Szene-Tipp: The Blueballs

Wenn sich vier Rock´n´Roller die Bälle zuspielen – live am 9. Oktober im Würzburger Omnibus “Wir haben uns gesucht und gefunden”, sagt Klaus Hoeborn, Gitarrist der Blueballs und kein Unbekannter in der Würzburger Rock´n´Roll-Szene. Zu lange ist er im Geschäft, dass er wegen einer neuen Formation einen Eiertanz aufführen würde

blue.jpgWenn sich vier Rock´n´Roller die Bälle zuspielen – live am 9. Oktober im Würzburger Omnibus

“Wir haben uns gesucht und gefunden”, sagt Klaus Hoeborn, Gitarrist der Blueballs und kein Unbekannter in der Würzburger Rock´n´Roll-Szene. Zu lange ist er im Geschäft, dass er wegen einer neuen Formation einen Eiertanz aufführen würde – auch wenn der Bandname das erst einmal vermuten lässt. Aber für die Blueballs kramt er noch einmal tief in seiner Repertoirekiste vergangener Tage – von Rockabilly
über Surf und Country bis hin zu good old Rock´n´Roll.

“Wir sind unkompliziert, den Preis wert und schauen immer freundlich!”

Ähnlich wie Thomas Senger, der zweite Gitarrist der Blueballs, der zwar den nötigen Ernst für die Sache mitbringt, aber keinesfalls bierernst Musik machen möchte: Humor ist, wenn man trotzdem spielt “Der Spaß darf nicht zu kurz kommen”, betont Thomas Senger. Das Publikum wird merken, die Typen auf der Bühne spielen für uns mit Herzblut, Spaß und ohne Schnörkel. Verrenkungen macht Ausnahme-Schlagzeuger (stand bereits mit vier Jahren auf der Bühne) Sandro Wagner auch bei jedem Auftritt, aber er verbiegt sich nicht. Er ist unkapriziös und punktgenau und sein Spiel kommt so leicht daher, als wenn er nie etwas anderes getan hätte als Schlagzeug spielen. Und er spielt nicht nur alle Lieder, sondern hat immer einen unerschöpflichen Fundus an Humor, auch wenn es darum geht die Blueballs zu charakterisieren: “Wir sind unkompliziert, den Preis wert und schauen immer freundlich!” Und das ist das Stichwort für den vierten im Bunde, Thomas Fischer, der zuständig ist für die tiefen Töne am Bass, und passend zur Musikrichtung am Kontrabass (kommt einfach bässer!). Seine Karriere startete er bei den “Pampers Rockern”, den Kinderschuhen entwachsen geht es für ihn bei den Blueballs nun richtig zur Sache.

“Wir haben in kürzester Zeit ein geiles Programm auf die Beine gestellt. Bei jeder Probe sah man ein Ergebnis, bei manchen sogar zwei”. Eine Party bei der tote Hose ist, gibt es für die Blueballs nicht, sie mischen jedes Publikum auf, weil es gar nicht anders kann als mitzugehen!

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