Gesundheitswesen mit erbärmlichem Rating

Wenn die dem großen McGraw-Hill-Konzern gehörende “unabhängige” Rating-Agentur Standard & Poor’s, angesiedelt im Rockefeller Center in New York, sich statt nur mit der Kreditwürdigkeit öffentlicher und privater Organisationen – wie z.B. dem Staate Griechenland – auch einmal mit den Kosten und der Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens in den westlichen Ländern befassen

jitd.jpgWenn die dem großen McGraw-Hill-Konzern gehörende “unabhängige” Rating-Agentur Standard & Poor’s, angesiedelt im Rockefeller Center in New York, sich statt nur mit der Kreditwürdigkeit öffentlicher und privater Organisationen – wie z.B. dem Staate Griechenland – auch einmal mit den Kosten und der Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens in den westlichen Ländern befassen würde, würden uns allen ohne Zweifel die Augen aufgehen. Denn keine andere Einrichtung der heutigen Zeit hat ein so erbärmliches Rating verdient wie das von der Politik immer wieder hoch gelobte Gesundheitswesen, gleich ob der Versicherungsschutz der Bürger völlig unzureichend ist wie derzeit noch in den USA oder durchorganisiert ist wie in Deutschland oder England.

Für Deutschland hat der bekannte Rechtsanwalt Dr. jur. Georg Meinecke, Nestor der deutschen Patientenanwälte, in seinem Buch “Gesund für immer. Die Revolution im Gesundheitswesen”, BoD, 2009, 160 S., unter Darlegung erstaunlicher, gesicherter Fakten und zwingender Logik diese Bewertung vollzogen. Darüber hinaus legt er überzeugend und ausführlich dar, dass für praktisch jeden von uns eine strahlende Gesundheit bis ins hohe Alter hinein gerade jenseits unseres maroden Gesundheitswesens liegt. Auf diese Perspektive will ich hier nicht das Hauptaugenmerk legen, sondern auf die Beschreibung des erbärmlichen Zustandes des deutschen Gesundheitswesens.

Explodierte Kosten

Wenn auch für jeden von Krankheit gepeinigten Menschen der angestrebte Heilerfolg wichtiger ist als die Kosten, die das Gesundheitswesen hierzu aufwendet, stellt Meinecke die Betrachtung der ungeheuren Kostenexplosion an den Anfang seines Buches. Natürlich weiß man, dass die Abrechnung mit dem System wegen seiner rettungslosen Erfolglosigkeit alsbald folgt. Ich gebe hier nur einige sehr bemerkenswerte Zahlen wieder:

1.       1950 wurden in Deutschland allein für die Behandlung von Krankheiten gut 2 Milliarden DM ausgegeben, 1975 waren es schon (oder erst) 60 Milliarden DM, heute sind es mehr als

260 Milliarden Euro – mehr als der ganze Bundeshaushalt vor Merkels  Bankenrettung ausmachte.  Die Krankenbehandlungskosten sind damit in nur 50 Jahren auf mehr als das

Zweihundertfünfzigfache gestiegen!

2.       Um 1900 gab es bei einer Bevölkerungszahl von 60 Millionen Menschen in unserem Land nicht mehr als 1.000 zugelassene Ärzte. Heute sind es bei 80 Millionen Menschen sage und schreibe 300.000 ! 4,2 Millionen Menschen, also jeder 20. Bürger bzw. jeder 10. Beschäftigte, arbeiten im Gesundheitswesen. Jeder Bürger muss einen erklecklichen Teil seines Einkommens aufwenden, um die “Segnungen” des Systems empfangen zu können. Den Geringverdienern tut dies besonders weh, weil sie auf Grund dieser Belastungen  immer weniger “Netto vom Brutto” ausbezahlt bekommen.

Nutzlosigkeit und Schäden

In unserem angeblich besten Gesundheitssystem der Welt in Deutschland gelten die endlosen chronischen und degenerativen Erkrankungen, die immer stärker um sich greifen und die Menschen auch in immer früheren Jahren erreichen, nach offenem Eingeständnis der Vertreter der orthodoxen Medizin und der amtlichen und halbamtlichen Vertreter des Gesundheitswesens als unheilbar. Meines Erachtens ist diese Darstellung sogar richtig, weil es sich dabei gar nicht um durch Einwirkung von außen erzeugte gesundheitliche Störungen handelt, sondern um Fehlfunktionen auf Grund von Fehlversorgung. Dazu aber ein Wort am Ende.

