Freizeit-Tipp: Ein endloses Spiel

Jürgen Hochmuth zeigt bis 4. Mai im Würzburger Spitäle “Offene Systeme” Sie tragen klingende Namen wie “Schädelhaus oder der Atem des Gewölbes”, “Vater – Schemen des Verschwindens” oder “Zwischen Erinnern und Vergessen”. Bis 4. Mai zeigt der in Rimpar lebende Bildhauer und Zeichner Jürgen Hochmuth im Würzburger Spitäle an der

varte.jpgJürgen Hochmuth zeigt bis 4. Mai im Würzburger Spitäle “Offene Systeme”

Sie tragen klingende Namen wie “Schädelhaus oder der Atem des Gewölbes”, “Vater – Schemen des Verschwindens” oder “Zwischen Erinnern und Vergessen”. Bis 4. Mai zeigt der in Rimpar lebende Bildhauer und Zeichner Jürgen Hochmuth im Würzburger Spitäle an der Alten Mainbrücke “Offene Systeme”. Diese Arbeiten aus seinen unterschiedlichen Projektreihen geben neue und überraschende
Einblicke in seine über Jahrzehnte hinweg konsequent entwickelte Motivsprache sowie künstlerische Wahrnehmungs- und Verarbeitungsvorgänge.

Der Begriff “System” bezeichnet eine Anzahl von Elementen, die aufeinander bezogen sind und unter einander wechselwirken, so dass sie nach außen hin als in welcher Richtung auch immer funktionierende Einheit wahrgenommen werden, die sich gegenüber ihrer Umwelt abgrenzt. Im Sinne Jürgen Hochmuths wird aus einem solchen geschlossenen System ein offenes, wenn seine Elemente einen Entstehungsanfang erkennen lassen, sich dann aber ohne erkennbares oder definiertes Ende fortsetzen und zeitunabhängig immer wieder neu wahrnehmbar werden. Dabei wird wiederholt Gedachtes auf der Basis eines Grundmotivs – Jürgen Hochmuth bevorzugt die Hausform – zum endlosen Spiel, zur unendlichen Summe der Möglichkeiten und Nuancen.

Weil die Ausstellung mit dem seinem 65. Geburtstag zusammenfällt, lädt Jürgen Hochmuth Künstlerfreunde als Gäste ins Spitäle ein: Alexandre Huber aus München und Martin Fausel aus Wilhelmsdorf werden mit Malerei, Marc Geels und Luigi Pedron werden mit Bronzeplastiken vertreten sein.

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