Bey, bey…….Gutenberg? – Gedanken zu einem neuen elektronischen Medium. Die Bibliothek in der Jackentasche. Was wird aus unseren Büchern?
Die Zeiten, in denen ein elektronisches Buch, heute E-Book genannt, nach einem Download nur am Computer- oder Laptopmonitor gelesen werden konnte, sind vorbei. Elektronische Bücher werden auf einen so genannten E- Reader geladen, meistens durch kopiergeschützte Dateiformate. Größe und Gewicht des Lesegeräts unterscheiden sich kaum von einem Taschenbuch. Es ist knapp 18 cm hoch, etwa 12 cm breit und nicht einmal 1 cm dick und dürfte damit in vielen Jackentaschen Platz finden.
Lesen lässt sich mit dem E-Book-Reader unter fast allen Bedingungen, unter denen auch gedruckte Bücher gelesen werden können. Die meisten Systeme arbeiten so, dass die Lesefläche echtem Papier ähnelt, die Darstellung der Schrift ähnelt Tinte auf Papier; und Licht wird wie bei normalem Papier reflektiert. Nur zum “Umblättern” wird der Akku beansprucht, weshalb die Akkulaufzeit meistens nicht in Stunden, sondern in Seitenumschlägen angegeben wird. Dass die Buchstabengrößen variabel sind, ist für den älteren Brillenträger ebenso angenehm wie das Beibehalten der lieb gewordenen Gewohnheit, (elektronische ) Eselsohren als Lesezeichen zu benutzen. Synchron zum Lesen über Kopfhörer kann Musik, die herutergeladen werden muss, gehört werden. Ein “Elektronischer- Bilderrahmen” gehört auch dazu; man kann seine Lieben in einer Dia-Schau Revue passieren lassen. Leider bisher nur in Schwarz-Weiß, die Entwicklung in Richtung farbig scheint im Gange. Die Bedienung ist, auch für ältere Menschen, einfach.
Das elektronische Lesegerät ist wohl weniger für die Jugend, die mit ihrem iPod und Handy glücklich ist, geschaffen, sondern möglicherweise eher für die Generation 60+. Sollte man nicht vergessen und verschweigen!
Unser liebgewonnenes altes gedrucktes Buch wird dabei nicht unter die Räder kommen; es wird allemal für die elektronischen Varianten als Vorlage benutzt. Auch das Fernsehen konnte das Buch bisher nicht verdrängen.
Eine sehr einschneidende Änderung und mit dem IPad erstmals eine wirkliche Gefahr für das ” echte” Buch. Die unterschiedlichen Buch Formate, die Farbbrillanz, den ” Geruch” etc. kann das elektronische allerdings Buch noch nicht bieten.
Leider wird diese Entwicklung aber auch dazu führen, dass die Allmacht von Apple & Co gegenüber den Verlagen und den Autoren zunimmt.
Das heisst im Klartext weniger Verlage, weniger Vielfalt, weniger Autoren.
Da es zur Zeit keine neutralen Industriestandard, soll heissen wenig Wettbewerb, gibt werden die E Bücher teuer an die Endkunden verkauft, billig von den Verlagen eingekauft werden.
Nettorenditen von 35 Prozent plus, heia unser Ackermännchen tanzt schon auf seinem Schreibtisch!
Also noch ein Monopol a’la GEZ , Presse+ Medien, Telekommunikation, Strom , Blockparteien…………..
Dazu kommen willkürliche Kürzungen und Löschungen der Inhalte wie es den Apples und Co. gefällt.
Die globale Fernbedienung der Macht!