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Israel: US-finanzierter Landraub schürt Terrorismus gegen den Westen

Sonntag, den 14. März 2010 um 13:54 Uhr von Geierschreck

Links und Rechts im israelischen Parlament

Unter der republikanischen Bush-Regierung konnten die israelischen Rechten ihren Landraub in den Palästinenser-Gebieten mit US-Finanzierung fortsetzen, wenn sie nur stereotyp ihre “Verhandlungsbereitschaft” verkündeten. Nach den ersten Warnungen durch die neue demokratische Obama-Regierung waren sie zumindest zu einem vorläufigen Baustopp bereit. Dazu schreibt der SPIEGEL vom 8.3.2010 unter der Überschrift “Israels Siedlungsbau gefährdet neue Nahost-Gespräche”:

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte zugesagt, für zehn Monate keine Neubauten im Westjordanland zu genehmigen. Lediglich die Arbeiten an 3000 bereits im Bau befindlichen Wohnungen sollten fortgesetzt werden. Das Moratorium für den Siedlungsbau war auf Druck Washingtons zustande gekommen…

SPIEGEL und Stern setzen ihre Artikel fort mit dem Verweis auf die Proteste der israelischen Friedensbewegung gegen die Selbstbedienung der israelischen Landräuber auf Kosten der Palästinenser:

Mit der am Montag erteilten Baugenehmigung brüskiert Jerusalem deshalb auch die USA, deren Vizepräsident Joe Biden am Montag in Israel erwartet wurde. “Die israelische Regierung empfängt den US-Vizepräsidenten mit einer klaren Demonstration, dass sie kein echtes Interesse daran hat, den Friedensprozess voranzubringen”, kritisierte die israelische Friedensbewegung Peace Now am Montag.

(Sh. “Israel brüskiert USA –Fortführung des Siedlungsbaus”, stern.de, 9.3.2010.)

Inzwischen geht es aber nicht nur um die Fertigstellung der 3000 illegalen Wohnungen im Westjordanland, sondern um die Baugenehmigung für weitere 1600 Wohnungen und (lt. Haaretz vom 10.3.2010) sogar um die Genehmigung von 50.000 zusätzlichen israelischen Wohneinheiten, überwiegend im jüdischen Bezirk des besetzten Ost-Jerusalem. (Sh. “Israel plant 50.000 Wohnungen - Bauten in Ostjerusalem gefährden Friedensprozess”, derstandard.at, 11.3.2010.) Dafür wird dort Platz geschaffen durch die Zerstörung von Palästinenser-Wohnungen. “60.000 Palästinenser in Ostjerusalem sind daher von Obdachlosigkeit bedroht.” (Sh. “ISRAEL – Jeden Tag werden Häuser zerstört”, dw-world.de, 25.5.2009.) Auch die Proteste des Israelischen Komitees gegen Häuserzerstörungen (ICAHD) und ihres Mitbegründers, des israelisch-amerikanischen Ethnologie-Professors Jeff Halper, sind erfolglos (sh. ebd.).

Die ursprüngliche Verkündung des zehnmonatigen Baustopps konnte die Obama-Regierung offenbar erreichen durch glaubhafte Drohung mit einem Ende ihrer jährlichen Milliardenhilfen für das israelische Militär und sonstige Zwecke. Inzwischen klingen die Worte von US-Vizepräsident Joe Biden schon wieder eher nach Fortsetzung der Bush-Politik unter dem Druck der neokonservativen Republikaner in den USA (sh. “US-Vizepräsident Biden zu Besuch in Israel - ’Unzerbrechliche Freundschaft’ auf der Probe”, tagesschau.de, 11.3.2010). Auch von den Neokonservativen in Deutschland ist nicht viel mehr als ein Mitläufer-Druck im zahnlosen Nahost-Quartett zu erwarten. So schrieb der israelische Publizist Uri Avnery am 5.12.2009 über die deutsche Moderatoren-Rolle unter der Überschrift: “Der Gipfel von Kitsch” (sh. uri-avnery.de):

Benyamin Netanyahu und zehn seiner Minister sollten eine gemeinsame Kabinettsitzung mit Angela Merkel und zehn ihrer Minister aus ihrem deutschen Kabinett halten.
Wofür? Um Deutschlands Liebe zu Israel zu demonstrieren. Im letzten Augenblick meldete Netanyahu, er sei krank; das Treffen wurde gestrichen. Ich nehme an, dass Netanyahu darüber nicht sehr traurig war. Wozu brauchte er dies? Die israelische Regierung erhält sowieso alles aus Deutschland, was sie sich wünscht…
Natürlich muss eine Regierung mit Regierungen verhandeln. Die deutsche Regierung muss mit der israelischen Regierung verhandeln. Aber von da bis zum kitschigen Verhalten wie einer gemeinsamen Kabinettssitzung ist ein großer Schritt.

Durch die indirekte Finanzierung des Land- und Wasserraubes schüren diese Neokonservativen den Terrorismus gegen sich und gegen Europa, aber auch in Afghanistan, Pakistan, im Irak, in der gesamten muslimischen Welt und natürlich auch in Israel, das gegen diese selbst mitverursachte Gewalt die Mauer baute, vorzugsweise auf Palästinenserland, und es damit bis zur Unbewohnbarkeit zerstückelte. Die Milliarden-Hilfen  aus den USA und die Hilfsgelder aus Europa fordern also am Ende zahllose Menschenleben und ziehen Hunderte von Milliarden nach sich durch die Kosten der Kriege in Afghanistan und dem Irak. In der gesamten islamischen Welt beruft sich die Gegengewalt auf diese Zustände. Sie ermöglichen  außerdem den islamfeindlichen Islamisten im Iran, ihre Bevölkerung gegen Israel noch weiter aufzuhetzen.

Die folgende Landkarte der “israelischen Siedlungen” findet man auch mit Plus-Zoom bei Wikipedia.org und - in einer älteren PDF-Version mit sehr hoher Auflösung - als “Map of Jewish Settlements in the West Bank, May 2002″ unter btselem.org. (Siehe auch rossaepfel-theorie.de/Land-_und_Wasserraub.htm.)

Die Zerstückelung des Palästinenserlandes betrifft nicht nur die grenznahen Gebiete im Westjordanland, die durch den schnörkeligen Mauer-Verlauf nicht nur von Israel, sondern auch von den übrigen Palästinensergebieten abgeschnitten werden und so als derzeit unbewohnbare Gebiete irgendwann von Israel übernommen werden können. Es geht auch um die grenzfernen israelische Siedlungen in so großer Zahl und so ausgewählter Lage, dass sie einer allmählichen Übernahme der palästinensischen Restgebiete Vorschub leisten.Zum Wasserraub der Israelis in den Palästinensergebieten berichtet DIE ZEIT über eine Untersuchung von Amnesty International:

Der Untersuchung zufolge fordert Israel mehr als 80 Prozent der Vorräte aus einem Grundwasserbecken unter dem Westjordanland. Den Palästinensern hingegen würden nur 20 Prozent zugestanden. Das Becken “Mountain Aquifer” ist laut amnesty die einzige Wasserquelle für die Palästinenser im Westjordanland, während Israel auch noch das gesamte verfügbare Wasser aus dem Jordan bezieht. Daraus resultiere ein viermal höherer Pro-Kopf-Verbrauch: Während jeder Israeli pro Tag durchschnittlich 300 Liter zur Verfügung habe, stünden auf palästinensischer Seite täglich nur 70 Liter pro Person zu Buche…

(Sh. “Amnesty kritisiert israelische Wasserpolitik”, zeit.de, 27.10.2009, und “ISRAEL RATIONS PALESTINIANS TO TRICKLE OF WATER”, amnesty.org,  27.10.2009; entnommen aus rossaepfel-theorie.de/Land-_und_Wasserraub.htm.)

Auch die Israel-Hilfe aus Deutschland und Europa gehört auf den Prüfstand, solange der Land- und Wasserraub anhält, denn Deutschland hat nicht nur eine schreckliche Schuld gegenüber den Überlebenden des Holocausts und ihren Kindern in Israel, sondern auch gegenüber den Palästinensern, die durch die Folgen des Holocausts von ihrem Land vertrieben werden. Die Tabus dürfen nicht dazu führen, dass die israelischen Rechten und Rechtsextremisten gegen die humanitäre Linke abgeschirmt werden.

Die neuen Siedlungen im Palästinenserland werden vor allem errichtet infolge der späteren Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie würden dort von den Palästinensern vielleicht sogar als Konjunkturprogramm geduldet, wenn man ihnen akzeptable Gegenleistungen böte und die Mauer beseitigte oder auf israelisches Gebiet verlagerte.

In Israel ist es so wie in allen Staaten mit rechten und linken Parteien. Diese neigen eher zur Humanität und jene bevorzugen die Brachialgewalt nach außen und den Raubtierkapitalismus.

