Kriminalisierung aus dem Böller gezaubert

“Seit Tagen versuchen CDU, FDP und andere interessierte Kreise, die Berliner Demonstration vom 12. Juni 2010 gegen die Sparpolitik der Regierung zu diskreditieren und zu kriminalisieren”, erklärt das Berliner Bündnis “Wir zahlen nicht für Eure Krise!” heute in einer Pressemitteilung. Als Vorwand diene, nach Angaben der Pressesprecher Christina Kaindl und

“Seit Tagen versuchen CDU, FDP und andere interessierte Kreise, die Berliner Demonstration vom 12. Juni 2010 gegen die Sparpolitik der Regierung zu diskreditieren und zu kriminalisieren”, erklärt das Berliner Bündnis “Wir zahlen nicht für Eure Krise!” heute in einer Pressemitteilung. Als Vorwand diene, nach Angaben der Pressesprecher Christina Kaindl und Michael Prütz, die Explosion einer vermeintlichen “Splitterbombe”. Teilen des Demonstrationsbündnisses sei auf Grund dessen Nähe zum Terrorismus vorgeworfen worden.

“Wie sich heute herausstellte, handelt es sich bei der sogenannten ‘Splitterbombe’ um einen handelsüblichen Feuerwerkskörper für professionelle Feuerwerke”, heißt es in der Mitteilung weiter.
Damit sei allerdings das Wunschdenken der Verurteiler entlarvt. Der Versuch, das Anliegen der Demonstration zu diskriminieren und zu bagatellisieren, sei somit gescheitert. Gleichzeitig betont das Bündis: “Das Hantieren mit gefährdenden Böllern halten wir nicht für weiterführend und bedauern die verursachten Verletzungen.”

Die Berliner Organisation verlangt weiterhin dringend Aufklärung von der Berliner Polizei und Innensenator Körting zu den folgenden Fragen:

“Warum wurde ein Ordner der Demonstrationsleitung, der als solcher gekennzeichnet war, brutal zusammengeschlagen und -getreten?

Warum wurden auf der Abschlusskundgebung wahllos Teilnehmer herausgegriffen und in die Menge geprügelt (Ergebnis 7 Verletzte)?

Warum wird ohne Beweise behauptet, der Feuerwerkskörper ist aus dem antikapitalistischen Block geworfen worden?”

Das Berliner Bündnis “Wir zahlen nicht für Eure Krise!” lasse sich nicht spalten, stellen die Autoren heraus, und werde weiterhin zu Massenaktionen gegen die Sparpolitik der Bundesregierung aufrufen. Schon jetzt kündigen sie an: “Für weitere Demonstrationen wird das Bündnis unabhängige Beobachter benennen, die das Agieren der Polizei beobachten und dokumentieren.”

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  1. Bisher hatte ich die massiven Versuche von rechter Desinformation und Diffamierung an NICHT rechts stehende Politiker und Sympathisanten noch als lächerlich bezeichnet.
    Inzwischen jedoch muss ich mich korrigieren und halte den neuen Umgang mit den Andersdenkenden schon für sehr bedenklich.
    Da auch die deutschen Dienste von denen der übrigen Welt gelernt haben, solche Desinformationen an den Bürger zu bringen, bin ich auch nicht mehr sicher, ob nicht inzwischen auch schon in rechtsfreien Räumen massiv manipuliert wird.
    Schließlich hatte der “alte Reichstag” darin auch schon seine Erfahrung sammeln können.