Wir verdrängen gern alle Gefahren, meist können wir sowieso nichts gegen sie tun.
Wir Menschen sind es gewohnt, gegenüber allen Bedrohungen die Augen zu verschließen. Werden wir persönlich angegriffen, funktioniert der instinktive Fluchtreflex noch. Bedrohungen, die wir uns aber erst bewusst machen müssen, spielen wir vor uns selbst und anderen herunter, gleich wie gefährlich sie für uns als Einzelwesen wie für unser Gemeinwesen sind. Besonders gesundheitliche Bedrohungen schreiben wir ganz klein. Schließlich wirken sie sich meist nur allmählich aus. Wer weiß schon, was alles passiert, bis es keine Möglichkeit der Rückkehr zu einem gesunden Leben mehr gibt.
Selbst hochaktuelle Bedrohungen in anderen Bereichen wie die Verarmung der Staaten durch ihre Kumpanei mit den spekulationslüsternen Banken und der jährliche Abfluss von zwei Milliarden Euro durch den hilflosen Krieg in Afghanistan lassen wir uns schönreden. Das Volk als der eigentliche Souverän hat da sowieso keine Chance, irgendetwas zu ändern.
Gesundheitsgefahren gegenüber sind wir aber nicht chancenlos.
Bei den Bedrohungen der Gesundheit sind wir alle aber nicht chancenlos. Wenn wir uns nicht zuviel an richtigem Verhalten abverlangen, können wir in diesen Dingen sogar damit rechnen, dass wir uns selbst nichts weiter vormachen und schweren Gefahren entgehen. Im Hinterkopf haben wir doch immer ein Ziel, das wir verfolgen: das Glück im Leben. Viel kann uns dazwischen kommen, nicht nur der Verlust der Gesundheit. Als geistige Wesen mit einer angeborenen Neugier auf die Welt können wir uns selbst angesichts größter Gesundheit nicht glücklich schätzen, wenn wir im Kopfe hohl bleiben. Ganz offensichtlich haben wir auch einen sozialen Sinn, der nach Betätigung verlangt.
Dennoch ist Gesundheit nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Steht man mir ständig schmerzhaft auf dem Fuß, bleibt kein Raum für hehre Gedanken. Dessen gewärtig, lohnt es sich gewiss, mehr über eine der schlimmsten und häufigsten Erkrankungen zu hören und zu erfahren, was man dagegen und dabei tun kann: die ständige Atemnot durch die allmähliche Zerstörung der Lunge.
Mit kaputter Lunge alt werden.
Ein Gesundheitsthema, das von der Allgemeinheit und den einzelnen Menschen regelmäßig unbeachtet bleibt, obwohl die Wissenschaft gerade in den letzten Jahren enorm wichtige Entdeckungen gemacht hat, ist die richtige Funktion der Lunge. Fällt die Lunge nur ein paar Minuten aus, sterben wir im Zeitraffertempo am Sauerstoffmangel. Bevor wir irgendwann wegen endgültigen Ausfalls der Lungenfunktionen sterben, können wir aber eine endlos lange Zeit voller Leiden, besonders ständiger Atemnot, erleben. Denn so viel weiß die Wissenschaft auch, dass wir trotz schwerer Belastungen der Lungenfunktion steinalt werden können und vielleicht nur ein paar Jahre früher sterben als die Begnadeten, die ihr Leben lang bis zum Tode frei durchatmen können.
Viele Millionen Betroffene
Atemnot ist die Folge zweier Erkrankungen, die zusammen den Komplex der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen bilden, der COPD, engl. Chronic Obstructive Pulmonary Disease. Es sind dies die chronische Bronchitis und das Lungenemphysem. Hauptursache ist die Unsitte des Tabakrauchens. Silikate, Fein- und Quarzstaub, denen viele von uns am Arbeitsplatz und wir alle in den Ballungszentren und auf den Straßen täglich ausgesetzt werden, besonders dem Feinstaub aus den steuerlich begünstigten Dieselmotoren, die kein Katalysator zurückhalten kann, sollen für nur zehn Prozent der Fälle verantwortlich sein, woran ich stark zweifle.
In Deutschland vermutet man mindestens drei Millionen Fälle von COPD. Weltweit ist diese Krankheit gegenwärtig der vierthäufigste Todesgrund. Wenn der Anteil an Inhalationsrauchern, zu dem zunehmend auch Frauen gehören, nicht nachlässt, dürfte die COPD in 15 Jahren (2020) bereits den dritten Platz (nach Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall) unter den häufigsten Todesursachen einnehmen.
