David Schraven, umtriebiger und engagierter Journalist, der nicht nur als Welt-Korrespondent, sondern auch als Bottroper Ruhrbaron tätig ist, wechselt die Fronten. Normalerweise ist er es, der Menschen zum Erzählen bringt, wochenlang recherchiert und ein ums andere Mal für Diskussionsstoff sorgt. Jetzt steht er dem Online-Journalismus-Studenten Andreas Grieß in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort.
Der junge Mann will in Anbetracht der Wahlen in NRW wissen: Welche Rolle spielen Blogs im Wahlkampf? Die Antwort des erfahrenen Gegenübers: “Blogs sind in der breiten Bevölkerung noch sehr unbekannt. In der Massenwirkung spielen sie sicher keine Rolle. Man kann sich Blogs eher als kleine Räder vorstellen, die in der Lage sind, große Räder zu bewegen.” Haben Blogs denn überhaupt einen zahlenmäßigen Einfluss auf das Wahlergebnis? Auch das verneint Schraven vehement, wenn er sagt: “Ich glaube nicht, dass Blogs Wahlen direkt beeinflussen.”
Lesen Sie hier mehr über die Einschätzungen des Journalisten. Wofür sind Blogs in seinen Augen da? Wie wirken sich Aussagen von Politikern auf die Netz-Aktivisten aus? Und wo sind welche Geschichten am besten platziert?
Solche Dinge sind wichtig und ein Weckruf zum weitermachen. Nein Blogs bewegen was. Die Medien greifen auf Blogs längst zurück. Die Jugend arbeitet mit Blogs wie selbstverständlich. Kennt er die Szene wirklich oder schränkt er sich nicht ein auf Jahrgänge 50Plus? Wenn man in die Jugend hineinhört, die sind politischer als man denkt. Nur sie nutzen andere “Sprachen”. So wie wir in der Jugend eine Sprache nutzten die unsere Eltern nicht verstehen sollten.
Darum mich motiviert dieser Beitrag: JETZT ERST RECHT.