Ein Beispiel für das Gewaltpotenzial sind auch die vielen toten Zivilisten und die Zerstörungen im Gaza-Streifen als Folge dieser Politik (sh. dazu den Goldstone-Bericht des UN-Menschenrechtsrats und “Goldstone vermutet Verbrechen gegen die Menschlichkeit”, tagesanzeiger.ch, 29.9.2009, ).  Zu Tunnelbauten von dort nach Ägypten sagte der UN-Koordinator für humanitäre Einsätze, John Holmes:

Es sei zwar schlecht, dass es Hunderte von Tunneln gebe, die die Blockade umgehen, doch könnten die Menschen im Gazastreifen ohne sie kaum überleben. Denn durch die Tunnel kämen wichtige Güter wie Lebensmittel und Arznei in das abgeriegelte Gebiet.

(Sh. “Israelische Luftangriffe im Gaza-Streifen”, tagesanzeiger.ch, 12.3.2010.)

Auch hier zeigt sich wieder der Gegensatz zwischen “Links und Rechts im israelischen Parlament” (sh. oben), denn “Israel erlebt eine rechtsextreme Hetzkampagne, die manche Beobachter an die McCarthy-Zeit in den USA erinnert. Dabei geht es erneut um den Goldstone-Bericht zum Gazakrieg”. Die Hetze der Rechten richtet sich diesmal gegen “Naomi Chazan, eine 63-jährige Politologieprofessorin und frühere Knessetabgeordnete der linken Meretz-Partei” und Präsidentin des humanitären New Israel Funds, einer NGO, die die israelische Brachialgewalt kritisiert (sh. “Wenn Kritik als Landesverrat angesehen wird”, tagesanzeiger.ch, 1.1.2010). Weiter heißt es dort:

Urheber dieser Kampagne ist die Organisation Im Tirtzu (nach Theodor Herzls «Wenn Ihr wollt» ist es kein Märchen über den künftigen jüdischen Staat) unter ihrem Gründer Ronen Shoval. In den Zeitungen erschienen Anfang Februar Anzeigen von Im Tirtzu, die Naomi Chazan mit einem Horn an der Stirn zeigen, was sonst zum Repertoire von Antisemiten gehört. Ausserdem ist das hebräische Wort für Fonds und Horn dasselbe…

Überdies hat die rechtsgerichtete «Jerusalem Post» Naomi Chazan nach vierzehn Jahren als Kolumnistin gekündigt, und vor ihrem Haus wurde lautstark demonstriert. Am bedenklichsten aber ist, dass das staatliche Presseamt einen Artikel des Massenblatts «Maariv» an Auslandkorrespondenten weiterleitete, der Chazan beschuldigt, die Agenda der Hamas und des Iran zu betreiben. Und der Rechtsausschuss der Knesset will jetzt untersuchen lassen, wieweit und welche israelischen NGOs vom Ausland mitfinanziert werden.

Statt dessen sollte der “Rechtsausschuss der Knesset” zunächst einmal die Finanzierung der Regierungskriminalität in Milliardenhöhe durch die USA und Europa publik machen. Die Ausfälle der israelischen Rechten erinnern auch an die Hetze gegen die deutsche LINKE (sh. rossaepfel-theorie.de/Linksbuendnis.htm) und an den Missbrauch des Medienkapital hierzulande (sh. “Meinungskauf – Demokratie und Plutokratie”,  rossaepfel-theorie.de/Meinungskauf/Demokratie-Kauf.htm).

Die israelische Friedensbewegung protestiert schon seit vielen Jahren gegen diese zunehmende Machtübernahme durch die Profiteure der US-Militärhilfe und der Kapitalmacht in ihrem Land.

Dagegen sind die Konservativen auf die Konservierung ihrer Privilegien bedacht und forcieren zusammen mit den Rechtsradikalen den fortgesetzten Land- und Wasserraub. Unterstützt werden sie dabei wiederum von den Neokonservativen in den USA. Der Neokonservatismus ist wie der Neoliberalismus weniger auf die Bewahrung von menschlichen Werten als auf die Konservierung und den Ausbau von Vorteilen zu Lasten der Umverteilungsopfer bedacht, wobei sich der Neoliberalismus gegen diesen  Begriff wendet und sich völlig zu Unrecht noch auf die ursprünglich emanzipatorischen Ideale der Liberalen beruft (sh. zum Begriff des Neoliberalismus: rossaepfel-exkurse.de).

Sogar der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert diesmal die Exzesse der rechtslastigen israelischen Politik:

“SIEDLUNGSPLÄNE - Zentralrat der Juden kritisiert Israel”
als “formidable Fehlleistung” und “falsches Signal zur falschen Zeit”
(lt. Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland), handelsblatt.com, 11.3.2010).

Auch israelische Regierungsmitglieder kritisieren, dass der Landraub diesmal “zum falschen Zeitpunkt” kommt, weil gerade der US-Vizepräsident Joe Biden den Scheindialog mit den Palästinensern wiederbeleben will und davon womöglich auch die weitere Finanzierung des Land- und Wasserraubes durch die USA abhängt.

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38 Reaktionen zu “Israel: US-finanzierter Landraub schürt Terrorismus gegen den Westen”

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  1. Rolf Ehlers

    am 14. März 2010 um 18:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es ist ein schlimmes Zeichen, dass mir diese voll zutreffende Beschreibung der Situation schon als mutig vorkommt!

  2. Frank Hofmann

    am 14. März 2010 um 20:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    Machen wir uns nichts vor. Das neue Imperium Romanum ist die USA samt Isreael und Westeuropa. Da werden uralte Hegemonialansprüche seit 2000 Jahren auf dem Rücken der Völker ausgetragen. Und die Leute sind so müde und voll des Leides von diesem Kabalen die den Hals nicht voll kriegen. Geld, Macht, Hass, Mord, Landraub. Ja geht denn das finstere Zeitalter nie zu Ende? Dachte mit dem ach so gelobten Humanismus wirds besser? Merk ich aber nichts von! Je mehr dieser Virus um sich greift um so mehr streiten sich die Geister. Irgendwer hat da wohl Geister geweckt, die er nicht beherrscht. Das dabei gleich die alte Kirchenorgel mit von der Empore des Himmels fällt, auch keine Meisterleistung.
    FÜHRERLOS, GEISTESLOS, HEMMUNGSLOS dank irgendwelchen Spinnereien einer freien Welt der Schöngeisterei - genannt wird der Spuk auch: “Die neue Religion der Reichen”. Auch gleichgesetzt mit: Die unsichtbare Macht der Erde.

  3. Geierschreck

    am 14. März 2010 um 23:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ROLF EHLERS

    Wenn ich mich bei meiner Kritik nicht durchweg auf Juden in Israel berufen könnte, dann hätte ich mit meinen Unterscheidungen zwischen Rechts und Links - auch in Israel - einen schweren Stand gegenüber den den dortigen Rechtsradikalen und ihren deutschen Unterstützern. Diesmal kann ich mich sogar auf die halbherzige Kritik des US-Vizepräsidenten Joe Biden und auf den glaubwürdigen Zorn von Hillary Clinton berufen, ja sogar auf die fragwürdige Kritik des zeitlich unpassenden Landraubes durch den Zentralrat der Juden in Deutschland und durch jüdische Regierungssprecher. Ansonsten hätte ich gegenüber solchen Interessenvertretern ebensowenig Rückendeckung wie Frau Hecht-Galinski (sh. rossaepfel-theorie.de) oder George Soros (sh. ebd. ~Quellen-1.htm), die von den Radikalinskis als jüdische Antisemiten dargestellt werden.

  4. Geierschreck

    am 14. März 2010 um 23:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ FRANK HOFMANN

    Der Einleitung stimmte ich zu: "Das neue Imperium Romanum ist die USA samt Israel und Westeuropa. Da werden uralte Hegemonialansprüche seit 2000 Jahren auf dem Rücken der Völker ausgetragen" - auch wenn inzwischen z.B. das pseudokommunistische China  große Teile von Afrika erobert und das immer noch kastenverseuchte Indien erfreuliche wirtschaftliche Fortschritte macht.

    Aber Fortschritte hat es auch hier gegeben seit dem Imperium Romanum: In einigen islamistischen Staaten werden zwar minderjährige Vergewaltigungsopfer noch wegen Sex vor der Ehe gesteinigt (!), aber in den westlichen Industriestaaten werden Andersswbjwbsw  nicht mehr gekreuzigt. In Deutschland werden die Sklaven des Lohndumpings immerhin mit Hartz-IV-Aufstockung über Wasser gehalten. Man entwickelt sogar allmählich ein Tribunal gegen Massenmörder wie Radovan Karadžić oder gegen den sudanesischen Staatschef 
    Umar Hasan Ahmad al-Baschir  (sh. rossaepfel-theorie.de/Quellen_1.htm, Fußnote 1079) - trotz des heftigen Widerstandes von vielen afrikanischen Regierungskriminellen. Im Kampf gegen die asozialen Erben des Imperium Romanum bleibe ich also bei meinem realitätsbezogenen Optimismus für die Zukunft.

  5. Guillaume

    am 15. März 2010 um 07:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    Von den Amerikanern finanziert ?

    Und wie viel bezahlen wir Deutschen jedes Jahr, seit nun über 60 Jahren?

    Der weitaus grösste Teil des Geldes zur Unterdrückung der Palästinenser und der Region kommt nämlich direkt oder indirekt aus Deutschland.