In diesen Hitlisten wird bekanntlich der Tod durch die besonderen Schäden wegen der ungünstigen Bedingungen der Krankenhausaufenthalte, der in Wahrheit die Spitze darstellt, nicht erwähnt. Das aber ist ein anderes Problem.
Der bekannte Ablauf der Erkrankung
Die chronische Bronchitis begleitet und fördert meist die Entstehung des Lungenemphysems. Beim Lungenemphysem, das auch als Lungenüberblähung bezeichnet wird, kommt es zu irreversiblen Schädigungen an den kleinsten Verästelungen der Atemwege, den kleinen Bronchiolen und den Lungenbläschen, den sog. Alveolen. Vereinfacht erklärt, nehmen diese Schädigungen ihren Ausgang bei Entzündungen des Lungengewebes durch die mit der Atmung in die Lunge verbrachten Schadstoffe. Dadurch wird der natürliche Prozess des Auf- und Abbaus des Lungengewebes gestört, bzw. wird das Gleichgewicht zwischen zellabbauenden (Proteasen) und zellaufbauenden Enzymen (Antiproteasen) beseitigt. Bestimmte weiße Blutkörperchen (neutrophile Granulozyten), die zur Bekämpfung der Entzündung herbeieilen, setzen große Mengen an Proteasen frei, die die Wände der Lungenbläschen regelrecht andauen. Die Lungenbläschen werden zerstört und es bilden sich große Blasen (Ephysemblasen). Verstärkt wird der Abbau beim Tabakkonsum noch dadurch, dass Antiproteasen, vor allem Alpha-1-Antitrypsin oder Alpha-1-Proteinase-Inhibitor, durch oxidative Vorgänge inaktiviert werden. Der Gasaustausch in der Lunge wird so immer mehr unterbunden. Besonders das Ausatmen fällt schwer, weil wegen der chronisch obstruktiven Bronchitis die kleinen Bronchialäste eingeengt werden und leicht kollabieren. Die Folge ist eine wachsende Abnahme des Sauerstoffgehalts des Blutes.
Schluss mit der falschen Entwarnung für Raucher
Wie gesagt erneuern sich auf natürliche Weise auch die Zellen der Lunge. Genaue Angaben über deren Zeitdauer sind schwer zu finden, eine Angabe ist, dass das zwei Jahre brauche. Das klingt plausibel angesichts der bekannten Erneuerungszeiten für die Dünndarmschleimhaut von drei Tagen und der menschlichen Oberhaut von 14 Tagen. Jedenfalls braucht man keine sieben Jahre zu warten. Diese Angabe findet sich überall in der Literatur, weil nach allgemeiner Meinung alle Zellen des Körpers, die sich sämtlich erneuern (alle Teile ohne den Zahnschmelz) spätestens nach sieben Jahren ausgewechselt sind.
überzeugte Raucher haben sich in der Vergangenheit immer damit beruhigen können, dass sie ja nur irgendwann aufhören müssen und nach spätestens sieben Jahren wieder eine unbeschädigte Lunge hätten. Davon kann nach heutigem Wissen aber keine Rede mehr sein. Ebenso wie die feinen Blutgefäße in den Beinen (Raucherbein!) nie zurück gehen, erneuern sich einmal eingefallene Lungenbläschen nicht mehr.
Wie die 2007 mit drei Millionen EURO gestartete EU-Studie namens EvA (Emphysema versus Airways Disease in COPD) bestätigt, lohnt es sich dennoch immer, mit dem Rauchen aufzuhören, bestmöglich schon vor Erreichen des 30. Lebensjahres. Denn irgendwann kommt der Punkt an dem es kein Zurück mehr gibt, den “point of no return.”
Welche Hilfen gibt es gegen und bei COPD?
Wie eingangs gesagt, ist die Information über gesundheitliche Gefahren ohne großen Wert, wenn nicht am Ende klare Wege aufgezeigt werden, wie ihnen begegnet werden kann. Im Angebot stehen Hilfen aus der Pharmakologie, medizinische Hilfe, alternative Hilfe durch Nahrungsergänzungsmittel und – last not least – eigene häusliche Maßnahmen.
