Initiative für Genuss Berlin e.V. kündigt heftigen Widerstand an
Erst Bayern, dann Berlin? “Wie den Medien zu entnehmen ist, planen dogmatische Nichtraucher, in Berlin mittels Volksinitiative ein absolutes Rauchverbot durchzusetzen. Das im Januar 2008 in Kraft getretene und im Mai 2009 novellierte ‘Berliner Nichtraucherschutzgesetz’ soll damit weiter verschärft werden”, teilt Michel Thoma, Pressesprecher der Initiative für Genuss Berlin e.V. in einer entsprechenden Pressemitteilung mit. Sein Verein hatte durch politischen Druck maßgeblich dazu beigetragen, dass in dem heute gültigen Gesetz auch den Interessen der rauchenden Bevölkerung Rechnung getragen wird.
Michel und seine Mitglieder sind der überzeugung: “Mit dem Gesetz in seiner jetzigen Form wurde ein Kompromiss erzielt, der den Nichtrauchern im öffentlichen Leben und in der Gastronomie weitreichende Rauchfreiheit zusichert.” In der Gastronomie hätten sich Gäste und Wirte zudem trotz einschneidender Beschränkungen und Verluste mit der Situation arrangiert. Gesundheitssenatorin Lompscher meinte hierzu in der “taz” vom 21.07.201: “Von den über 7.000 Gaststätten sind weniger als 10 Prozent Raucherkneipen.”
Welches Verbot folgt als nächstes?
Zu den Plänen einiger Antiraucher, nun durch eine Volksinitiative die Verbote weiter bis hin zu einem absoluten Rauchverbot zu verschärfen, meint nun Ulli Kasiske, Gastwirt und Vorsitzender der Initiative für Genuss Berlin: “Solche Bestrebungen werden wir nicht tolerieren und kündigen heftigen Gegenwind an! Berlin habe bereits ein Rauchverbotsgesetz, das die Wahlfreiheit für Gäste und Wirte
massiv einschränke. Weitere Verbote und Beschränkungen seien nicht hinnehmbar. Er ergänzt: “Wir fordern die Berliner Bevölkerung auf, dieser Volksinitiative nicht zuzustimmen und auf diesem Wege ihre Toleranz für ein friedliches Nebeneinander von Nichtrauchenden und Rauchenden in einem weltoffenen Berlin zu zeigen. Es wird Zeit, der ausufernden Verbotspraxis Einhalt zu gebieten.” Der Vorsitzende warnt: Heute sei es der Tabak, die Glühlampe, morgen sind es Alkohol, übergewicht und Kaffee – und übermorgen?
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