Vom 22. bis 24. Oktober findet in Würzburg die Kunst- und Antiquitätenmesse Fine A.R.T.S. statt
“Alles, was als Unikat qualitätvolle Verarbeitung mit einem ästhetischen Erlebnis verbindet, findet seinen Platz, sei es aus Edelmetall, Stoff, Glas, Leinwand oder auch ein blitzgescheites Einrichtungskonzept, das eine Antiquität im modernen Ambiente aufleben lässt”, fasst Jürgen Geisel den Umfang der ausgestellten Objekte bei der diesjährigen Kunst- und Antiquitätenmesse Fine A.R.T.S. im Museum im Kulturspeicher in Würzburg zusammen. Der Vorsitzende des Vereins der Förderer der Kunst in Nordbayern e.V. ist sich wohl bewusst, dass unter dem Motto “Zeitgenössisches Kunsthandwerk & Antiquitäten” die Schwerpunkte der diesjährigen Präsentation im Bereich der Gemälde, des Schmucks, der Möbel und der bildenden Kunst liegen. Doch auch Sammlerstücke von morgen sollen nicht zu sehr in den Hintergrund gerückt werden. Und vielleicht ist diese Offenheit auch der Grund dafür, dass die traditionsreiche Kunst- und Antiquitätenmesse Fine A.R.T.S. im Herbst 2010 besonders gut bei den Ausstellern angekommen ist.
“Es sind fast doppelt so viele wie bei der letzten Messe 2008″, freut sich Jürgen Geißel über die vierzig Firmen, Betriebe und Künstler aus der Region, die sich als Aussteller angemeldet haben. Vom 22. bis 24. Oktober werden sie im Museum im Kulturspeicher sowohl alte als auch neue Unikate für den etwas anspruchsvolleren Geschmack anbieten. Unter den vierzig Ausstellern haben sich auch die beiden Würzburger Goldschmiede Markus Engert und Heinz Benkert sowie die Silberschmiedin Josephine Lützel aus Winterhausen Plätze gesichert. Heinz Benkert widmet sich in seiner Schmiede hauptsächlich der Herstellung von Goldschmuck und der Schmuckrestauration. Die Restauration von Kunstobjekten, beispielsweise aus der Würzburger Residenz oder dem Fuldaer Domschatz, zählt dagegen genauso wie die Anfertigung von ausgefallenem Tafelsilber zum Spezialgebiet von Markus Engert. Und Josephine Lützel hat sich ebenfalls den silbernen Tafelgeräten verschrieben und stellt ihre in handgearbeiteten Einzelstücke im Oktober zur Schau.
Jürgen Geisel als geprüfter Restaurator im Tischlerhandwerk und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für antikes Mobiliar ist wie die Male zuvor auch wieder mit einem Stand vertreten. Voller Vorfreude über so viel Zuspruch von Seiten der Aussteller kann Geisel nur noch eines hinzufügen: “Wir freuen uns auf eine vier Tage lange Entdeckungsreise in den Geschmack.”
INFO: Die Messe, die am Donnerstag Abend um 19 Uhr eröffnet wird, steht am Freitag und Sonntag zwischen 11 und 19 Uhr sowie am Samstag von 11 bis 22 Uhr den Besuchern offen. Der Eintrittspreis beträgt 3,50 Euro. Weitere Informationen sind im Internet unter www.fine-arts-wuerzburg.de abrufbar.
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