Die Pharmakologie ist nach eigenen Angaben dabei, mit Medikamenten für den Wiederaufbau zerstörten Lungengewebes zu sorgen. Sollte ihr das gelingen, wäre es allerdings in der ganzen Medizingeschichte der erste Fall, in dem Medikamente ernsthaft der Natur auf die Sprünge helfen können. Denn Medikamente heilen keine Krankheiten, sie beeinflussen Symptome. Ich rechne nicht damit, dass dieser Ansatz jemals wirklich fruchten wird.
Auch Nahrungsergänzungsmittel, hier Vitamin D, sollen bei der Erneuerung der Zellen der Lunge helfen (Liu PT, et al., Toll-like receptor triggering of a vitamin D-mediated human antimicrobial response. Science. 2006 Jun 30; 312 (5782):1874-5 ; Zhou W, Suk R, Liu G et al. Vitamin D is associated with improved survival in early-stage non-small cell lung cancer. Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention. 2005;14:2303-9). Einzelne Vitalstoffe sind aber nur hilfreich innerhalb der gesamten Wirkzusammenhänge beim Zellaufbau. Wie dieser hergestellt werden soll, ist nicht bekannt. Wir müssen weg kommen von der alternativen “Häppchen”-Versorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln. Es ist ja ganz schön, wenn ich weiß, dass statistisch gesehen einigen Menschen mehr geholfen wird, wenn sie diesen oder jenen Stoff, Vitamin, Enzym, Mineralstoff oder sonstigen Nebenstoff, mehr aufnehmen. Wirklich geholfen werden kann nur, wenn die gesamten Zusammenhänge wichtiger körperlicher und mentaler Funktionen erkannt sind und bedient werden.
Ärztlicherseits ist es das oberste Ziel der Therapie, dafür zu sorgen, dass die Erkrankung nicht weiter fortschreitet, denn zu Recht geht die Medizin davon aus, dass einmal zerstörte Alveolen sich nicht wieder aufbauen lassen.
Als Erstes wird natürlich die Abstinenz vom Rauchen verlangt. Sodann wird alles versucht, zusätzliche Lungeninfektionen fern zu halten. Daher gehört es zur Pflicht, dem Patienten alle Grippeimpfungen zu empfehlen. Auf diese Weise kommen sie in den zweifelhaften Genuss auch der sinnlosen Behandlung mit Tamiflu und der Impfung gegen Schweinegrippe.
Siehe hierzu:
https://www.readers-edition.de/2009/07/21/schweinegrippe-panik-und-tamiflu-schwindel-teil-i
https://www.readers-edition.de/2009/07/21/schweinegrippe-panik-und-tamiflu-schwindel-teil-ii
https://www.readers-edition.de/2009/07/21/schweinegrippe-panik-und-tamiflu-schwindel-teil-iii
Auch eine Impfung gegen Pneumokokken steht auf der Agenda, ferner lt. medhost (http://www.medhost.de/gesundheit-lexikon/lungenemphysem.html):
· antibiotische Therapie von Lungeninfekten;
· sonstige medikamentöse Behandlung: Sie ist abhängig vom Stadium der Erkrankung. Denkbar sind beispielsweise bronchienerweiternde Medikamente oder Kortison. Bei Rechtsherzinsuffizienz kommen Diuretika (= entwässernde Mittel) zum Einsatz;
- Atemtherapie: Sie dient der Verbesserung der Atemfunktion.
- Sauerstoff-Langzeittherapie: Bei schwerer Erkrankung inhaliert der Patient bis zu 18 Stunden am Tag Sauerstoff. Der Krankheitsverlauf wird so günstig beeinflusst, da die inneren Organe besser mit Sauerstoff versorgt werden.
- Volumenreduktionschirurgie: Besonders bei Patienten, die unter großen Emphysemblasen leiden, wird diese Therapie angewendet. Dabei werden seitliche Lungenabschnitte entfernt; die Dehnbarkeit der Lunge und die mechanische Atemfunktion bessert sich. Ein weiterer Effekt ist, dass große Emphysemblasen, die platzen können, präventiv (= vorbeugend) entfernt werden. Somit wird einer möglichen akuten Komplikation des Lungenemphysems – einem Pneumothorax (= Luft zwischen Lungen- und Rippenfell) – vorgebeugt. Ein Nachteil ist, dass die Verbesserungen der Lungenfunktion oft nicht lange anhalten;
- Lungentransplantation: Diese Therapie kann bei Patienten unter 60 Jahren erwogen werden. Die 1-Jahres-überlebensrate liegt bei circa 60 %;
- Substitution des Alpha-1-Proteinase-Inhibitor-Mangels: Ist ein ausgeprägter Mangel dieses Enzyms die Ursache für das Lungenemphysem, so kann es wöchentlich zugeführt werden, bis sein Spiegel auf über 35 % der Norm ansteigt. Voraussetzung bei dieser sehr teuren Therapie ist Rauchverzicht.
