Mindestens 37 Menschen sind gestorben, zwischen 35 und 70 weitere verletzt: Die beiden Sprengstoffanschläge auf die Moskauer Metro heute morgen hinterlassen ein Bild des Grauens. Die beiden Täterinnen, die laut Alexander Bortnikow, Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, den nordkaukasischen Rebellen zu zuordnen seien, sprengten sich im Abstand von gut 45 Minuten an zwei verschiedenen Stationen in die Luft und hinterlassen nun – sechs Jahre nach den ersten Anschlagen – eine Welt im Schockzustand.
Das Portal tunny.ch hat die Ereignisse in Form von YouTube-Videos zusammengetragen. Sie liefern ein erschütterndes Zeugnis der Ereignisse, die nun auch Russlands Präsident Dmitri Medwedjew dazu veranlassen, den “Krieg gegen den Terror” auszurufen.
Wer sind die TäterInnen?
Strenggläubige FreiheitskämpferInnen? RebellInnen? UntergrundkämpferInnen? Potenzielle EmiratInnen? KalifataktivistInnen? DissidentInnen?
Wer unschuldige Menschen in die Luft sprengt, ist ein verfluchter Terrorist. Wer jedoch dabei der Religion des Friedens angehört, kann, wenn schon nicht deutliches Wohlwollen, so doch vereinzelt klammheimliches Verständnis im Westen erwarten. Oder aber verharmlosende Bezeichnungen in den Medien.