“Onward Christian soldiers—Pray for our leader” (Voran christliche Soldaten —Betet für unseren Führer). Dies ist die überschrift eines E-Mail-Kettenbriefes, der derzeit wie ein Lauffeuer die ganze englischsprachige Welt umrundet.
Kevin Rudd: Immigranten schulden die Anpassung an christliche Werte.
Es geht um den australischen Premier Kevin Rudd, der die Nase voll hat von der Rücksichtnahme auf landesfremde Empfindlichkeiten. Er rät den nicht vom christlichen Glauben geprägten Menschen, voran natürlich den Muslimen, in Australien:
‘Most Australians believe in God. This is not some Christian, right wing, political push, but a fact, because Christian men and women, on Christian principles, founded this nation, and this is clearly documented. It is certainly appropriate to display it on the walls of our schools. If God offends you, then I suggest you consider another part of the world as your new home, because God is part of our culture.’
(Die meisten Australier glauben an Gott. Hier geht es nicht um einen politischen Rechtsruck christlicher Prägung, sondern um eine Tatsache, weil christliche Männer und Frauen mit christlichen Prinzipien diese Nation gegründet haben, was eindeutig dokumentiert ist. Ganz gewiss ist es angebracht, dies an den Wänden unserer Schulen zu dokumentieren. Wenn Gott Dich stört, schlage ich vor, Du suchst Dir einen anderen Teil der Welt als Deine neue Heimat aus. Denn Gott ist Teil unserer Kultur.)
Rudd: Nutzt das Freiheitsrecht zu gehen!
‘This is OUR COUNTRY, OUR LAND, and OUR LIFESTYLE, and we will allow you every opportunity to enjoy all this. But once you are done complaining, whining, and griping about Our Flag, Our Pledge, Our Christian beliefs, or Our Way of Life, I highly encourage you take advantage of one other great Australian freedom, ‘THE RIGHT TO LEAVE’.’
(Dies ist unser Land, unser Gebiet und unser Lebensstil, und wir gewähren Dir jede Gelegenheit all dies zu genießen. Aber da Du begonnen hast Dich zu beschweren, zu jammern und auf unsere Flagge, unsere heiligen überzeugungen, unseren christlichen Glauben oder unsere Art zu leben zu scheißen, rate ich Dir dringend eine andere ganz große australische Freiheit zu nutzen: das Recht zu gehen.)
Rudd wird zum König der Welt vorgeschlagen.
über so viel klare Worte gerät der Initiator des Kettenbriefes regelrecht in Verzückung:
€šHe’s done it again… He sure isn’t backing down on his hard line stance and one has to appreciate his belief in the rights of his native countrymen. A breath of fresh air to see someone lead. I wish some leaders would step up in Canada & USA. This man should be appointed King of the World. Truer words have never been spoken.’
(Er hat es wieder getan… Ganz sicher rückt er nicht ab von seinem Hardliner-Standpunkt und man muss seinen Glauben in die Rechte seiner angestammten Landsleute bewundern.
Ein Atemzug frischer Luft ist es jemand zu sehen der führt. Ich wünsche mit, einige Führer in Kanada und den USA würden aufspringen.
Dieser Mann sollte zum König der Welt ernannt werden. Nie wurden wahrere Worte gesprochen.)
Photo: Flipped Out, via flickr
Sarraziner aller Länder vereinigt Euch! Was soll die Freiheit der Weltanschauung, wenn es um die Leitkultur geht?! Wer sich nicht assimiliert, soll gehen. Auf einmal gibt es “christliche Länder,” Säkularisierung und Aufklärung sind passé.