Eine Buslinie, eine Kinder- und Jugendstiftung, eine zurückkehrende Firma, ein Knochenmarkspender und eine CO-Pipeline sind diesmal mit dabei.
Ob im Fernsehen, im Radio oder in der Zeitung – man liest und hört fast ausschließlich schlechte Nachrichten. Schluss damit! Denn es gibt auch gute Nachrichten und die Welt ist nicht so schlecht, wie sie oft geredet wird. Nur bleiben diese guten Nachrichten leider allzu oft unbeachtet. Das möchte ich ändern. Dabei sind es nicht nur Meldungen, die die große weite Welt bewegen, sondern auch und überwiegend solche, die eine regionale oder lokale Rolle spielen. Denn auch gute Nachrichten, die “nur” einen kleinen Sportverein in einem Dorf betreffen, sind gute Nachrichten.
Und dass ich mich mit guten Nachrichten beschäftige, bedeutet ja nicht automatisch, dass ich nicht über den sogenannten Tellerrand schaue. Aber wie bereits erwähnt, schlechte Nachrichten gibt es in Hülle und Fülle, ich widme mich hier den guten.
Hier sind nun ein paar der guten Nachrichten, die ich gesammelt habe:
Ab sofort haben es 900 Beschäftigte in Reutlingen leichter, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Eine Buslinie verbindet jetzt das Industriegebiet mit der Stadt. Es gibt auch bereits überlegungen, das Netz des örtlichen Personennahverkehrs weiter auszudehnen, um weitere Ortsverbindungen zu ermöglichen.
120.000 Euro Zuwendung erhält die Kinder- und Jugendstiftung Hennef von der Bundesregierung. Damit soll die gute Arbeit der Stiftung honoriert werden, die ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger ist, die dort ehrenamtlich tätig sind.
Eine Firma, die vor ein paar Monaten überraschend ihren Produktionsstandort in einen anderen Ort verlegt hat, ist jetzt ebenso überraschend wieder zurückgekehrt. Mit dem Aufbau einer neuen Produktionsabteilung am früheren Standort werden derzeit 30 neue Mitarbeiter gesucht.
Eine sehr gute Nachrichte überbrachte der Leiter eines Transplantationszentrums einem an Leukämie erkrankten jungen Mann und seinen Eltern: Nach fünf Monaten ist ein Knochenmarkspender gefunden worden.
Gute Nachrichten für die Gegner der von Bayer geplanten CO-Pipeline: Der vorläufige Baustopp bleibt nach Auskunft des zuständigen Regierungspräsidiums weiter in Kraft, weil Bayer den gestellten Anforderungen (es geht dabei um technische Fragen, die der Konzern schriftlich beantworten soll) bisher noch nicht nachgekommen ist.
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