Erst Anfang Mai konnte die Readers Edition von der jüngsten Kooperation des PopCamps – Meisterkurs für Populäre Musik und der Deutschen Welle berichten. Damals gab das Mannheimer Quartett “Luis & Laserpower” den Auftakt für die neue Podcast-Reihe, die sich in mehreren Sprachen ganz den jungen Musiktalenten der Republik widmen möchte. Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es seitdem Neuigkeiten in Sachen “guter Sound”. Der Crossover-Formation folgte im Juni Abel & Cain, die ihr Publikum mit einem “Hang zur großen Melodie und zu noch größeren Emotionen” begeistern möchten.
“Direkt, frei heraus und verrückt.”
Jetzt, im heißen Juli kommt Baby Benzin aus Hamburg zum Zug. Im Sommer 2009 – und damit erst zwei Jahre nach ihrer Bandgründung – haben Simon Berholz, Max Schneider und Jo Varain das Spitzenförderprojekt des Deutschen Musikrates absolviert. Zu Recht, wie sich im Nachhinein herausstellte. Denn ihre selbstbewusste Einordnung lässt schon jetzt Großes vermuten: “Chili-scharfe Gitarren- und Bassriffs treffen auf Honig-Senf gesüßten Gesang. Auf einem Bett von zackigen, fast noch grünen, tanzbaren Beats. Die deutschen Texte: Mit Grapefruit-Note: Direkt, frei heraus und verrückt. Wundervoll angerichtet in einer atemberaubenden und schweißtreibenden Rockshow, es wird live flambiert!”, lassen sie die Zuhörer wissen.
Beeindruckt hat das auch DW-Autor Matthias Klaus. Der urteilt nämlich über Sänger Simon: “In unserer Generation des schnellen Amüsements liefert er den Abgesang auf die Spaßgesellschaft. Kopf einschalten, mitdenken, eine eigene Meinung bilden.” Was beim ersten Hören nach Mitgröhlmusik à la Spaßpunk der Neunziger klinge, so Klaus weiter, sei also mehr. Protest gegen alle, die es verdient hätten, laute das Credo der Band. Doch Spaß gehöre natürlich auch dazu.
Wie sich das nun genau anhört, das erfahrt Ihr HIER.
Übrigens, das Ehrenamtliche ist das, was ich gerade bestaune. Seit einiger Zeit…