Happy Birthday, Twitter!

Es ist eine kurze Zeitspanne, auf die Autor Pete Cashmore am gestrigen Sonntag auf mashable.com hinweist. Und auch wenn die zu betrachtende Distanz gerade einmal vier Jahre misst, ist diese deswegen nicht minder interessant. Als am 21.03.2006 Mitbegründer Jack Dorsey den allerersten Tweet versandte, konnte er wohl noch nicht ahnen,

kackt.jpgEs ist eine kurze Zeitspanne, auf die Autor Pete Cashmore am gestrigen Sonntag auf mashable.com hinweist. Und auch wenn die zu betrachtende Distanz gerade einmal vier Jahre misst, ist diese deswegen nicht minder interessant. Als am 21.03.2006 Mitbegründer Jack Dorsey den allerersten Tweet versandte, konnte er wohl noch nicht ahnen, dass er gemeinsam mit Evan Williams und Biz Stone ein mittlerweile für viele unabdingbares Kommunikationsinstrument geschaffen hatte.

“Jeder Vierzehnte stoppt das Liebesspiel”

50 Millionen Tweets pro Tag, diese Schallmauer wurde im letzten Monat durchbrochen. Ein Eintrag im Collins Englisch Wörterbuch stand bereits im vergangenen Sommer kurz bevor. Ein Ende der Erfolgsgeschichte scheint nicht absehbar. “Anfang des monats knackte twitter die 10 milliarden grenze und ist neben facebook, das am häufigst genutzte social network auf handys und smartphones. Eine bessere kariere hätte twitter nicht hinlegen können”, meint da auch Uno Gomes von netathlet.com und eine große deutsche Tageszeitung fragt die Nutzer dieser Tage: “Twitter & Co.: Wichtiger als Sex?” Immerhin, für 16 Prozent der Befragten würden soziale Netzwerke einen morgendlichen Blick in die Zeitung ersetzen. Mehr als die Hälfte gibt an, mindestens einmal am Tag auf sein Profil zu sehen und noch besser: “Jeder Dritte lässt auch mal das Essen stehen – jeder Vierzehnte stoppt das Liebesspiel, bei den unter 25-Jährigen sogar jeder Zehnte!”

love.jpg“140 Gründe, warum wir Twitter lieben”

Auch Samuel Axon und seine Kollegen wollten wissen, welchen “Narren” die Internetgemeinde an diesem Microblogging-Dienst, der gerade einmal 140 Zeichen zum Austausch bietet, gefressen hat. Sie haben deshalb direkt an der Basis nachgefragt. “Lasst uns wissen, wie Twitter Euer Leben verändert hat – fügt den hashtag #thankstwitter4 hinzu, damit wir Euren Tweet finden können.” Das Ergebnis waren Tausende von Antworten, die nun in “140 Gründe, warum wir Twitter lieben” gebündelt wurden. Verwunderlich sind diese allerdings nicht. Die Nutzer haben dort ihre “Liebe” gefunden, sind Prominenten gefolgt, haben Freunde auf der ganzen Welt gefunden oder waren schlicht der Meinung, dass Twitter besser als Facebook oder Myspace sei.

“Mal sehen, was noch so passiert”, schreibt unterdessen ein Kommentator. Wichtige Entscheidungen werden heute über den Dienst verkündet und aus dem All können die Nachrichten ebenso verschickt werden. Was ist der nächste Entwicklungsschritt in der mysitschen Twittersphere? Oder hat der Hype vier Jahre nach dem Start schon an seinem Zenit überschritten?

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