Was aber kann man selber tun?
(außer seiner “compliance” gegenüber dem, was der Doktor sagt)
Erster Schritt: Atemübungen
Ganz wichtig ist die in der ärztlichen Agenda bereits genannte Atemtherapie. Sie hilft dem Erkrankten bei der Sekretlösung und ihrem Transport und stabilisiert das Bronchialsystem, kräftigt die Brustmuskulatur und vergrößert im Rahmen des Möglichen die Lungenkapazität. Natürlich ist sie für den noch nicht Erkrankten eine hervorragende Prophylaxe. Wenn der Arzt nicht besonderen Wert auf regelmäßige Atemübungen legt, spricht nichts dagegen, selbst initiativ zu werden, sich eine Anleitung zur Einübung des richtigen Atmens zu beschaffen oder auch einen Atmungstherapeuten zu beschäftigen.
Mit der Herstellung des richtigen Atmens, namentlich der Bauchatmung, nimmt man unter ganzheitlicher Betrachtung Einfluss auf eine Vielzahl von Wirkzusammenhängen im Körper wie im zentralnervösen System. Kaum bezweifelbar bestehen nervliche Wechselwirkungen zwischen der Atmung und vielen Organen des Körpers und ihren Funktionen wie insbesondere Herz und Kreislauf. Propagisten der Atemtherapie verweisen zu Recht darauf, dass das Atmen, weil es unbewusst abläuft, aber willentlich beeinflussbar ist, eine Schnittstelle zwischen dem Unbewussten und dem Bewusstsein darstellt.
Zweiter Schritt: Förderung der Immunabwehr durch native Kost
Ergänzend zu den ärztlichen Bemühungen, sich Infekte vom Leibe zu halten, ist es dringend erforderlich, im häuslichen Bereich dafür zu sorgen, die eigene Immunabwehr zu stärken. Der nach meinem Wissen sicherste und beste Weg ist es, die eigene Darmflora, die nach allgemeiner Auffassung mit der Produktion von Abwehrstoffen 80 Prozent unserer Immunantwort bereit stellt, über geeignete Nahrung richtig zu versorgen. Solange die Trillionen dieser symbiontischen Bakterien, die vorwiegend in den untersten Bereichen des Dünndarms siedeln, nicht ausreichend mit den Bausteinen des Lebens, den Aminosäuren, versorgt sind und darben, können sie diese Funktion nicht ausfüllen. Aminosäuren finden sich in den Proteinen, Komplexen aus eben diesen Aminosäuren, Nahrungsenzymen und Vitaminen. Proteine kriegen wir alle jeden Tag im übermaß auf den Essteller, aus Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Sie sind aber in nicht geringer Menge auch in aller Pflanzenkost enthalten, am wenigsten in Obst (am meisten in Bananen, auch da aber nur 1,5 Prozent).
Nicht hitzebehandelte eiweißreiche Kost spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Nahrung, die gekocht, gebacken oder gebraten ist, hat nur Proteine, die in ihren nativen äußeren Formen zerstört sind, m.a.W. sie sind denaturiert. Solche Proteine sind schwer oder kaum von unseren Enzymen zu spalten. Was doch spaltbar ist, wird indessen, nachdem es mit dem Nahrungsbrei den Magenpförtner hindurch in den Dünndarm gelangt, schon auf dem ersten Meter des bis zu 6 m langen Dünndarm verstoffwechselt. Weiter unten bei der großen Darmflora kommen keine verwertbaren Proteine mehr an. So tun wir nicht genug für unsere wichtigen bakteriellen Helfer.