    Nicht die Amerikaner bezahlen, die bestimmen nur wo es politisch lang geht.

    Das von den Deutschen eingetriebene Geld wird dann hauptsächlich für Rüstung ausgegeben.

    Dieses Perpetuum mobile der ” ewigen” Geldgewinnung , ein Geschöpf jüdischer Interessen Verbände, basiert auf der politischen Kastration Deutschlands durch permanente Erneuerung deutscher Schuldkomplexe sowie die industrielle Ausbeutung deutscher Geldquellen.

    Ein perfides System, aber es funktioniert hervorragend.

    In Deutschland kann sich keine PolitikerIn oder Journalistin halten, die sich nicht bedingungslos diesem Regime unterwirft. Dafür bekommen sie dann ein Häppchen für sich ab.

    Sie glauben doch nicht im Ernst, dass sich die Drahtzieher dieses Systems dieses zerstören lassen.

  6. Frank Hofmann

    am 15. März 2010 um 12:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich möchte ihnen Allen gerne einmal diesen Artikel ans Herz legen. Einfach einmal ohne Resentiments lesen. Auch LNKS und RECHTS nicht beachten. Kommt da nicht vor! Sondern er zeigt neutral unsere dunkle Seite der wahren Kolonialherren und Verlierer bis heute.
    Schon lange bevor es zum Crash kam habe ich mich intensiv mit unserer seltsamen Kultur Frieden erzwingen durch Schrecken erzeugen beschäftigt. Denn egal wo Frieden drauf stand, es war Krieg drinnen. Aber weshalb? Gibt es da einen unsichtbaren Antreiber? Und siehe da, ja so etwas gibt es. Westerwelles römischer Ausdruck zeigte mir den Weg in diese Richtung:
    “Der längste Kreuzzug der Geschichte”
    http://www.geschichteinchronologie.ch/USA/Risi_der-laengste-kreuzzug.htm

  7. lupo cattivo

    am 15. März 2010 um 13:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der Titel sollte korrigiert werden, denn er ist nicht von den USA, also Amerikanern finanziert, sondern von den Rothschild-geführten Zionisten in den USA und überall auf der Welt (auch in D)

    @ Frank Hoffmann
    alle Hinweise, die auf geheime Mächte der Kirche, der Queen, der Freimaurer, der Jesuiten, der Templer und der Aliens verweisen sind pure Desinformation, um Rothschild, den wahren Welttyrannen zu vernebeln (der alle -mit Ausnahme der Aliens finanziert und finanziell kontrolliert)
    Die Geschichte beginnt hier: http://wp.me/pP5oX-1Z

  8. Geierschreck

    am 15. März 2010 um 13:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ GUILLAUME

    Zur Beantwortung dieser Einwände muss ich leider weiter ausholen.

    Die deutschen Zahlungen an Holocaust-Überlebende und Angehörige der Opfer in Israel sind in der Tat erheblich, aber hier handelt es sich nicht um Hilfen für den Militärhaushalt und für den Siedlungsbau, die man streichen könnte, sondern um individuelle „Entschädigungen“, wenn man Zahlungen für derartige Verbrechen überhaupt so bezeichnen kann. Diese vertraglichen Zahlungen lassen sich auch nicht kürzen.

    Zur Höhe dieser Zahlungen lese ich gerade bei gutefrage.net:

    Am 10 September 1952 unterzeichneten der israelische Außenminister Mosche Scharett, der Präsident der
    Conference on Jewish Material Claims Against Germany, Nachum Goldmann, und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer das Luxemburger Abkommen. Dieses sah die Zahlung von 3 Milliarden DM an Israel und 450 Millionen DM an die Claims Conference, die jüdische Opfer außerhalb Israels vertrat, vor. Die Leistungen erstreckten sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren und erfolgten vorwiegend durch deutsche Warenlieferungen; rund eine Milliarde DM war zur Finanzierung israelischer Erdölkäufe vorgesehen. Alle anderen Leistungen sind individuelle Entschädigungen für Opfer des Nationalsozialismus, keine Reparationen (http://www.bundestag.de/dasparlament/2005/15/Thema/002.html).

    Weiter finde ich dort einen Hinweis auf die Webseite des deutschen Zußenministeriums und auf den dortigen Abschnitt:

    Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht
    Seit dem Luxemburger Abkommen von 1952 (Zahlung von rund 1,53 Milliarden Euro) ist die Frage der Entschädigung ein wichtiges politisches Thema im Verhältnis zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt beliefen sich deutsche Entschädigungsleistungen an in Israel lebende NS-Verfolgte Ende 2007 auf rund 26,7 Milliarden Euro. Jährlich werden ca. 424 Millionen Euro an Entschädigungsrenten (überwiegend nach dem Bundesentschädigungsgesetz - BEG) und verwandten Leistungen an Empfänger in Israel ausgezahlt. Hinzu kommen weitere erhebliche Entschädigungsleistungen in der Sozialversicherung und im Lastenausgleich. Seit Einrichtung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" im Jahr 2000 wurden auch aus deren Mitteln Entschädigungsleistungen an ehemalige Zwangsarbeiter ausgezahlt. Die individuellen Auszahlungen im Rahmen des Stiftungsgesetzes wurden per Gesetz zum 31. Dezember 2006 abgeschlossen.

    Nach der neuesten Rechtsprechung des Bundessozialgerichts wurden die Voraussetzungen für die Zahlung sogenannter Ghetto-Renten deutlich herabgesetzt. Dies kann dazu führen, dass ehemalige Verfolgte des Nationalsozialismus, die in einem Ghetto gearbeitet waren, jetzt eine deutsche Rente oder höhere deutsche Rente erhalten können.

    Die Interessen Israels in Entschädigungs- und Restitutionsfragen werden von der Jewish Claims Conference (JCC) vertreten. Über die JCC werden Einmalzahlungen und monatliche Renten für Härtefälle verteilt, die keine Entschädigungen nach dem BEG erhalten konnten.

    Der magere Zahl von derzeit „424 Millionen Euro an Entschädigungsrenten“ sind wohl nur damit zu erklären, dass die meisten Überlebenden inzwischen verstorben sind. Auch die 26,7 Milliarden Euro in den 58 Jahren seit 1952 können doch nur als eine symbolische Sühne-Geste angesehen werden. Es ist ein Nichts angesichts der Millionen von unschuldigen Opfern eines bestialischen Mordens.

    Über die Verbrechen der israelischen Rechten gegen die Palästinenser kann man sich nur empören, wenn man zugleich solche Verbrechen weltweit in den Blick nimmt, z.B. jetzt auch in Bosnien und im Kosovo wie auch in den Extremfällen Darfur (sh. oben Al Baschir) und Ruanda.

    Die Milliarden für jüdische Rentner aus der ehemaligen Sowjetunion (lt. Einwand von speekykluge bei gutefrage.net) stehen auf einem anderen Blatt, zumal dies nicht zur Finanzierung des Land- und Wasserraubes dient.

    Hier geht es in erster Linie um die Erhöhung der US-Militärhilfe auf Milliardenbeträge, die das Mehrfache der jährlichen „424 Millionen Euro an Entschädigungshilfe“ belaufen.

    Zur Militärhilfe heißt es unter rossaepfel-theorie.de/Land-_und_Wasserraub.htm:

    Grundlage für den Land- und Wasserraub ist dessen Finanzierung durch jährliche Militärhilfen und sonstige Hilfsgelder in Milliardenhöhe aus den USA. (Sh. Noam Chomsky: "Das amerikanisch-israelische Programm zur Annexion und Zerstörung Palästinas",
    zeit-fragen.ch, 25. und 30.1.2009.)  Die Militärhilfe wurden
    durch ein Folgeabkommen unter George W. Bush Mitte 2007 noch einmal um etwa 25 Prozent aufgestockt auf jährlich etwa 3 Milliarden US-Dollar für weitere zehn Jahre (sh. "USA – Milliardenschwere Waffenhilfe für gute Freunde", sueddeutsche.de, 28.7.2007.)

    Nicht nur das israelische Militär soll die 30 Milliarden Dollar erhalten. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde soll 500 Millionen Dollar erhalten, wenn sie den Staat Israel anerkennt. In einem Artikel von Jason Ditz wird genauer beschrieben, wie die Palästinensische Autonomiebehörde mit 500 Millionen Dollar „geschmiert“ werden soll, wenn sich ihre längst unglaubwürdigen Interessenvertreter der Palästinenser deren Ansprüche auf eigene Rechnung abkaufen lassen:


    Obama gewährt Israel für das kommende Jahrzehnt
    30 Milliarden Dollar Militärhilfe
    Auch die Palästinensische Autonomiebehörde soll 500 Millionen Dollar erhalten, wenn sie den Staat Israel anerkennt

    (Sh. Luftpost – Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein, LP 286/09 – 22.12.2009.) Bei solchen Kungeleien ist es nicht verwunderlich, das die radikale Hamas mit Verrätern der Palästinenser-Interessen nicht zusammenarbeiten will.

