Wer heilt, hat Recht

“Manche mögens heiß, … bitter oder süß” – aus der Tibetanischen Hausapotheke Dr. Andrea Überalls Reisen in andere Kulturen hat sie zu den eigenen Wurzeln zurückgeführt, zu einer „LifeWorkBalance“ in ihrem Leben. Die „kaputten Speichen“ ihres Energierades hat ein mongolischer Arzt mit Pflanzen und Kräutern aus der tibetanischen Hausapotheke repariert.

“Manche mögens heiß, … bitter oder süß” – aus der Tibetanischen Hausapotheke

Dr. Andrea Überalls Reisen in andere Kulturen hat sie zu den eigenen Wurzeln zurückgeführt, zu einer „LifeWorkBalance“ in ihrem Leben. Die „kaputten Speichen“ ihres Energierades hat ein mongolischer Arzt mit Pflanzen und Kräutern aus der tibetanischen Hausapotheke repariert. Zunächst bekam sie Hitzewallungen und keine Luft mehr, nach vier Wochen war die Patientin Überall, bei der die Schulmedizin keinen Rat mehr wusste, gesund. Andrea Überall ist heute Psychologin, Kinesiologin, Ernährungsberaterin und Stressmanagerin, hat drei Kinder und ist mit Dr. Florian Überall, dem Leiter des Informationszentrums für Tibetische Medizin in Tirol verheiratet.

In ihren Büchern die „Tibetische Hausapotheke“ und der „Herb und Bitterstoffe Code“, erschienen im Oesch Verlag, baut sie nicht nur die Brücke zwischen der asiatischen Medizinlehre, in der Heilpflanzen, Energieflüsse und Spiritualität eine große Rolle spielen, und der westlichen Medizin, deren Evidenzen rein rational begründet sind, sondern bereitet auch einer UniveralsMedizin den Weg, die besagt: „Wer heilt, hat Recht“.

Freisetzung von Endorphinen

Komisch mutet es an, dass wir so scharf essen sollen, dass es weh tut (Wer sich schon einmal die Augen gerieben hat, nachdem er eine Chilischote geschnitten hat, weiß, was gemeint ist…). Der Grund besteht darin, dass durch die Schärfe bestimmter Gewürze und Gemüse, die Durchblutung angeregt wird und wir dadurch andere Geschmacksrichtungen auch sensibler wahrnehmen können. Scharfes verstärkt also den Genuss generell. Nicht umsonst gelten scharfe Gewürze wie Chili und Ingwer als Stimmungsaufheller oder Aphrodisiaka. Die Reizung der Schmerz- und Wärmerezeptoren führt zu einer Freisetzung von Endorphinen (Schmerzstiller), regt die Verdauung an, hat eine antibakterielle Wirkung und beugt Entzündungen vor. Genauso wie aus westlich wissenschaftlicher Sicht „scharf“ keine Geschmacksrichtung ist, gibt es auch keine Sinnesrezeptoren für „herb“ im Westen. Geschmackszellen, die wir kennen, gibt es nur für „süß“, „sauer“, bitter“, „salzig“ und „umami“ (fleischig, herzhaft).

Dr. Andrea Überall sieht sich nicht als Lehrmeisterin, sondern als Mittlerin zwischen den Welten und Wissensgebieten, wenn sie Begegnungen wie mit Dr. Chödrak, dem Leibarzt des Dalai Lama, wiedergibt und vor allem Einsichten, die sie aus diesen Begegnungen gewonnen hat. Aber lesen Sie selbst…

Dr. Andrea Überall, Tibetanische Hausapotheke,
Die Geheimnisse lebenslanger Gesundheit, Oesch Verlag,
ISBN-13: 978-3-0350-3018-1, Preis: 19 Euro

Dr. Andrea Überall, Herb- und Bitterstoff-Code, Streng gehütete Geheimnisse der tibetanischen Medizin,
Oesch Verlag, ISBN: 978-3-0350-3043-3, Preis: 19 Euro

Kommentare

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  1. Aus der Kenntnis der Literatur möchte ich hinzufügen, dass der Ehemann der Autorin in der Tat ein ernst zu nehmender Schulmediziner ist, der sehr wohl zu trennen weiß zwischen einer praktikablen Erfahrungsmedizin, die unermüdlich sucht und probiert, und der westlichen auf wissenschaftliche Korrektheit abgestellten orthodoxen Lehre.
    Was exakt erkannt und bewiesen ist, hat Vorrang. Bis dahin wäre es dumm, die Angebote der Erfahrungsmedizin als unwissenschaftlich abzutun und die mit ihr unbestreitbar gegebenen Hilfen nicht zu nutzen.