Die Crux ist, dass wir kaum eiweißreiche Kost roh essen. Denn nur darüber kommen ausreichend verwertbare Proteine in den Körper und bis in die Tiefen zu den Bakterien des Dünndarms. Außer eiweißarmem Obst essen wir allenfalls rohe nicht erhitzte Salate oder Gemüse. Diese können unsere Enzyme aber leider nicht verwerten, weil wir darauf verzichten, mit unseren Zähnen die Zellulosepanzer ihrer Zellen zu zerbeißen. Um das zu tun, müssten wir wie die Affen ein, zwei Mal jeweils mehrere Stunden lang solche Nahrung mit den Mahlzähnen pulverisieren. Das tun wir aber selbst dann nicht, wenn wir wüssten, dass es uns das Leben retten könnte. Es gibt allerdings die von mir hier ausführlich beschriebene Alternative, täglich ein wenig rohe native Pflanzenkost – getrocknet und fein gemahlen – zu verzehren, um die Darmflora zu stärken und damit unser Immunsystem. Dies ist der entscheidende Weg, die lebensbedrohenden Gefahren von Infektionen bei bestehender COPD zu bannen. Der Vorteil ist ein doppelter, wenn auf dem Wege über den Verzehr solcher Nahrung auch die körpereigene Synthese des Wohlfühlhormons Serotonin gefördert wird.
Rohe Pflanzenkost versorgt nicht nur die Darmflora mit den benötigten Aminosäuren. Sie ist auch besonders vitalstoffreich. Es kann daher auch sein, dass mehr Vitalstoffe für eine bessere Bekämpfung oxidativer Stoffe (freie Radikale) sorgen und so der Störung des Gleichgewichts zwischen den Proteasen und Antiproteasen entgegenwirken. In der Natur muss man ja immer damit rechnen, dass sich als einmal wirksam zeigende Funktionen als polyvalent erweisen.
Dritter Schritt: Verzicht auf bestimmte Psychopharmaka
Auch wenn dies der oben dargestellten Agenda der ärztlichen Maßnahmen bei drohender und akuter COPD nicht zu entnehmen ist, ist es häufige übung derÄrzte, den Betroffenen angesichts ihrer körperlichen und psychischen Belastung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) helfen zu wollen. Ständige Atemnot verursacht schweren Stress, der ohne das Anti-Stress-Hormon Serotonin nicht einzudämmen ist. Der Gedanke, am serotonergen System zu drehen, liegt daher nahe.
Wie ich hier aber vor einiger Zeit dargelegt habe, führt die Gabe von SSRI nicht nur an den Rezeptoren im zentralnervösen System dazu, dass das Hormon bzw. der Botenstoff nicht wie von der Natur vorgesehen nach seiner Arbeit wieder abgebaut und in den Körper zurückgenommen wird. Dasselbe geschieht auch im Körper, weshalb ja auch nachweislich die Gabe des Appetitzüglers und angeblichen Abnehmmittels Reductil in vielen Ländern zu Todesfällen geführt hat. Und welches war der Grund: die Entstehung von Lungenemphysemen durch ein übermaß an Serotonin!
Das ist eigentlich einleuchtend, da man weiß, dass Serotonin als Gewebehormon in der Lunge gefäßverengende Wirkung hat. Der Hersteller von Reductil gibt übrigens auf dem Waschzettel keinen Hinweis auf diese Nebenwirkungen, natürlich findet man auch bei anderen vergleichbaren Produkten wie, z.B., Fluvoxamin, nichts über solche Nebenwirkungen.
Fazit: Nicht nur für Raucher ist es gut, sich der Gefahr bewusst zu werden, in absehbarer Zeit mit einem Lungenemphysem vor Atemnot zu sterben. Auch ungezählte Nichtraucher sind mit diesem Problem konfrontiert und sollten wissen, dass es über die bekannten Wege hinaus weitere durchgreifende Hilfen gibt, auch wenn sich die Uhr nie mehr ganz zurückfrehen lässt, wenn ein bestimmter Grad der Erkrankung einmal überschritten ist.
Ein Großteil aller Krankheiten könnte verhindert, bzw. in ihrer Erscheinung abgemildert werden, würde das Bewusstsein der Bevölkerung durch Aufklärung und Bildung verbessert.
Dagegen sind:
Die Tabakindustrie und Getränkeindustrie ( Alkoholhaltige Getränke)
Die Lebensmittelindustrie
Die Pharmaindustrie
Die Ärzte/ Innen
Die Zahrnärzte/ Innen
Die Betreiber/ Innen der Krankenhäuser
Die Betreiber/ Innen von Sanatorien
Die Kosmetikindustrie
Die Betreiber von Friedhöfen/ Krematorien und LeichenbestatterInnen -
und zuletzt unsere PolitikerInnen, z.b die Schuldenmutti der Nation,
die noch nicht mal die Menschen mit heutiger Lebenserwartung ernähren/ finanzieren können, geschweige denn noch mehr Alte Sä…………