  9. Guillaume

    am 15. März 2010 um 14:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    Geierschreck

    ” Geldtransfer von Deutschland nach Israel”

    Danke, für die detaillierte Darstellung. Es liegt im Wesen individueller Zahlungen , dass diese im Laufe der Jahre abnehmen, da kaum noch Juden leben die persönlich die Zeit vor 45 in Deutschland erlebt haben.

    Bei den genannten Zahlen handelt sich aber nur um die offiziellen Zahlen. In Wahrheit liegt der Geldtransfer von Deutschland nach Israel um mindestens den Faktor 20 höher. Die Geld und Sachleistungen, obwohl kaum noch Überlebende verfügbar, haben sogar kontinuierlich zugenommen.

    Dafür werden Stiftungen im In-und Ausland geschaffen geschaffen, dafür gibt es Projekte die nur dem Geldtransfer dienen, dafür gibt es g e h e i m e Haushaltsposten etc etc .

    Übrigens wenn Obama 30 Milliarden Militärhilfe gibt, heisst das doch im Klartext Amerikanische Waffen und Technologie werden nach Israel exportiert, bei den Deutschen heisst Militärhilfe das Geld ist für immer abgeschrieben.

    Viva la differenc’e

  10. Frank Hofmann

    am 15. März 2010 um 15:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Cattivo. Danke für Kritik. Im Artikel geht es darum zu zeigen was derzeit die USA antreibt! Der moderne Raubzug der Bankenmafia wäre vlt. besser gewesen als Überschrift. Es sind die “Clans” und ihre Pseudoreligion der USA. Ich bin dem Autor insoweit verbunden, ein Schweizer, dass er wenigstens einmal grob aufzeigt woher dieser Irrtum kommt und wo er endet. Letztlich ist die Frage wie die “Brüder” loswerden? Und dazu brauchts Aufklärungshilfen. JEDER muss selbst weiter nachhaken. Ich biete keinen fertigen Lösungsweg an. Aber so gehts eben auch nicht weiter. Wohlstandsgier weniger der immer mehr Arme macht. NEIN danke.

  11. Geierschreck

    am 15. März 2010 um 16:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ LUPO CATTIVO

    Tatsache ist, dass es bei US-Rüstungsindustriellen ein besonderes Interesse gibt an der US-Militärhilfe für Israel, denn bei deren Neuverhandlung durch George W. Bush’s Lobbyisten hat dieser wieder einen großen Teil davon gebunden an Rüstungskäufe in den USA.

    Es wird auch in den USA starke neoliberale Kräfte unter den Juden geben, aber die Mehrheit der US-Juden neigt eher zu den weniger belasteten US-Demokraten. Mit den oft beschuldigten Rothschild-Clans habe ich mich noch nicht beschäftigt, weil ich die Selbstbedienung zu Lasten der Umverteilungsopfer dort wie hier auch sehr gut durch Beobachtung der neoliberalen Meinungsmacher und ihrer Geldgeber verstehen kann - von Springer, über Bertelsmann bis hin zu industriefinanzierte “Forschungsinstitute” und zu den öffentlich-rechtlichen Proporz-Medien.

    Das alles hat viel weniger zu tun mit jüdischen Gruppierungen in den USA, mit dem Opus Dei, mit Scientology, den Freimaurern usw. als mit der organisierten Gier im allgemeinen (sh. “Alle Staatsgewalt geht vom… (Art.20 GG?) Kapital aus!”, readers-edition.de, zuletzt Fortsetzung 1 vom 31.1.2010.

  12. Geierschreck

    am 15. März 2010 um 17:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ GUILLAUME

    Ich gehe auch davon aus, dass die Geldtransfers von Deutschland nach Israel höher sind, als das Auswärtige Amt es angibt, aber nicht um den Faktor 20, sondern - verteilt auf die letzten zehn Jahre - vielleicht um den Betrag von zwei Milliarden Euro, den die USA in einem Jahr dafür ausgeben. Es gab z.B. die beiden “Dolphin”-U-Boote im Gesamtwert von einer Milliarden Euro, die der Kanzler der Bosse mit seinem grünen Außenministern Fischer im Jahr 2005 den Israelis zu einem Drittel geschenkt hat (sh. “Schröders Abschiedsgeschenk - U-Boote für Israel”, spiegel.de, 19.11.2005). In den Jahren 1999 und 2000 waren nach diesem Bericht bereits drei “Dolphin” fast komplett an Israel verschenkt worden - durch die damalige “christlich-liberale” Kohl-Regierung. Auch hier gab es für dieses hochproblematische Geschäft starken Lobbyismus, nicht zuletzt wegen der mangelnden Arbeitsplätze auf deutschen Werften.

    Wenn es - abgesehen von dem individuellen “Entschädigungen” - ansonsten nennenswerte deutsche Zahlungen geben sollte, die von der israelischen Regierung für Militärzwecke und den Landraub verwendet werden können, dann würde mich das wirklich sehr interessieren, denn ich habe lange danach gesucht und wäre für jede Quellenangabe dankbar.

  13. Guillaume

    am 16. März 2010 um 10:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    wir können natürlich ewig streiten ob der Faktor 2 oder 20.

    Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte.

    Ich weiss nur ” aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen “, das der vor dem Parlament verborgene Geheimhaushalt ( also nur den Fraktionsspitzen von CDU, FDP, SPD, Grünen ohne Linken bekannt ) Zahlen wir von mir genannt ” gehandelt” wurden.

  14. Albert Albern

    am 9. April 2010 um 20:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Geierschreck, wenn die Palästinenser militärisch Erfolgreich wären, was würden Sie dann unter den Titel: “Europäisch finanzierter Landraub” schreiben? Müssten wir auch dann mit Terrorismus gegen den Westen rechnen, nur halt nicht mehr seitens der Islamisten?

  15. Geierschreck

    am 10. April 2010 um 00:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Ich beziehe mich hier auch auf Ihren gestrigen Kommentar unter “Hartz IV: Opfer der Selbstbedienung und Ablenkungs-Tricks der Profiteure.”

    Die vernichtende Kritik von Rolf Ehlers an der schäbigen Geschäftemacherei mit dem “Glauben” ist sicher kein Plädoyer für Glaubens-Relativismus und Subjektivismus, sondern eher eine Karikatur (sh. Rolf Ehlers: “Kalindi präsentiert Lord Gourasana, den Allmächtigen Vater”, readers-edition.de, 8.4.2010). Ich stimme Ihnen aber zu, wenn Sie schreiben:

    Und es wird wahrscheinlich noch Jahrhunderte dauern, bis wir begreifen, dass das Land uns allen gehört. Es gehört der menschlichen Gemeinschaft, die darin lebt und gemeinsam die Verantwortung für ihr Land tragen muss. Die Gemeinschaft muss ihr Land gemeinsam verwalten und zu privaten Zwecken kann das Land eigentlich nur verpachtet werden.

    (Sh. Albert Albern: “Wem gehört die Welt?”, readers-edition.de, 4.3.2010.)

    Dies würde für Israel eine Ein-Staaten-Lösung mit gleichen Rechten für die Palästinenser bedeuten. Aber genau das will die israelische Rechte überhaupt nicht, weil sie den Palästinensern diese Rechte nicht zubilligt. Es bleibt also nur das Recht dessen, der zuerst oder zuletzt da war. Jedenfalls kann sich weder Deutschland in Polen noch Israel in Palästina auf eine Anwesenheit vor langer oder noch viel längerer Zeit berufen, zumal diese Gebiete vor der Okkupation durch die Deutschen oder Israelis ja schon durch andere Sprachgruppen besiedelt waren.

    Inzwischen werden auch die übelsten Formen der Sklaverei angeprangert, und es ist es zum Glück möglich, dass man einige Verbrechen gegen die Menschlichkeit in fernen Ländern vor einem internationalen Gericht anklagt. Es kann also nicht sein, dass das Faustrecht oder das Recht des Stärkeren beim Landraub weiterhin von der entstehenden Völkergemeinschaft geduldet wird. Mit “Glaubensfreiheit” lassen sich solche Verbrechen jedenfalls nicht rechtfertigen.

