Netzfundstück: BP und das Kaffeetassen-Drama

“Ein Unternehmen unter Druck: Wer ist BP?”, fragt am gestrigen Sonntag “Der Tagesspiegel“. Seit Wochen dominieren Bilder und immer neue Meldungen rund um die katastrophale Ölpest im Golf von Mexiko die Nachrichten. Das Sinken der Bohrinsel “Deepwater Horizon” am 22. April hat nicht nur die Natur, sondern auch das viertgrößte

“Ein Unternehmen unter Druck: Wer ist BP?”, fragt am gestrigen Sonntag “Der Tagesspiegel“. Seit Wochen dominieren Bilder und immer neue Meldungen rund um die katastrophale Ölpest im Golf von Mexiko die Nachrichten. Das Sinken der Bohrinsel “Deepwater Horizon” am 22. April hat nicht nur die Natur, sondern auch das viertgrößte Unternehmen der Welt in eine tiefe Krise gestürzt. Wie hilflos der Konzern mit den Folgen der Tiefseebohrung umgeht, ist allenthalben zu erfahren. Doch was passiert, wenn in der BP-Zentrale das wohl schlimmste Szenario eintritt und eine Kaffeetasse einfach vor der Schwerkraft kapituliert?

Das US-amerikanische Upright Citizens Brigade Theatre (UBC) ist dieser Frage auf den Grund gegangen. Und zwar so erfolgreich, dass die Macher nun berichten: “Das Video ‘BP Spills Coffee’ ist so beliebt, dass Tausende Menschen gleichzeitig versucht haben es anzusehen und so zeitweise unsere Seite UCBComedy.com lahm gelegt haben. Die Webseite ist nun voll funktionsfähig zurück und das Video ist mittlerweile auf zahllosen Internetseiten zu sehen: bei der Time, auf der Startseite von YouTube comedy, bei Andrew Sullivan, TalkingPointsMemo und The Huffington Post, um nur ein paar zu nennen.” Fast 200.000 Klicks kann das nicht ganz ernst zu nehmende “Drama” rund um die Rettung vor einer unsäglichen Kaffee-Katastrophe derzeit verzeichnen. Nahezu 1400 positive “Votes” dienen der Bewertung. Doch sehen Sie selbst:

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Was ist Deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

  1. Was hat eigentlich die US Regierung, konkret Herr Obama bisher getan um die Umweltkatastrophe einzudämmen, das Bohrloch unter Kontrolle zu bekommen.

    ” Anything close to nothing ” !

    Dies ist wieder mal eine der vielen scheinheiligen Diskussionen. Die gleichen Leute die mit dem Dienstchauffeur ( Grüne und BUND*) ins Büro fahren, zuhause die Heizung auf volle Pulle fahren und zur Selbstverwirklichung mal eben mit dem Flugzeug nach Nepal reisen, echauffieren sich über die böse Mineralölindustrie.

    * übrigens wussten Sie, dass die Naturschutzverbände die größten Landbesitzer in Deutschland sind, Milliardenschwer und korrupt bis auf die Knochen ?