Ende Januar 2010 tat sich in Tiefenort an der Werra buchstäblich die Erde auf. Es bildete sich ein Krater neben einer Straße und machte umliegende Häuser unbewohnbar. 13 Personen der Frankensteinstraße in Tiefenort haben traurige Gewissheit: Sie dürfen nie wieder in ihre Häuser zurück.
Durch eine behördliche Anordnung im Jahre 2002 wurde eine 400 t Betonplombe zur Sicherung des bereits damals vorhandenen Erdfalls eingebracht. Heute ist es Gewissheit, dass diese Maßnahme die Situation nur verschärft hat. Versicherungen verweigern die Leistungen, da man nicht mehr von einem natürlichen Erdfall sprechen kann.
Was wäre, wenn sie aufgrund einer behördlichen Anordnung Ihr Zuhause innerhalb von nur zwei Stunden räumen müssten?
Den 13 Bewohnern des beschaulichen Ortes in Thüringen geht es jetzt so, sie stehen vor dem Nichts! Keiner weiß, wie es weitergehen soll.
Ihr Lebenswerk wurde durch eine Nutzungsuntersagung vernichtet. Eine Entschädigung seitens des Landes Thüringen wird ausgeschlossen. 10000 Euro Soforthilfe wurden zugesagt, doch davon kann man weder ein Grundstück kaufen noch ein Haus erbauen.
Alle spenden für Haiti und Chile, für die “Katastrophenhilfe” im eigenen Land sind keine Gelder vorhanden.
Zeigen Sie Solidarität im eigenen Land und unterstützen Sie die Bürger mit einer Spende! Jeder Euro zählt!
Spendenkonto: Erdfallhilfe Tiefenort e.V.
Kontonummer: 138 380
Bankleitzahl: 84055050
Institut: Wartburg – Sparkasse
Selbstverständlich ist der Verein berechtigt Spendenquittungen auszustellen.
Email: info@erdfall-tiefenort.de oder www.erdfall-tiefenort.de
Es ist einfach nicht zu fassen. Da werden ohne Ende unsere Steuergelder in den mehr als umstrittenen Afghanistan-Einsatz gesteckt, es werden die großen Banken unterstützt, welche uns in die Finanzkrise stürzten. Selbst über eine Rettung der finanziellen Katastrophe in Griechenland wird diskutiert. Man könnte hier unzählige Beispiele aufführen. Jedes Mal geht es um Millionen.
Und dann gibt es dort 13 Personen, welche vor dem persönlichen “Nichts” stehen… und auf einmal… ist “keiner mehr” Zuständig. Die Medien sind vor Ort, um diese Katastrophe gewinnbringend auf die erste Seite zu deklarieren, aber jetzt wo es angebracht wäre, darüber zu berichten wie es für die Menschen weitergehen soll……. jetzt interessiert es keinen mehr! 10.000,- Euro ist doch hoffentlich nur ein schlechter Scherz! Ich kann nicht glauben, dass dieses Land das Leid dieser Menschen einfach so ignoriert. Das keine Versicherung dafür aufkommen möchte, keine Unterstützung vom Land für diese Menschen vorgesehen ist. Unglaublich!!! Und wir die braven Steuerzahler, lassen das wieder einmal einfach nur geschehen. In diesem Land ist es einfach so, dass die Bevölkerung Angst vor der Regierung hat und aus diesem Grund walten die da oben wie sie wollen. Ab und an gibt es Ansätze von Kritik, welche aber kaum hörbar schnell wieder in Vergessenheit geraten, die da oben können somit weiter ungehindert ihre Macht-Spielchen spielen und der brave Bürger zahlt artig dafür. Und wenn es ihm dann schlecht geht, muss er sich eben selber kümmern. In anderen Ländern, wie in Frankreich z. B., da hat die Regierung Angst vor der Bevölkerung und deren Macht, deshalb ist das soziale Netz dort auch wirklich sozial. Weil die Menschen mitbestimmen, was mit ihrem Geld geschieht. Dieses Land würde es sich nicht wagen ihren Bürgern permanent in die Tasche zu greifen, um sie dann ganz an das Ende der Reihe zu stellen. Aber wir geben bereitwillig unsere Steuergelder! Immerhin soll es denen da oben ja nicht schlecht gehen. Es ist das Recht der Bürger, das die Steuergelder in erster Linie dafür genutzt werden, dass die Lebensqualität der Menschen in diesem Land erhalten bleibt. Aber das scheint hier schon lange niemanden mehr zu interessieren. Demokratie?…. sieht anders aus! Und was machen wir… wir halten bereitwillig weiterhin die Taschen auf… zahlen artig das Lehrgeld der Gesundheitsreform, sorgen für die Ausbildung unserer Kinder und sparen fleißig für die Rente. Sozialstaat?
Wenn wir schon so artig leise sind, dann sollten wir wenigstens die Wörter Demokratie und Sozialstaat aus unseren Köpfen streichen! Dann passt es auch wieder. Den Status eines modernen Sklaven zu haben, ist ja vielleicht auch nicht der Schlechteste. Es könnte uns schlimmer treffen. Denn wenn man davon ausgeht, dass man in Afghanistan geboren wäre und vielleicht zum Opfer der “gezielten” Luftangriffe geworden wäre, bei denen jedes Mal auch Zivilisten getötet werden, ist das Bild des stummen, artigen, zahlenden Bürgers… nicht mal so schlecht.
In diesem Sinne…. helfen wir uns wieder einmal selber, denn sonst tut es ja keiner!
Also Leute…. HELFT diesen 13 Personen… denn es könnte auch Euch treffen… eines Tages…. man kann ja nie wissen!