  16. Albert Albern

    am 10. April 2010 um 09:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Geierschreck, der Begriff “Glaubensfreiheit” sollte nur mein Gefühl der Machtlosigkeit ausdrücken, den ich bei solchen Diskussionen habe. Sie Erinnern sich, unser Disput hat sich dank dem Begriff “Objektivität” entwickelt. Nur aus Spaß versuche ich hier und da möglichst objektiv zu sein, auch wenn es sehr anstrengend ist. Der Begriff “Landraub” ist natürlich schon eine Beurteilung. Meines Wissens nach hält Israel Gebiete besetzt, die im Verlauf von Kriegen besetzt wurden, welche von den Palästinensern und mit denen verbündete arabischen Staaten initiiert wurden. Wenn Israel einen wie auch immer begründeten Angriff unternahm, hat sich dann die israelische Armee bislang immer vollständig zurückgezogen. Der von Ihnen so gekennzeichnete “Landraub” ist also eine Art Beute, nachdem Israel andere Angreifer zurückgeschlagen hat. Ich finde es nett von der gesamten internationalen Gemeinschaft, dass sie sich ihre Gedanken über Israel und Palästina macht, nur werden dabei die Menschen - die Palästinenser und die Israelis, immer ignoriert und viele praktische Probleme auch. Also müssten die Palästinenser und die Israelis zaubern können, um die überaus weisen Entscheidungen der Weltgemeinschaft erfüllen zu können. Und das noch dazu unter sehr erschwerten Bedingungen, weil weder die Einen noch die Anderen besondere Lust dazu haben, die verträumten Vorstellungen der nach Ruhe strebenden Weltgemeinschaft zu verwirklichen. Beide Seiten suchen unabhängig voneinander nach anderen Lösungen und beide Seiten suchen dafür nach Verbündeten. Meiner Meinung nach werden wir erst dann ein wenig Ruhe im Nahen Osten haben, wenn zwischen Israel und seinen Nachbarn kilometerweite Wüsten liegen. Also müsste wohl ein Teil der Welt weiterhin verwüsten, damit wir Ruhe haben. Leider macht Israel genau das Gegenteil davon - die Wüste wird wieder Fruchtbar gemacht.
    Das Leid der Palästinenser ist sichtbar. Hätten die deutschen Vertriebenen immer noch in Auffangslagern leben müssen, wäre deren Leid heute auch noch sichtbar. Hätte Deutschland die Gebietsverluste nicht akzeptiert, hätten wir wahrscheinlich auch Raketen auf Polen oder die Tschechei rüber geschossen.
    Ja, das Leid kann man sehr wohl Sichtbar machen, die viele Bildern über die Kreuzigung Jesu geben ein wunderbares Zeugnis davon. Und das Leid, das Jesus erlebt hat, lenkte die Menschen die gesamte Geschichte des Christentums davon ab, das andere Menschen auch leiden. Alle waren auf das Leid Jesus fixiert. Die Fixierung auf die Nahostproblematik kommt mir ähnlich so ignorant vor. Das Leid der Menschen in allen anderen Ecken der Erde nehmen wir nur kurzzeitig wahr, das Leid der Palästinenser erreicht langsam Ewigkeits-Charakter. Meiner Meinung nach ist es eine Lüge, dass die Palästinenser mehr leiden als die Menschen in Birma, in Mexiko oder in Uganda. Dabei bekommen die Palästinenser jährlich mehr Geld, als es die Erdbeben-Opfer in Italien bislang bekommen haben. Schließlich schreiben Sie hier auch über das Geld – über den “US-finanzierten Landraub”.

  17. Geierschreck

    am 10. April 2010 um 17:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Auch ich verstehe, dass man als unterlegener Aggressor in einem Krieg Gebiete verlieren kann. So ist es z.B. Deutschland ergangen im Zweiten Weltkrieg mit den ehemals polnischen Gebieten, die an Polen zurückgefallen sind.

    In Israel kann man aber kaum von “ehemals israelischem” Gebieten sprechen, denn man hatte ja erst im Jahre 1948, also zwanzig Jahre vor dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 und zweitausend Jahre nach dem Exodus, den Staat Israel auf palästinensischem Gebiet neu gegründet - gegen den erbitterten Widerstand der arabischen Bewohner und mit etlichen Massakern an ihnen. Die Grüne Linie wurde als Waffenstillstands-Grenze von 1949 zwar in der westlichen Welt weitgehend anerkannt, weil man den Israelis einen eigenen Staat aus gutem Grund nicht verweigern konnte. Trotzdem war dies für die Palästinenser eine Zumutung, und man hätte sie dafür großzügig entschädigen müssen. Der Verzweiflungs-Schlag der Araber im Sechs-Tage-Krieg von 1967 gegen Israel war also keineswegs vergleichbar mit den deutschen Angriffen auf Polen in Zweiten Weltkrieg.

    Bei solchen Zumutungen kann es nicht angehen, dass man den Palästinensern einerseits die Gleichberechtigung in einem gemeinsamen Staatsgebiet verweigert, aber andererseits ihren Staat durch den Mauer- und Siedlungsbau so zerstückelt und die lebensnotwendigen Wasservorräte so in die eigenen Swimming Pools umleitet, dass ein eigener Palästinenserstaat nicht mehr existenzfähig ist.

    Etliche Einzelheiten habe ich in meinem Artikel beschrieben. Die vom Westen finanzierte humanitäre Hilfe ist ein Nichts gegen die westliche Militärhilfe und sonstigen jährlichen Milliarden für Israel gegen die Araber. Die kleineren westlichen Entwicklungsprojekte für die Palästinenser wurden von Israel teilweise wieder zerbombt! “Das Leid, das Jesus erlebt hat”, wurde von seinen Namensschändern zur teilweisen klammheimlichen Rechtfertigung von millionenfachem Judenmord missbraucht, und auch über die Araber sind die “christlichen” Räuberbanden schon im Mittelalter hergefallen - auch um die arbeitslos gewordenen marodierenden Ritter in eine andere Richtung zu lenken.

    Man verlangt kein „Zaubern“, wenn man zumindest den Rückbau der existenzvernichtenden Mauer auf die Grüne Linie fordert. Wenn das Recht nicht überzeugt, greife ich auch gern auf die Goldene Regel der Weltethik zurück nach dem schlichten deutschen Sprichwort: Was du nicht willst, das man dir tu…

    Also “Leben und leben lassen!”. Ansonsten richtet sich der Terrorismus nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen den dann zu Recht verhassten Westen, der so etwas akzeptiert, schön redet oder gar finanziell unterstützt.

  18. Albert Albern

    am 10. April 2010 um 20:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr @ Geierschreck, solche Diskussionen machen mich depressiv, gerade weil ich hierbei mit eindeutigen Parteinahmen konfrontiert werde, die meiner Meinung nach wirklich unter die Glaubensfreiheit fallen.
    Trotzdem versuche ich das Traurigmachende von hinten aufzurollen:
    Müssten wir mit israelischem Terror gegenüber der Westlichen Welt rechnen, falls Israel in Not geraten sollte? Mir scheint, dass Sie den Terror für begründet halten, wenn der Terror genug Gründe liefert. Und das ausgerechnet unmittelbar danach, wenn Sie “das schlichte deutsche Sprichwort zitieren: Was du nicht willst, das man dir tu…”
    Der Spruch: “Auge um Auge, Zahn um Zahn” versucht uns nicht die gegenseitige Verstümmelung aufzuerlegen, er bedeutet nur das Gleiche mit Gleichem zu vergelten. Daran hielt sich auch Jesus, als er das Gute mit dem Gutem vergolten haben wollte.
    Es ist jedem frei, Selbstkritik zu üben, die “christlichen” Räuberbanden anzuprangern, ich glaube aber nicht, dass wir die gleiche unversöhnliche Kritik den anderen Menschen so einfach entgegen werfen können.
    Ich zerbreche mir schon lange den Kopf damit, ob die Existenzfähigkeit des Palästinenserstaates von dem Wasser abhängig ist, oder von den Fähigkeiten der Palästinenser, gemeinsam eine funktionierende, gewaltlose Gesellschaft aufzubauen. Leider muss ich beobachten, dass sich die Gewaltbereitschaft der Palästinenser nicht nur gegen Israel richtet, nicht nur gegen die westliche Welt, sondern auch gegenüber den Palästinensern.
    Sie haben Recht, die Existenz Israels ist eine Zumutung, und das für viele Menschen, nicht nur für die Palästinenser. Und diese viele Menschen versuchen mit Ihrer Israel-Kritik den Israelis gute Ratschläge zu geben, auf welche Art und Weise Israel existieren soll, damit seine Existenz möglichst keine Zumutung darstellt.
    Sie nennen den Sechs-Tage-Krieg von 1967 gegen Israel ein “Verzweiflungs-Schlag”, und das ist Ihr gutes Recht. Wäre dieser Krieg für die Araber erfolgreich, dann müssten wir ihn als “Vernichtungskrieg bezeichnen”. So dreht sich unsere Betrachtung der Dinge um unser eigenes selbstgerechtes Ego herum und ich werde dabei depressiv.

  19. Geierschreck

    am 11. April 2010 um 07:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Ich sehe keinen Grund für Depressionen, sondern setze viel Hoffnung darein - auch für Israel, dass ihm die USA endlich einmal drastisch die Militär- und Bauhilfe kürzen, solange die Mauer nicht auf die Grüne Linie zurückgebaut wird und man humane Vereinbarung mit den Palästinensern trifft. Besonders für die Rechten und Neoliberalen - nicht nur in Israel - ist nämlich ein Dreh an ihrem Geldhahn viel überzeugender als alle humanitären Rücksichten, und man könnte so viel eher zu einem friedlichen Zusammenleben mit den Palästinensern kommen. Dann wäre der Staat Israel für sie vielleicht sogar eine Konjunkturhilfe und für niemanden mehr eine "Zumutung".

    Dass die beiden wichtigsten Palästinensergruppen untereinander im Streit liegen, hat viel mit der fortschreitenden Korrumpierung der Fatah zu tun. Dazu habe ich weiter oben schon mit Fettdruck geschrieben:

    "Nicht nur das israelische Militär soll die 30 Milliarden Dollar erhalten. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde soll 500 Millionen Dollar erhalten, wenn sie den Staat Israel anerkennt".

