Lyrileison – Neue Lyrik und deren kritische Betrachtung: Teil 74

Milliardenspiel Das Spiel mit dem Ball verrät uns viel, Millionen, vielleicht Milliarden im Spiel, Danach die Verrottung gigantischer Stätten, Wir wetten, Hunger und Durst als Ziel. Das Spiel mit dem Ball nur Echo und Schall Für viele, die sich etwas erbaten, Staaten, sie treiben nach vorne den Ball, Bald werden

sdfsdfdvf111111111112111111111.jpgMilliardenspiel

Das Spiel mit dem Ball verrät uns viel,

Millionen, vielleicht Milliarden im Spiel,

Danach die Verrottung gigantischer Stätten,

Wir wetten, Hunger und Durst als Ziel.

Das Spiel mit dem Ball nur Echo und Schall

Für viele, die sich etwas erbaten,

Staaten, sie treiben nach vorne den Ball,

Bald werden bestraft ihre Taten.

Das Ziel ist Geld,

Die Spieler bestellt,

Die Helden schlugen den Ball um die Welt.

Klaus Grunenberg

Kritik

Faustisch beinahe dieses Gedicht, wo doch alle Welt sich freut ob der Spiele, der Weltspiele im Süden Afrikas, in einer geteilten Welt.

Neben der Ästhetik des Fußballspiels und den überraschungen auf dem Spielfeld, wobei nicht nur junge Millionäre sich demütigen lassen (neben denen, die um ihr Leben spielen!), wird sichtbar, dass einiges schief läuft und nicht nur in den Gesichtern von Offiziellen. Schamrot müsste es dann wohl anlaufen, das Gesicht dieser Veranstaltung.

Ed Moercke

Langsam, langsam, dieses Spiel ist immerhin noch ein Spiel und nicht die Offenbarung der Wirklichkeit, die schlimmer ist.

Mark Beil-Ritzi

Photo Quelle/Copyright: Jenzig71, via pixelio.de

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