Goldman Sachs und AIG: Weiterer Betrugsvorwurf schwebt im Raum

Goldman Sachs, die führende amerikanische Investmentbank, hat bereits eingeräumt, dass man sich gegen eine mögliche Pleite von AIG, die mit 182 Mrd. US-Dollar durch den amerikanischen Steuerzahler vor der Insolvenz gerettet wurde, sich durch den Kauf von Credit Default Swaps (CDS), bei anderen Marktteilnehmern rückversichert hatte. Mithin hätte für den

wuesten.jpgGoldman Sachs, die führende amerikanische Investmentbank, hat bereits eingeräumt, dass man sich gegen eine mögliche Pleite von AIG, die mit 182 Mrd. US-Dollar durch den amerikanischen Steuerzahler vor der Insolvenz gerettet wurde, sich durch den Kauf von Credit Default Swaps (CDS), bei anderen Marktteilnehmern rückversichert hatte. Mithin hätte für den Fall einer offiziellen Insolvenz von AIG gar kein Anspruch auf die von Goldman Sachs erhaltenen 12,9 Mrd. US-Dollar bestanden. Jetzt stellt sich für das Warren’s panel und der Financial Crisis Inquiry Commissiongerettet worden sind. Die Frage lautet schlicht: „Wer musste nicht zahlen, weil der US-Steuerzahler die Zahlungen vorgenommen hat oder qui bono?

Bush-Regierung gerät ins Zwielicht

Mit den bereits jetzt vorliegenden Erkenntnissen gerät die Bush-Regierung mit ihrem TARP zur Rettung der US-Finanzindustrie immer mehr ins Zwielicht. Die überstürzte Rettungsaktion hat viele offene Fragen hinterlassen. Was bewegte den Vorgänger von Timothy Geithner, Hank Paulson, dazu vor Nancy Pelosi, um auf Knien ihre Zustimmung zum TARP d.h. die der Demokratischen Partei im vorangegangen US-Kongress zu erflehen? Das Buch von Paulson liefert hierzu keine schlüssigen Antworten. Vielleicht gelingt es ja jetzt etwas mehr Licht ins Dunkel dieser Angelegenheit zu bringen.

Wer am Wochenende Lust auf Kriminalgeschichten verspürt, der sollte vielleicht einmal die Website der Financial Crisis Inquiry Commission aufsuchen. Spannender als der nächste Tatort im Fernsehen ist es allemal.

Photo Quelle/Copyright: wuestenfux, via pixelio.de

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