    Ich finde überhaupt, dass die wichtigsten Argumente bereits weiter oben nachzulesen sind.

    Das großzügige Angebot wirkt, als wollten die USA mal eben 500 Millionen Dollar bieten, damit die palästinensische Sache von den palästinensischen Schmiergeld-Profiteuren verraten wird. Dies erinnert z.B. an die gerade gezahlten 1,1 Millionen Euro für die FDP durch Eigentümer von Luxus-Hotels, kurz bevor denen die neue schwarz-gelbe Regierung das Mehrwertsteuer-Privileg verschafft hat (sh. Geierschreck: "Käufliche Koalition macht Staat zur Beute", freitag.de, 18.1.2010).

    Sie schreiben:

    Es ist jedem frei, Selbstkritik zu üben, die “christlichen” Räuberbanden anzuprangern, ich glaube aber nicht, dass wir die gleiche unversöhnliche Kritik den anderen Menschen so einfach entgegen werfen können.

    Genau diese Unversöhnlichkeit versuche ich, gegenüber den Palästinensern und der arabischen Welt zu vermeiden, ebenso wie das auch etliche Israelis tun, die sich schon lange über die Kriminalität ihrer Rechtsradikalen empören. Auch sie wecken Hoffnung gegen etwaige Betrübnis, weil man sieht, dass es überall "solche und solche" gibt. (Sh. dazu auch noch diverse Beispiele unterrossaepfel-theorie.de/Land_und_Wasserraub.htm.) Außerdem hat man durch die mühsame Arbeit der Aufklärung - auch an sich selbst - eine gewisse Befriedigung. - Mit den Rechten, Rechtsradikalen und Neoliberalen muss ich nicht auch noch Nachsicht üben, weil das schon viel zu viele tun - nicht nur in Israel.

    Man sollte das "Auge um Auge, Zahn um Zahn" nicht so verstehen, dass man die Opfer erst ausraubt und dann diese Vergeltungsformel beansprucht, wenn sie sich wehren oder nicht auch noch "die andere Wange hinhalten". - Für Terrorismus gegen unschuldige Opfer, islamfeindliche islamistische "Glaubenskrieger" usw. habe ich allerdings kein Verständnis, ebensowenig wie für den Terror gegen die Palästinenser.

    Die Frage nach einem weiter gehenden terroristischen Potenzial der Israelis kann ich nicht ganz verstehen. Wenn sie oder andere in der Bedrängnis der Palästinenser wären, würden sie sich wahrscheinlich ähnlich verhalten. Außerdem haben sie ja auch zur Zeit der britischen Besatzung ein erheblichen Gewaltpotenzial bewiesen (sh. Wikipedia:Hagana und besondersIrgun).

  20. Albert Albern

    am 11. April 2010 um 08:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Geierschreck, auch wenn Sie mir viel Hoffnung versprechen, sehe ich den Disput hoffnungslos. Habe den Eindruck, dass Sie Denkmechanismen entwickelt haben, welche Sie stark in jeder Diskussion machen, sie behindern Sie aber im Nachdenken. Es ist nur ein Eindruck, ich versuche hier eine Kleinigkeit aufzuführen, die meinen Eindruck erklären könnte:
    Am 10. April 2010 um 17:47 Uhr schreiben Sie: “Trotzdem war dies für die Palästinenser eine Zumutung, und man hätte sie dafür großzügig entschädigen müssen.” (zweiter Absatz) Die Gründung Israels und damit auch der Verlust eines Teiles des Landes war Ihrer Meinung nach für die Palästinenser eine Zumutung und man hätte sie dafür großzügig entschädigen müssen.
    Am 11. April 2010 um 07:07 Uhr schreiben Sie: “Das großzügige Angebot wirkt, als wollten die USA mal eben 500 Millionen Dollar bieten, damit die palästinensische Sache von den palästinensischen Schmiergeld-Profiteuren verraten wird.” (dritter Absatz)
    Und nun verstehen Sie hoffentlich, warum ich den Eindruck habe, dass Sie die Tatsachen jeweils so definieren, dass sie in ein ausgewähltes Denkschema passen: Für die Palästinenser müsse man mehr Verständnis aufbringen, USA und Israel machen dagegen alles falsch, mit böser Absicht und Hinterlist. Und um erfolgreich zu sein und trotzdem böse zu bleiben, bieten die USA in Ihren Augen diesmal keine Entschädigung an, sonder versuchen mit dem Geld einige böse palästinensische Schmiergeld-Profiteure zum Verrat an der palästinensischen Sache zu bewegen.
    Ich habe keine Ahnung, wie weit die USA und Israel in den Verhandlungen mit den Palästinensern kommen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die USA und Israel mit Ihnen irgendwelche Hoffnung auf Verständigung hätten. Weil Sie die Entschädigung gleich empört als Bestechung bezeichnen und stolz ablehnen würden. Und die USA hätten Sie mit ihrem Angebot, eine Entschädigung zu zahlen, einfach nur verletzt. Die Verhandlung mit den USA und Israel wäre damit eine schwere Zumutung für Sie. Und ich befürchte, für diese Zumutung kann Sie niemand entschädigen.
    Wer gegen das Böse kämpfen will, der ist auf das Böse verdammt angewiesen. Wir brauchen dann das Böse, um kämpfen zu können. Also darf sich das Böse nicht zum Guten wandeln, es muss dringend böse bleiben… Sonnst verliert unsere gesamte Anstrengung ihren Sinn. Wir hätten eigentlich gegen das Böse verloren. Das Böse hätte uns ausgetrickst, wenn es sich zum Guten gewandelt hätte. Also müssen wir jeden Versuch, sich zum Guten zu wandeln, bei dem Bösen als bösen Trick entlarven… Kennen Sie dieses Spiel???

  21. Geierschreck

    am 11. April 2010 um 12:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ALBERT ALBERN

    Es stimmt: Die dauerhafte Okkupation mit Hilfe von Hagana und Irgun von großen Teilen Palästinas bis 1948 war für die Palästinenser "eine Zumutung und man hätte sie dafür großzügig entschädigen müssen". Dies ist aber nicht geschehen. Statt dessen wurden die Israelis jährlich mit Milliarden Dollar für ihre Rüstung und später auch für den Siedlungsbau jenseits der Grünen Linie unterstützt.

    Erst jetzt, wo man Teile der Palästinenser für die Duldung von zusätzlichem Landraub korrumpieren will, bietet man der Fatah 500 Millionen Dollar, "wenn sie den Staat Israel anerkennt". Für die spätere Zerstückelung des Palästinenserlandes bis zur Unbewohnbarkeit kann es aber keine Entschädigung geben, sondern nur eine Rückgabe. Das erklärt sich wohl von selbst. Das verstehen auch viele Israelis und US-Amerikaner. Fast alle verstehen, dass die israelische Koalition den Betonköpfe unter diesen Umständen nicht auch noch ihren Siedlungsbau fortsetzen darf. Dass Netanjahu nicht mit der der Kadima-Partei regieren will, zeigt auch, wo er selbst steht.

    Mit metaphysischen Begriffen wie Gut und Böse, z.B. einem “Reich des Bösen” usw., bin ich sehr vorsichtig. Damit wurde schon zu viel Schindluder getrieben, vor allem von den Aggressoren.

  22. Albert Albern

    am 11. April 2010 um 17:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    Seit wann ist Monaco unbewohnbar? Ich kann mit Ihrer Argumentation wirklich nicht viel anfangen: “Für die spätere Zerstückelung des Palästinenserlandes bis zur Unbewohnbarkeit..”

  23. Geierschreck

    am 11. April 2010 um 20:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Man findet z.B. mit [palästinenser zerstückelung felder] bei Google in 0,20 Sekunden: "Gute Zäune, gute Nachbarn?Die Mauer, die Palästinenser und Israelis trennt", uni-kassel.de, 3.12.2009; "Zaun für den Frieden? - Wie Israel mit einer Sperranlage die völlige Kontrolle über die Palästinenser gewinnen will", focus.de, 6.10.2003; Slavoj Zizek: "Zizek zum Westjordanland - Was passiert, wenn nichts passiert", fr-online.de, 2.8.2009, usw. usw.

    Monaco, Liechtenstein, Andorra, Caymans, Jersey, Gernsey usw. können allein schon vom Steuer-Parasitismus bestens leben (sh. rossaepfel-theorie.de/Steuer-Parasitismus.htm), sind aber teilweise auch Touristen-Hochburgen und ansonsten in größere Wirtschaftsräume gut integriert.

  24. Geierschreck

    am 11. April 2010 um 20:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Korrektur: Jersey und Guernsey sind außerdem direkter britischer Kronbesitz.

  25. Albert Albern

    am 12. April 2010 um 06:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Integration ist wahrscheinlich das richtige Stichwort. Gute Integration ist wahrscheinlich noch ein besseres Stichwort. Wen wollen Sie in der Weltgemeinschaft integrieren, gegenüber wem erheben Sie Ansprüche? Würden Sie wenigstens die integrationswilligen Menschen alle gleich behandeln?

