Martina Hefter ist eine Tänzerin, auch auf dem Papier. In ihrem ersten Lyrik-Band, nach einigen Romanen, erscheinen leichte und heftige Erzeugnisse lyrischer Begabung ganz offen.
Duftige Blätter, an John Keats erinnernde betörende Wendungen und bis in die Moderne gehende Eröffnungen z.B. anlässlich einer Vierschanzentournee, aber auch ernsthafte an Augustin mahnende Gedanken. Natur und städtisches Leben (miteinander und nebeneinander), alles wird verbunden zu einem köstlichen Strauß und zu einem Leseerlebnis der besonderen Art.
Wenn man sich nur Zeit lässt. Ja, die sollte man sich wirklich dafür nehmen.
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