Blinder Luxus

Der russische Oligarch Roman Abramovich hatte vor Tagen seine 163 Meter lange Megayacht bekommen – für stattliche 650 Millionen Euro. Ob er damit zufrieden ist und dem Sinn des Lebens einen Schritt näher gekommen ist? Oder, ist auch er so ein Sensibelchen wie sein Milliardärskollege Larry Ellison? Denn die Yacht

Der russische Oligarch Roman Abramovich hatte vor Tagen seine 163 Meter lange Megayacht bekommen – für stattliche 650 Millionen Euro.
Ob er damit zufrieden ist und dem Sinn des Lebens einen Schritt näher gekommen ist?

Oder, ist auch er so ein Sensibelchen wie sein Milliardärskollege Larry Ellison? Denn die Yacht des CEO vom US-Softwarekonzern Oracle ist um 25 Meter kürzer – und doch klagt er “Das Boot ist exzessiv groß geraten: Es ist erstaunlich, dass wir uns daran gewöhnt hatten – ich und meine Frau haben uns Mutterseelenallein gefühlt.”

Da soll noch einer sagen, reiche Menschen haben keine Probleme…

Und dann gibt es heutzutage Menschen, die fordern jetzt eine Solidaritätsabgabe von den Reichen dieser Welt.

Apropos Solidarität: Was könnte man beispielsweise mit einem Zehntel des Betrages für die Yacht alles anfangen – mit den 65 Millionen Euro?

Mit einer Spende von 30 Euro für den gemeinnützigen Verein “LICHT FüR DIE WELT” könnte zum Beispiel ein Grauer Star operiert werden, damit ein blinder Mensch wieder sehen kann. Der Verein arbeitet mit der Weltgesundheitsorganisation zusammen und setzt sich für blinde, behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in den Armutsgebieten unserer Erde ein.

Mit den 65 Millionen Euro könnten somit mehr als zwei Millionen Menschen wieder sehen. Das entspricht einer Einwohnerzahl von München, Zürich und Graz zusammen – alle mitgezählt, vom Säugling bis zum Greis.

Mehr als zwei Millionen Menschen könnten wieder sehen – für zehn Prozent einer Yacht…

Ein Plädoyer für das richtige Maß: Wir müssen viel mehr tun für die wirklich Armen auf unserer Erde – für mehr Ethik, Moral und Qualität in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

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