Das Elektrofahrrad – Ein Plus für 60plus

Alle Rennradfahrer, Mountainbiker, Trekkingradler, Stadtfahrradeinkauffahrer, und alle anderen Ein- und Zweiradtreter müssen sich diesen Schuh nicht anziehen. Es soll aber Mitmenschen geben, so etwa im sechsten Lebensjahrzehnt, in deren Gelenken sich der Gilb knackend bemerkbar macht, deren Puls auch bei vermeintlich normaler Belastung unbotmäßig in die Höhe schnellt und die

pedt.jpgAlle Rennradfahrer, Mountainbiker, Trekkingradler, Stadtfahrradeinkauffahrer, und alle anderen Ein- und Zweiradtreter müssen sich diesen Schuh nicht anziehen. Es soll aber Mitmenschen geben, so etwa im sechsten Lebensjahrzehnt, in deren Gelenken sich der Gilb knackend bemerkbar macht, deren Puls auch bei vermeintlich normaler Belastung unbotmäßig in die Höhe schnellt und die meinen, die Luft sei dünn, weil sie nicht genug davon mitbekommen; wegen Kurzatmigkeit. Letztere sollten sich angesprochen fühlen.

Was besagt der Begriff Elektrofahrrad: Ein Fahrrad mit einem akkubetriebenen Elektromotor. Man unterscheidet zwischen Pedelec.(Pedal – Electric – Cycle ) und E-Bike. Ein Pedelec ist ein Elektrorad, dessen elektrische Unterstützung nur mit Treten abgefordert werden kann. Das sind die Fahrräder, die die Muskelkraft beim Treten bei Bedarf durch einen kleinen Elektromotor unterstützen. Der Motor unterstützt also nur das Treten. Diese Pedelecs unterliegen weder Helm-, noch Versicherungs- und Führerscheinpflicht. Die EU-Richtlinien limitieren die mittlere Leistung des Motors auf 250 W und die Unterstützung des Motors muss ab 25 km/h aussetzen. Diese Pedelecs sind Fahrräder im Sinne der StVO . Und diese Räder sind mit Macht dabei, das Image des Rads für Senioren, erheblich aufzubessern. Denn ohne angemessenen Druck auf die Pedale springt der Elektromotor gar nicht erst an.

Fahrräder mit tretunabhängigem Zusatzantrieb werden E-Bike genannt. Diese Fahrräder mit unabhängigem Antrieb im weiteren Sinne fallen unter den gesetzlichen Begriff des Kleinkraftrades und dürfen bis 45 km/h schnell werden. Erreichen sie jedoch mit einem auf 500W Leistung begrenzten Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, gelten sie im Sinne der StVZO als Leichtmofa und bedingen bis zu dieser Geschwindigkeit keinen Helm. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen sind jedoch erforderlich.

Unterhalten wir uns also über das Pedelec, denn dieses unterstützt die im Alter so wichtige körperliche Ertüchtigung, da die elektrische Unterstützung nur mit Treten abgefordert werden kann. Der Motor kann in Vorder- oder Hinterrad eingebaut sein, oder, die bessere Lösung, im Tretlager, weil dann die Verkabelung zu den Laufrädern entfällt. Es kann zwischen Kettenschaltung oder Nabenschaltung mit oder ohne Rücktrittbremse bzw. Freilauf gewählt werden, was aber von der Wahl der Einbauweise des Motors abhängt. Als Bremsen werden meistens Trommelbremsen angeboten, teilweise auch mit ABS-Einrichtung für das Vorderrad.

Der herausnehmbare Akku wird verschieden eingebaut, bringt Leistung für 50 bis 70 km Strecke und kann über Nacht für wenig Geld geladen werden und sollte auf Lithium Basis konstruiert sein. Ein leicht zu bedienender Mikrocomputer an der Lenkstange gibt Auskunft über den Ladezustand und gegebenenfalls andere Messwerte. Gute und sehr gute Räder besetzen heute Preissegmente zwischen 1500 und 2500 Euro.

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Was ist Deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

  1. Leider in guter Qualität in Deutschland vollkommen überteuert. Von Panasonic gibt es ein Pedelec mit einer Reichweite von mehr als 100 KM für umgerechnet € 900,00 VK-Preis. Leider kann man das Rad in Deutschland nicht kaufen. Ich habe Panasonic vor mehr als einem Jahr angeschrieben, um das Rad in Deutschland zu vermarkten. Das schien für die Japaner nicht von Interesse zu sein – schade. Es gab noch nicht einmal eine Antwortmail.