“Es ist total einfach. Es ist so einfach, dass es fast peinlich ist, es zu erzählen”, beginnt Sebastian Esser im Gespräch mit Joel Kaczmarek von gruenderszene.de über seinen Mediennewsletter V.i.S.d.P., der in einer Stärke von zehn bis 15 Seiten pünktlich jeden Freitagmorgen um sieben Uhr im pdf-Format erscheint, zu sinnieren. 2004 startete der erste Versuch, diese Idee zu etablieren. 2009 folgte nach einem ersten Scheitern der zweite Streich – diesmal als Online-Ausgabe. Der studierte Politologe und Journalist war von Anfang an federführend an V.i.S.d.P. beteiligt.
Nun plaudert der Chefredakteur nicht nur über die Entstehung und aktuelle Position seines Blattes. Sondern auch über das Verhältnis von Journalismus und Internet. Sein Eindruck: Der Journalismus ist da nicht wirklich nah dran. Entweder gehe es um Zahlen oder bunte Dinge, die etwa auf Twitter ablaufen. In jedem Fall habe die Berichterstattung jedoch den Charakter als ob sie über einen “anderen Planeten” erzählen würde. Profis als auch Leser sind seiner Meinung nach noch nicht im völlig im Internet zu Hause.
Welche Eindrücke Sebastian Esser darüber hinaus gewonnen hat und welche Rolle dabei das iPad spielt, das erklärt er hier:
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