Kreative Geister kennen keine Pause: Gerade einmal ein halbes Jahr nach ihrem zweiten Album erscheint am 21. Mai mit “The Sirens Sound” bereits die nächste Veröffenlichung von Collapse Under The Empire. Mit Hilfe von fünf Songs, die sich über eine Länge von insgesamt 35 Spielminuten ausbreiten, erschafft die Hamburger Band ihren ganz eigenen Klangkosmos. Zwischen bescheidenen Minimalismus mit fragilen, instrumentalen Passagen und voller, offensiver Opulenz tanzend. “The Sirens Sound” ist eine ungewisse Reise durch Instrumentalwelten. Der Song “Grade Separation” wurde am 16.04.10 vorab als Single veröffentlicht.
Songs aus instrumentalen Strukturen
Es wäre wohl etwas zu kurz gegriffen, den Sound von Chris Burda und Matthew Jason nur als “Post Rock” zu bezeichnen. Dazu haben die Arrangements der beiden Musiker einen zu soundtrackhaften Charakter, wie man ihn vielleicht sonst höchstens von Soundtrackmeistern wie John Murphy oder Clint Mansell kennt. Mit ihren Instrumentals lassen Collapse Under The Empire die Gitarren eine Geschichte erzählen, dabei ist am markantesten, dass sie gerne auch wirkungsvolle elektronische Klänge einbauen. Chris Burda und Matthew Jason fanden sich erstmals im Sommer 2007 in Hamburg zusammen, um gemeinsam aus instrumentalen Strukturen Songs zu entwickeln. Unter dem Namen Collapse Under The Empire werden im Sommer 2008 vier Songs für die erste EP “Paintball” veröffentlicht. Anschließend entstanden ihre selbstproduzierten Alben “Systembreakdown” (Feb. 2009) und “Find A Place To Be Safe” (Nov. 2009).
Collapse Under The Empire haben innerhalb kürzester Zeit international auf sich Aufmerksam gemacht. Magazine wie z.B. Q-Magazine oder Rocksound zeigten sich begeistert vom cinematischen Sound des Duos. Das englische Magazine Shakenstir hat “Find A Place To Be Safe” als eine der besten Platten des Jahres 2009 ausgezeichnet. Mit ihrer Single “Crawling” sind sie u.a. auf der Compilation “And The Post Rock Underground” (Jan.2010) des englischen Magazins Strangeglue, vertreten.
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