… und der Versuch, die Demokratie zu untergraben
Grundsätzlich dürfen wir davon ausgehen, dass jeder Staat und jede beliebige Staatsform aus vielfachen Parallelgesellschaften besteht. Nur ein ausgeprägt autoritäres Land, dem es gelingen sollte, parallele Gesellschaften zu unterbinden, müsste demnach als totalitär gewertet werden. Da aber nun gerade totalitäre Systeme wenig hilfreich für Wirtschaft, Wohlstand, Weltranking, Sicherheit, Frieden und insbesondere für die Weiterentwicklung, Lernfähigkeit und den Individualismus der Menschheit sein können, gibt es die Demokratie und die bedauerlicherweise noch nicht praktizierte Realdemokratie.
So zeichnet letztlich die Demokratie selbst dafür verantwortlich, die Vielfalt an Parallelgesellschaften anhand eines antiautoritären “Leitfadens” unter einen Hut zu bringen. Eben dieser Leitfaden besteht aus einer demokratisch geschaffenen Verfassung und den demokratischen Gesetzen, der alle Parallelgesellschaften nicht nur toleriert, sondern akzeptiert, so lange sich diese nicht in subkulturellen Gegengesellschaften durch kriminelle Handlungen gegen Recht und Gesetz wenden und ausssprechen. Ihren Ursprung nehmen solche Gegengesellschaften meist in sozialökonomischen Krisen einer Mehrheitsgesellschaft. Völlig unpassend ist es, auch hier von so genannten Parallelgesellschaften zu sprechen, wie es dieser Tage gern und oft von Fachkreisen verbreitet wird.
Subkulturelle Gegengesellschaften sind gefährlich
Nicht die Parallelgesellschaften, sondern die subkulturellen Gegengesellschaften können einer Demokratie gefährlich werden. Da die Demokratie ohnehin eine der fragilsten Staatsformen schlechthin ist, ist es nicht nur lohnenswert, sondern ebenso notwendig, sich ihrer Bedeutung und Sicherungsinhalte immer wieder aufs Neue bewusst zu werden. In diesem Rahmen ist es für eine demokratisch geprägte Gesellschaft völlig inakzeptabel, wenn sich in ihr verfassungsverachtende “Outlaws” erheben, um mit ihren eigenen, ungeschriebenen Gesetzen eine bestehende Demokratie einer offiziellen Gesellschaftsmehrheit zu untergraben. Aber genau dies geschieht zur Zeit auf Deutschlands Straßen. Wenn eine Demokratie dies zulässt oder unachtsam ist, zeigen uns historische Aufzeichnungen sogar die unumgängliche Erzwingung eines Bürgerkriegs, welcher seinerseits nicht einmal auf Mehrheiten angewiesen war.
Die demokratische Integration
Natürlich ist gerade die Demokratie auch ein wichtiges Werkzeug für eine stete Integrationsförderung subkultureller Minoritätsgesellschaften, die sich keiner der demokratischen Parallelgesellschaften eines Staates zugehörig fühlen oder diesen gar aufs Heftigste bekämpfen. Aber genau dieser Aufgabe kommt unsere Gesellschaft nach aktuellem Stand am wenigsten nach, obgleich dies die Grundvoraussetzung dafür wäre, gegengesellschaftliche Aktivitäten zu entkräften und damit die demokratische Staatsform zu schützen. Doch die wirklich demokratische Integration beginnt damit, gerade den Abtrünnigen die Hand zu reichen und ihnen vor allem akzeptable Perspektiven zu unterbreiten, ohne ihre Handlungsweise von vorn herein zu verurteilen und nach Vergeltung zu rufen. Hier sollten wir Demokraten und Realdemokraten uns zunächst einmal an die eigene Nase fassen und versuchen, die wahren sozialen Umstände zu hinterfragen, die uns die antidemokratisch und kriminell ausgerichteteten Umtriebe auf Konfrontation stellen.
Wenn Du keine Feinde willst, dann mach sie Dir zu Freunden
Dies sollte eigentlich ein wesentlicher Leitsatz einer gut funktionierenden Demokratie sein… Hier lesen Sie weiter…
Foto ©: Andreas Will via pixelio.de
Ich vergebe hier nur einen Stern weil sie nes nicht für richig halten den artikel hier in gänze zu veröffentlichen. Aber ich vergebe diesen Stern auch deshalb weil zu vieles ausen vor bleibt. So wird nichts ausgesagt über den “Nichtintegrationswillen”. oder anderst gesagt über die Unfähigkeit sich zu integrieren da manches Kind in eine Paralellgesellschaft hineingeboren wird – z.B. arabisch sprechender Haushalt, Kaufmann, Gemüsehändler, Arzt u.s.w.; aber auch in dt. Haushalten haben wir solche Entwicklungen ( nur hhier heisst es soziale inkompetenz).