  26. Geierschreck

    am 12. April 2010 um 10:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Ja, mit Sicherheit, wenn sie ihre Integrationsbereitschaft nach der “Goldenen Regel” beweisen und nicht nur “stereotyp ihre ‘Verhandlungsbereitschaft’” verkünden (sh. oben).

  27. Albert Albern

    am 15. April 2010 um 16:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich habe von Gleichbehandlung gesprochen. Meinen Sie die Palästinenser, wenn Sie darüber schreiben, dass nicht nur “stereotyp die ‘Verhandlungsbereitschaft’” verkündet werden sollte?

  28. Geierschreck

    am 15. April 2010 um 21:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Solange Israel nur “stereotyp die ‘Verhandlungsbereitschaft’” verkündet und weiter baut, kann und wird ja wohl kaum jemand von den Palästinensern eine Integration in diese Räuberei erwarten. Aber die integrationswilligen Israelis, Palästinenser, Amerikaner und Deutsche würde ich auf alle Fälle gleich behandeln.

  29. Albert Albern

    am 16. April 2010 um 07:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sie haben eine Falle übersehen: Die Integrationswilligen muss man nicht integrieren. Diese integrieren sich selbst. Es ist aber klug von Ihnen, dass Sie sich die leichteren Aufgaben vornehmen.
    Unser Problem liegt aber auf der einer Seite bei den israelischen Rechten, auf der anderer Seite bei den nach Ihren Worten “palästinensischen Schmiergeld-Profiteuren”, bei der Hamas und weiter bei den eher unbekannten Jugendlichen mit ihren genauso unbekannten Onkeln, die nicht nur am Silvester ihre Raketen gegen Israel abschießen. Dia Hamas und Andere wollen es ja nicht gemacht haben, es wir oft als Spielerei von Jugendlichen hingestellt. Das mit den Raketenbeschuss.
    Sie sind ein kluger Mensch, sie wie wissen ja, dass die Klugen nachgeben, von Israel können wir es ja nicht erwarten, da gibt Ihnen Ihre kritische Betrachtung wohl recht. Was ist also mit den Palästinensern? Sind sie Klug? Und sind wenigstens die involvierten arabischen Staaten klug genug, welche die Palästinenser nur im Kampf unterstützen und zum Kampf aufhetzen? Oder sollen die Palästinenser weiterhin mit Gewalt ihre Rechte fordern? Dass hieße aber, wir sind für die Gewalt, wir unterstützen Gewalt. Und wenn Sie sagen, das stimme nicht, dann nur deswegen, weil Sie die Gewalt von den Anderen erledigen lassen, die der Sache näher stehen. Und sollten Sie den Eindruck haben, ich tendiere eher zu der Eingliederung der mit Gewalt eroberten Gebiete zum Israel, dann bitte ich Sie, dass Sie erkennen, dass ich nur das gleiche tue, was Sie tun. Wir stehen nur beide auf der anderen Seite des Ufers. Ich behandle Sie aber möglichst gleich wie mich, ich sehe nicht nur das selbstgerechte Unrecht, das Sie legitimieren wollen, ich sehe auch das selbstgerechte Unrecht, das ich legitimieren will. Weil es schließlich auch um die Gleichbehandlung der IntegrationsUNwilligen geht, die wir weder auf eine Insel noch in die Gaskammern abschieben können. Das wäre zu selbstgerecht, haben wir ja bereits erfahren können… Israel kann inmitten der bestehenden Gehässigkeiten nur dann bestehen, wenn die eroberten Gebiete bei Israel bleiben. Sie wurden schließlich zum Zwecke der Verteidigung erobert. Und erzählen Sie mir bitte nicht, die Gehässigkeiten würden schlagartig aufhören, wenn Israel die Gebiete zurückgeben würde, Ihr Wort wiegt hierbei leider nichts, da sind wir vor allem an die IntegrationsUNwilligen angewiesen.

  30. Geierschreck

    am 16. April 2010 um 17:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Ich halte es nicht für ausschlaggebend, ob die Hamas oder andere Gruppen die Raketen abgeschossen haben. Im Grunde hat die israelische Rechte die Raketen selbst abgeschossen, weil sie durch ihren Land- und Wasserraub die Ursache dafür gesetzt hat. Und sie könnte das auch sofort beenden, wenn sie die Ursachen beseitigte, statt sie noch immer weiter zu verschärfen. Wir kennen solche Kausalitäten ja auch von Deutschland, z.B. bei den Folgen der Raubzüge im Zweiten Weltkrieg. Auch hier ging es um "Lebensraum", speziell für "Arier" in angeblich rechtlosen Gebieten.

    Es ist fatal, dass es in Israel Leute gibt, die nach einem "jüdischen Gen" suchen, um den Landraub in den Palästinensergebieten zu rechtfertigen (sh. "Wirbel im Heiligen Land", Deutschlandradio Kultur, 9.4.2010;"Das zerrissene Land", Deutschlandfunk, 20.4.2009, und die Audio-Datei"Shlomo Sand: Wenn das ‘jüdische Gen’ nicht auffindbar ist", Deutschlandfunk, 14.4.2010, 9:53 Uhr). Der zufällige Fund dieser Zusatzinformationen für unsere Leser ist auch der Grund, warum ich heute – trotz Zeitmangel - mehr als zwei Sätzen schreibe.

    Die "Falle" habe ich nicht übersehen, sondern ignoriert, weil sie falsch herum steht. Man sollte nicht nur an den Symptomen kurieren. Hier geht es nicht um die Integration der Palästinenser, sondern der israelischen Rechten in die Weltgemeinschaft nach der "Goldenen Regel". Warum sollte ich die Gewalt bei der Rückeroberung im palästinensischen Kernland befürworten, wenn sie wegen der US-Milliarden ohnehin aussichtslos ist, ja geradezu selbstmörderisch für die Palästinenser, und es völlig reicht, wenn die USA den Geldhahn zeitweise zudrehen? Der Hass wird nach einer einvernehmlichen Regelung nicht gleich aufhören, aber man wird zumindest - wie z.B. in Nordirland - einen erträglichen Status quo erreichen, der später auch - wie bei Katholiken und Protestanten nach dem Dreißigjährigen Krieg - in ein problemloses Miteinander übergehen kann.

    Wie sollte man überhaupt auf Deportationen kommen? Nach einer einvernehmlichen Regelung gibt es für Gewalttäter doch die Gefängnisse. Dass das Palästinenserland nur "zum Zwecke der Verteidigung" zerstückelt wird, halte ich für einen schlechten Witz, zumal ich erst am 11.4.2010 erst wieder etliche Quellen dagegen präsentiert habe. Hätte ich mir die Antwort sparen können - wie überhaupt alle Antworten?

    Wenn die Palästinenser so "klug" sind, dass sie diesen "rassistischen" Landraub akzeptieren, dann mögen sie das selbst entscheiden. In den USA ist die demokratische Mehrheit wegen der Wähler-Manipulation durch das Medienkapital so schwach, dass die dortigen finanzstarken Landraub-Lobbyisten von der AIPAC für die israelischen Rechten sogar Opportunisten wie Bill und Hillary Clinton zu ihren Mitgliedern zählen können (sh. auch Geierschreck:"’Alle Staatsgewalt geht vom…’ (Art. 20 GG?) Kapital aus!", readers-edition.de, 31.1.2010, und den eindrucksvollen und erhellenden Artikel von Ury Avnery: "Obamas unterwürfige Rede vor Lobbygruppe AIPAC";, telepolis, 9.6.2008).

    Solange also die USA auch noch den Landraub finanzieren, haben sie jedenfalls keinen moralischen Anspruch auf die Unterstützung von Europäern bei ihrem angeblichen "Kampf der Kulturen" mit der arabischen Welt. Solange aber europäische Staaten das trotzdem unterstützen, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie selbst Opfer des "Terrorismus" werden, auch wenn ich für Attentate gegen Unschuldige nicht das geringste Verständnis habe.

  31. Albert Albern

    am 16. April 2010 um 17:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Geierschreck
    Ich halte es nicht für ausschlaggebend, ob die israelische Rechte die besetzten Gebiete dem Staat Israel angliedert. Im Grunde haben die Araber das Land selbst verspielt, indem sie Israel angegriffen haben. Wir kennen solche Kausalitäten ja auch von Deutschland.
    Es ist für jeden Ihrer Gegner vorteilhaft, mit Ihren eigenen Worten oder ganzen Sätzen zu antworten, @ Geierschreck, weil Sie gnadenlos einseitig argumentieren.

