Die hässliche Fratze der Armut

Die Lage ist prekär, der Hunger alleweil zu Gast. Nachdem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie herausgefunden hat, dass in Deutschland viel mehr Menschen als bisher gedacht von Armut bedroht sind, finden sich schlagartig auch Mitbürger unter den Marginalisierten und benachteiligten, die bisher gedacht hatten, sie seien

Die Lage ist prekär, der Hunger alleweil zu Gast. Nachdem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie herausgefunden hat, dass in Deutschland viel mehr Menschen als bisher gedacht von Armut bedroht sind, finden sich schlagartig auch Mitbürger unter den Marginalisierten und benachteiligten, die bisher gedacht hatten, sie seien immun gegen das schleichende Gift des Kapitalismus.

Daniel Drungels ist einer davon, ein armes Würstchen, das unter seiner Lage leidet, seit er von ihr erfahren hat. Im Un terschied zu vielen anderen aber hat Dungels sich entschlossen, nicht länger zu schweigen, sondern sein Schicksal öffentlich zu machen. Herausgekommen ist ein erschütterndes Zeugnis über die alltäglich menschenverachtende Realität des Neoliberalismus in Deutschland, ein packendes Dokument aus einer Zeit des ungehemmten Turbokapitalismus, der seelenzerstörenden Globalisierung und des von den Verhältnissen erzwungenen Duldens himmelschreiender Ungerechtigkeit. Die hässliche Fratze der Armut, sie hat keinen Markennamen, sie kennt kein Pardon. Wir müssen dennoch den Mut haben, ihr ins Gesicht zu schauen.

Quelle: politplatschquatsch.com

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