Festmahl beim Kannibal

Die Armut steigt, der Hunger wächst, die blanke Not erreicht den Mttelstand. Gewissenlose Geschäftemacher nutzen die Situation gnadenlos aus: In Berlin eröffnet kommenden Monat das erste Restaurant, das menschliche Körperteile zum Verzehr anbietet. Das “Flime” begreife Essen als “spirituellen Akt”, bei dem “man die Kraft und den Geist des verzehrten

knn1.JPGDie Armut steigt, der Hunger wächst, die blanke Not erreicht den Mttelstand. Gewissenlose Geschäftemacher nutzen die Situation gnadenlos aus: In Berlin eröffnet kommenden Monat das erste Restaurant, das menschliche Körperteile zum Verzehr anbietet. Das “Flime” begreife Essen als “spirituellen Akt”, bei dem “man die Kraft und den Geist des verzehrten Wesens in sich aufnimmt”, wirbt das auf “traditionelle Wari-Küche” spezialisierte Etablissement. Nach multikulturellen Rezepten eines Volk aus dem brasilianischen Urwald, das traditionell dem Kannibalismus frönt, stehen auf der Speisekarte verschiedene Fleischstücke mit schwarzen Bohnen und Reis, Kartoffelteigbällchen mit Fleischfüllung und “Schenkel vom Grill mit eingelegten Pfirsichen”. Das angebotene Fleisch soll dabei vor allem von Freiwilligen kommen, die nach einem Gesundheitscheck völlig frei selbst entscheiden können, “welchen Körperteil sie gerne spenden wollen”.

kann2.jpgFleischspender müssen nur einen kurzen Fragebogen ausfüllen, in dem unter anderem angegeben werden muss, ob der Spender spotlich oder eher dicklich ist, Medikamente nimmt oder gerade schwanger ist. “Mitglieder erklären sich dazu bereit, einen beliebigen Teil ihres Körpers an das Flime zu spenden“, heißt es im Kleingedruckten. Den genauen Teil bestimmt das Mitglied selber, das Restaurant übernehme aber nur die Krankenhauskosten, die bei der Amputation anfallen. “Darüber hinaus besteht kein weiterer finanzieller Anspruch des Mitglieds.” Der Verwendungszweck der Fleischspende sei den Köchen des Flime frei überlassen.

Da die Spendenseite zum Herunterladen des Aufnahmeformulars derzeit häufig überlastet ist, können Interessenten auch eine Email an politplatschquatsch@gmail.com senden. Wir versenden das Aufnahmeformulr sofort nach Eingang in der Reihenfolge der Anfragen.

Quelle: politplatschquatsch.com

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  1. Ich hab das mit dem Essen von Menschenfleisch eigentlich nicht glauben wollen. Aber wozu sucht das flimé eine “tolerante Küchenhilfe” und einen “aufgeschlossenen Chirurgen?”

    Der Unsinn ist natürlich ordnungsbehörlich nicht zu realisieren. Geht es hier um Kunst?