt bewirkt nämlich, dass es überall dort wo “Big Al” auftritt zu einer plötzlichen, lokal begrenzten, Abkühlung des Klimas kommt. Selbiges scheint der Extremwetterkongress in den letzten beiden Jahren zu bewirken.

Zum Auftakt des letztjährigen Extremwetterkongresses 2009 lagen die Temperaturen am Veranstaltungsort in Bremerhaven um den Gefrierpunkt. Der Winter 2008/09 war insgesamt um ein halbes Grad zu kalt in Deutschland ausgefallen. Das wäre nicht weiter dramatisch gewesen, wenn das Veranstaltungsgebäude denn Schutz vor der Witterung geboten hätte. Das Klimahaus, das Veranstaltungsgebäude des letztjährigen Extremwetterkongresses, war allerdings noch nicht fertiggestellt und machte seinem Namen alle Ehre. Somit mussten die Besucher dick einpacken in Wintermäntel und Wollmützen frieren.

Im diesem Jahr wurde der Extremwetterkongress 2010 erneut im Klimahaus in Bremerhaven abgehalten. Dieses ist nun fertiggestellt. Erneut lagen die Temperaturen um den Gefrierpunkt und es waren einige Zentimeter Neuschnee gefallen. Der diesjährige Winter 2009/10 ist in Deutschland um 1,5°C zu kalt ausgefallen. Auch weite Teile der USA und weite Teile Asiens waren von einem Kältewinter mit viel Eis und Schnee betroffen. Ein Thema das promt beim Extremwetterkongress aufgegriffen wurde.

Wie sich gerade heraus gestellt hat, war das vergangene Jahrzehnt dasjenige mit der größten Winterschneebedeckung auf der Nordhalbkugel, also seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1966. Das veranlasste Al Gore kürzlich in der NY-Times zu verkünden, dass die massiven Schneefälle, im Sinne der zu erwarteten Zunahme von Niederschlägen, ein Beleg für den menschen gemachten Klimawandel seien. Damit stellt er die Klimaforschung allerdings vor ein Problem. Denn wenn die winterlichen Schneefälle zunehmen, so steigt auch das Rückstrahlungsvermögen der Erdoberfläche. Das bewirkt wiederum eine Abkühlung. Wenn die winterlichen Schneefälle steigen, dann wachsen auch die Festlandeisschilde in der Antarktis und in Grönland. Diese liegen in Höhen, die größtenteils Dauerfrost aufweisen. Somit fällt auch der Meeresspiegelanstieg weitaus weniger dramatisch aus. Damit stellt Al Gore die gesamte Klimaforschung auf den Kopf. Die Klimaforscher ringen derzeit um immer wieder neue Erklärungen für den postulierten Klimawandel, denn die prognostizierten Szenarien wollen partout nicht so eintreffen, wie sie vorausgesagt wurden.

Kommentare

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  1. @ Herr Krüger

    Sie sollten sich beim Fernsehen für die Wettervorhersage bewerben. Ihr Beitrag hat in der Rübrik “Klimawandel” jedenfalls nichts zu suchen. Wetter ist eben nicht gleich Klima. Global ist es derzeit aussergewöhnlich warm, und dies bereits im vierten Monat in Folge!