Ein Plädoyer für das richtige Maß. (2)

Nicht die Erde, aber der Lebensraum auf unserer Erde ist zerbrechlich, gleich einer Eierschale. Unser Leben ist an ganz bestimmte Bedingungen geknüpft. Wie balanciert diese sein müssen, zeigt die Einmaligkeit unserer Erde. Darüber und darunter wird es bedrohlich. Ohne richtiger Position in der Milchstraße, der richtigen Größe und der richtige

babel6.jpgNicht die Erde, aber der Lebensraum auf unserer Erde ist zerbrechlich, gleich einer Eierschale. Unser Leben ist an ganz bestimmte Bedingungen geknüpft. Wie balanciert diese sein müssen, zeigt die Einmaligkeit unserer Erde. Darüber und darunter wird es bedrohlich. Ohne richtiger Position in der Milchstraße, der richtigen Größe und der richtige Position zur Sonne, der entsprechende Atmosphäre und dem Vorhandensein der anderen Planeten – z. B. Jupiter und Mond – und der Kontinente, wäre es öde und es gäbe kein Leben.

Es ist lebensnotwendig das rechte Maß, die richtige Dosis und die Grenzen zu finden. Dass uns Klugheit und Einsicht rechtzeitig zu diesem Maß führt, darf bezweifelt werden – das lehrt uns die Geschichte. Keine Ruhmestat für die am höchsten entwickelte Kreatur, wie wir Menschen uns verstehen.

Und was immer gültig war und ist: Unmäßigkeit, Raffsucht verdarb und verdirbt die Sitten. Deswegen wurden und werden Kriege geführt, werden Reiche reicher und Arme ärmer, wird Lebensraum zerstört – Boden, Luft und Wasser verseucht, Tiere gequält und ausgerottet. Als ob die vom Menschen nicht beeinflussbaren Gefahren und Katastrophen nicht Herausforderung genug wären. Klug wäre, allen Verstand dafür einzusetzen, dass wir diesen Gefahren die Wucht des Leids nehmen und entgegen steuern und nicht mit selbst gemachten Leid verstärken.

Die Staatengemeinschaft ist gefordert

Es braucht eindeutige, verbindliche Regeln und stimmige Konsequenzen, wenn die Regeln gebrochen werden – und neue Formen der Politik. Wir brauchen eine Balance zwischen Nehmen und Geben. Wir müssen zu Lösungen kommen, welche für die Gesamtheit der Menschen Verbesserungen bringen, um dann – im zweiten Schritt – diese Errungenschaften so gerecht wie möglich aufzuteilen. Die Zeiten der cleveren Verhandlungen, wo es nur um den eigenen Vorteil geht, müssen vorbei sein. Auf diesem Weg muss und wird es Verlierer geben. Manche werden ihre Privilegien einbüßen und teilen müssen. Es wird eine wichtige Aufgabe sein, sie in das gemeinsame Boot zu holen und ihr Verständnis zu erreichen. Alle Betroffenen müssen am Verbesserungsprozess beteiligt sein.

Die global abgestimmten und verbindlichen “Spielregeln” müssen fair und gerecht sein, für heutige und für kommende Generationen. Fair bedeutet, wenn es in keiner Weise zum unmittelbaren oder späteren Schaden eines anderen Geschöpfes kommt. Und gerecht ist der Zustand eines sozialen Miteinanders, wenn es eine angemessene, unparteiliche und einforderbare Balance der Interessen und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt.

Eile ist geboten: Ein erster Schritt zur Umkehr ist die Erkenntnis, denn wirksame Maßnahmen brauchen das Erkennen der wirklichen Ursache. Ein Zweiter, das Beseitigen der Ursachen und das gute Beispiel der Meinungsmacher. Ein guter Begleiter für diesen Weg ist Respekt. Respekt vor dem Nächsten, vor kommenden Generationen und vor der Natur. Wir müssen mehr und vieles anders tun, um den aktuellen Bedrohungen für die Menschheit zu begegnen.

Quelle: Ein Plädoyer für das richtige Maß. SHAKER-media.
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Kommentare

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  1. Danke für den tollen Artikel. Der hoffentlich einige “Wilde” zur Besinnung brächte. Dabei kann diese Kugel nochmal so viele Menschen ernähren OHNE masslosen Raubbau. Auch einen gewissen Komfort für Alle ist drinn. Aber bisher ist diese Menschenrasse – inkl. meiner Einer – unfähig sich gegenseitig moralisch zu motivieren diese “Schöpferische” Aufgabe zu erledigen. Die Anleitung dazu haben seltsamerweise alle Kulturen der Erde in ihren Mythen und später philosophischen Büchern bewahrt. Sogar in medizinischen Akten (Chinas Heilkunst ist teilweise sehr gut ohne künstlichen Tablettenkram) eingebaut. Überhaupt sind uns die Asiaten hoch überlegen. Wir müssen blos davon lernen. Lernen heisst aber auch Einsicht und Demut. Umgekehrt heißt Lehren auch Rücksicht und Geduld. Aber was macht der moderne Maschienenmensch? Er baut Bomben und Granaten und erfindet zeugs, das keiner wirklich braucht. Gäbe es keine verdummenden Medien, hätten wir wahrscheinlich schon eine weit höher entwickelte Menschheit. Klingt utopisch? Nein mitnichten. Alles eine Frage der Einsicht und Beobachtung unserer wahren Fähigkeiten. Leider werden diese falsch gelehrt oder aberzogen mit pseudoreligiösem Mist und falschen Propheten (NewAge) und Jüdisches christliches Papsttum ergeben=>römische Dekadenz.