Krankheiten und Störungen wie Depressionen, Migräne, Arthritis, Arthrose, Asthma, Gicht, Diabetes, Lupus Vulgaris, Allergien, Krebs, Aids usw. werden vom System aber ausgiebig “behandelt”, indem ihre Symptome unter Zuhilfenahme dosierter Gifte, der Arzneimittel, beeinflusst werden. Unverhohlen wird darauf hingewiesen, dass es Wirkungen durch diese Maßnahmen nur unter Hinnahme von Nebenwirkungen gibt. Meinecke weist darauf hin, dass in Deutschland jährlich 58.000 Patienten durch Nebenwirkungen von Medikamenten sterben! Etwa weitere 500.000 Patienten müssen jährlich wegen der krankmachenden Nebenfolgen der  Medikamente in Krankenhäusern behandelt werden. Nach Meinecke und seinen Gewährsträgern wird in Deutschland aber auch viel zu flott operiert. Jede zweite Blindarmoperation ist  danach überflüssig und 40 % aller Eierstockentfernungen. Das System erhält sich selbst, indem es “Krankengut” produziert.

Meinecke zieht das Fazit: “Das Gesundheitssystem hat sich längst in sein grausiges Gegenteil verkehrt – die Todes- und Krankheitsursache Nr. 1. Es bedarf deshalb einer durchgreifenden und es völlig erneuernden und es verändernden Revolution!”

Gesund leben und auf Lebenszeit krankheitsfrei bleiben

Meinecke ist überzeugt, dass wir durchweg ohne von Krankheiten geplagt zu werden ein viel längeres und besseres Leben haben können. Die Lösung – und damit spricht er mir aus der Seele – liegt in der von der Schöpfung für den menschlichen Körper vorgesehenen Ernährung. Seinen fast ohne Ausnahme vollauf nachvollziehbaren lesenswerten Darlegungen dazu weiß ich nur einige eigene neuere Erkenntnisse hinzuzufügen, die noch der allgemeinen Verbreitung harren. Der Kern der Lösung ist indessen unbezweifelbar festzustellen: es gibt keine Hoffnung auf eine nachhaltige Gesundheit ohne die tägliche Nutzung wenigstens eines Anteils an nicht hitzebehandelter mechanisch in allen ihren Zellen aufgebrochener (gemahlener) Pflanzennahrung.

http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-i

http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-ii

http://www.readers-edition.de/2009/10/01/serotonin-in-koerpereigener-synthese

Meinecke selbst musste innerhalb der letzten 50 Jahre keine Dienste von Ärzten aus Krankheitsgründen mehr in Anspruch nehmen (Zahnarzt ausgenommen). Er war immer überragend gesund und arbeitsfähig – bei einem fleißigen Juristen, der sich stets aufopfernd  für seine Patienten/Mandanten eingesetzt hat, gewiss keine Selbstverständlichkeit! Mit seinem Buch wirbt er für den richtigen Einsatz des heute verfügbaren Wisens darum wie man sich durch artgerechte Ernährung gesund halten kann. Es gibt ganz sicher Hoffnung, dass das Gesundheitswesen sich nach und nach doch grundlegend ändert, indem es statt an den Symptomen nicht heilbarer Krankheiten herumzudoktern mit dem Einsatz der artrichtigen Nahrung uns die Krankheiten einfach vom Leibe hält.

Auf dem Buchcover heißt es richtig:

“Das Buch gehört in die Hand eines jeden selbst verantwortlich denkenden und handelnden Menschen, der im Interesse der Erhaltung oder Wiederherstellung strahlender Gesundheit bereit und fähig ist, sich der Wahrheit zu stellen und danach zu handeln.”

Ich würde hinzufügen, dass das Buch in die Hand jedes Arztes gehört. Erst wenn die Ärzte sich frei machen von der Fehlausrichtung des Gesundheitssystems und erkennen, was gesund hält und von der Politik die nötigen Änderungen einfordern, ist mir einer die Allgemeinheit erreichenden Besserung zu rechnen. Dieser Paradigmenwechsel sollte mit der Medizin erfolgen und nicht gegen sie.

Photo Quelle/Copyright: westpark, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via flickr

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