Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hatte einer Umfrage zur Folge vor vier Jahren noch Angst vor dem Klimawandel. Jetzt ist die Mehrheit der Meinung – die Klimaforscher übertreiben.
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Ein Grund: Der letzte Winter war in Europa außergewöhnlich kalt und schien so gar nicht zu den Modellen der Klimaforscher zu passen. Im Jahr 2007 nahm Rajendra Pachauri als Chef des Weltklimarates noch stolz den Friedensnobelpreis entgegen, aber nach der jüngsten Serie von Pleiten, Pech und Pannen der obersten Klimaschützer misstrauen viele den Vorhersagen der Wissenschaft.
Darunter leidet auch einer der führenden deutschen Klimawissenschaftler, Prof. Hans Joachim Schellnhuber. Er spürt, die öffentliche Meinung wendet sich ab.
Schellnhuber: “Das ist sehr gefährlich, weil ich überzeugt bin, dass das Problem nicht weggehen wird, sondern sich verschärfen. Wir verlieren wertvolle Zeit im Augenblick.”
Jeder der sich auch nur ein wenig mit dem Thema beschäftigt, hätte merken sollen, dass in der wissenschaftlichen Debatte die Einflüsse der Sonne als Faktor für unser Klima wenig oder gar nicht berücksichtigt worden sind. Alleine dies Tatsache hätte die Menschen schon weitaus früher stutzig machen sollen, wie die vergangenen Monate zeigen. Weiterhin, und für mich der stärkste Indikator das etwas nicht stimmt, ist die Tatsache, dass die sog. Klimazertifikate bereits seit einiger Zeit mit großem Erfolg international gehandelt werden. Alleine Goldman-Sachs hat hierzu schon vor Monaten geäußert, dass es sich hierbei um einen “sehr interessanten Markt mit unglaublichem Wachstumspotential Handel”. Auch das hätte jeden sofort misstrauisch machen sollen