  32. Albert Albern

    am 16. April 2010 um 17:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    In der vorherigen Antwort um 17:31 Uhr habe ich nur den ersten Absatz Ihres Textes von 17:20 Uhr widergespiegelt. Nun zu dem zweiten Absatz:
    Die Geschichte mit dem selbst erfundenen Volk kenne ich ganz grob. Füge gerne hinzu, dass auch die Bayern sich womöglich selbst erfunden haben. Gibt es die Bayern deswegen nicht? Und ich garantiere ihnen, niemand sonst hätte die Bayern erfinden können als die Bayern selbst.
    Sie fallen wohl auf jeden Witz heran, wenn Sie nur den Witz für Ihre gegen die Juden gerichtete Argumentation ernst nehmen können. Traurig aber wahr: Falls die Juden nur ein selbsterfundenes Volk sein sollten, das es in Wirklichkeit nicht gibt, wenn hat man dann in den Konzentrationslagern eigentlich massenhaft umgebracht?
    Werter @ Geierschreck, es hätte Ihnen längst aufgefallen sein müssen, dass außer den Juden niemand als Jude bezeichnet werden will. Es tut mir Leid für Sie.

  33. Geierschreck

    am 17. April 2010 um 00:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Was die angebliche "Gnadenlosigkeit" betrifft, so verstehe ich nicht, wieso es "Gnade" für die Räuber, nicht aber für die Beraubten geben sollte. Wenn die Palästinenser die Räuber früher einmal aus gutem Grund angegriffen haben, heißt das nicht, dass man die Beraubten anschließend noch mehr ausrauben darf.

    Wer meine obigen Texte nur ein wenig unvoreingenommen liest, merkt sofort, dass ich überhaupt nicht "gegen die Juden" argumentiere, sondern gerade im Interesse der Juden und dass ich alle Argumente gegen die jüdische Rechte von den Juden selbst beziehe, mit sehr viel Sympathie, ebenso wie ich auch, noch entschiedener, gegen die deutsche Rechte argumentiere. Wenn jedoch das noch nicht einmal erkannt wird, scheint mir jede weitere Diskussion überflüssig. Dies zeigt auch insbesondere Ihr Schlusssatz.

  34. Geierschreck

    am 17. April 2010 um 00:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Um Verniedlichungen vorzubeugen, ist noch die Selbstverständlichkeit nachzutragen, dass es sich nicht nur um die Rechte, sondern insbesondere um die Rechtsradikalen handelt.

  35. Albert Albern

    am 17. April 2010 um 01:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Irgendwie scheint es mir unmöglich zu sein, Ihnen zu erklären, dass alle Welt das recht hat, radikal zu sein, wenn nach ihrer Einsicht die Palästinenser bereits dieses Recht haben. Dass auch Menschen, die sich für links im Gegensatz zum Rechts halten, auf dem linken Auge meist blind, weil sie oft nur nach rechts schielen und damit einseitig sind, ist kein Wunder. Dass sich manche selbst auserkorene Menschen auf die Aussagen der Juden berufen, um die Juden in den A…ch treten zu können, ist auch nicht neu. Es geht ihnen aber eindeutig um den A…chtritt und dazu dient auch deren wohlgemeinte Einseitigkeit. Schließlich beziehen Sie auch Ihre Argumente gegen die jüdische Rechte nicht nur von den Juden selbst, das ist leicht zu erkennen. Und von den (oft angeblichen) Juden beziehen Sie nur die Argumente, die Ihnen passen. Was solls, alle Menschen sind wählerisch. Verzichten Sie aber wenigstens auf das Vorurteil, Sie seien objektiv und lesen Sie bitte Das Urteil. Kafka lässt grüßen. Wie schon gesagt, wenn es das jüdische Volk Ihrer Einsicht nach nicht wirklich geben könne, weil sich dieses Volk selbst erfunden habe, (Ihr Hinweis auf Shlomo Sand), dann müsste für Sie erkennbar sein, dass Sie sich selbst auch erfunden haben. Sie können sich also nicht auf die Juden herausreden. Sie spielen vor Ihrem eigenen Angesicht der Gerechten, also dürfen Sie auch unter Ihrer Gerechtigkeit leiden…
    Soweit ich weiß, hat Mao die Juden nicht verfolgt. Stalin dagegen sehr wohl. Auch die Linken unterscheiden sich voneinander, auch die Linken können sich gegenseitig bekriegen genauso wie die Palästinenser. Es gibt keine Unterschiede zwischen den vielen und dazu nachweislich verschiedenen Menschen. Absurd aber wahr.

  36. Geierschreck

    am 17. April 2010 um 18:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Die Texte von Shlomo Sand kenne ich nur aus zweiter Hand. Sie meinen vielleicht Zitate wie das folgende: "Ich halte den Begriff ‘Volk’ für falsch, wenn wir von den Ereignissen in der Antike sprechen." Diese Einsicht halte ich - im Zusammenhang mit seinen übrigen Zitaten - jedenfalls zunächst für glaubwürdiger als die Parolen von rechtsradikalen Ideologen, die nur ihren Landraub rechtfertigen wollen.

    Ich habe dieses Zitat zwar bisher nicht verwendet, aber wenn es so wäre, rechtfertigte das keineswegs Ihre Unterstellung, "dass es das jüdische Volk" meiner "Einsicht nach nicht wirklich geben könne". Ein Volk ist für mich nicht von der absurden rassistischen Suche nach den jüdischen Genen abhängig, sondern von der gemeinsamen Kultur und Sprache. Die ist zwar auch nicht ganz identischen zwischen Ostjudentum und Westjudentum, aber es bleibt doch die gemeinsame Religion und die jüdische Sprache der Religion sowie ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl. Aber dies rechtfertigt nicht die Benachteiligung der Palästinenser in ihrem Land und schon gar nicht den Land- und Wasserraub jenseits der Grünen Linie. Der Aufstand der Palästinenser dagegen ist für mich keine "Radikalität", sondern einfach nur ein elementares Menschenrecht.

    Auch die Rechtsradikalen in Deutschland kann ich nicht in Schutz nehmen mit Ihrer Aussage, "dass alle Welt das Recht hat, radikal zu sein". Das können Sie mir in der Tat nicht erklären, egal ob Sie die Rechtsradikalen unterstützen oder ich die Anhänger der "Goldenen Regel". Wenn man hier keine klare Linie zieht, kommt man tatsächlich in einen absurden Prozess, wie ihn Kafka beschreibt.

  37. Albert Albern

    am 17. April 2010 um 18:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Geierschreck, bin mit ihnen in Vielem einverstanden. Sehe aber die Absurdität wiederum nicht nur bei den Israelis oder den Juden. Wir werden uns bei der praktischen Umsetzung der Goldener Regel mit Sicherheit des öfteren noch gegenseitig kritisieren können, doch das macht mir keine ernsthaften Sorgen. Werden wir uns aber jemals daran einigen können, wie wir die Anderen behandeln, welche die Goldene Regel Tag für Tag missachten? Ich bin nicht bereit, sie genauso mit Missachtung zu strafen, das würde der Goldener Regel widersprechen. Und weil ich nicht nur den Ignoranten der Goldener Regel misstraue, sondern so ziemlich allen Menschen, sehe ich für mich keine Möglichkeit, die Ignoranten irgendwie besonders zu behandeln, damit sie es auch merken.

  38. Geierschreck

    am 18. April 2010 um 17:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ ALBERT ALBERN

    Mit der Goldenen Regel ist es doch ähnlich wie mit den Gesetzen: Wer sie missachtet, muss dadurch mehr Nachteile als Vorteile haben. Wer Land und Wasser raubt, muss es nicht nur wieder zurückgeben, sondern zusätzliche Nachteile haben, damit er es nicht wieder versucht. Wer das tut, interessiert sich sowieso nicht für die Goldene Regel, sondern nur für seine persönlichen Vorteile und deren religiöse oder sonst wie geartete Verbrämung sowie für die Strafen bei Zuwiderhandlung. Die Goldene Regel kann also nur der Maßstab sein für die Gestaltung des internationalen (wie auch nationalen) Rechts und seine Durchsetzung.

    Auch dafür müsste eigentlich der Internationalen Strafgerichtshof zuständig sein. Aber leider befasst sich dieser zur Zeit erst mit wenigen Menschenrechtsverletzungen, wobei in jüngster Zeit zum Glück auch die bestialischen Verbrechen des sudanesischen Staatspräsidenten al-Baschir und seiner Komplizen in Darfur einbezogen wurden. Die US-Amerikaner und Israelis haben wohlweislich das grundlegende Rom-Statut für diesen Gerichtshof nicht unterzeichnet. Sie befinden sich da in schöner Eintracht mit China, Nordkorea, Russland, dem Sudan und einigen anderen. Auch die Amerikaner hätten davon wegen ihrer Unterstützung der Regierungskriminalität im Kalten Krieg und von Militäraktionen ohne UNO-Mandat einiges zu befürchten. Aber man kann bei der Nothilfe, z.B. im Sudan und Ruanda, auch nicht immer auf die Zustimmung von UNO-Staaten wie China, Nordkorea, Russland, den Machthabern im Iran, Sudan usw. warten.

    Israel müsste sofort den Siedlungsbau stoppen und zu einer Vereinbarung mit den Palästinensern kommen, damit es wenigstens die Gebiete bis zur Grünen Linie behalten kann und die Verantwortlichen nicht mehr belangt werden können. Ich habe schon darauf hingewiesen, dass eine friedliche Koexistenz mit dieser Grenze und einem gemeinsamen Jerusalem auch wirtschaftliche Vorteile für die Palästinenser haben kann.

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