Stalins Epoche
Während seines gesamten Lebens wurde Stalin auf die eine oder andere Weise mit der “jüdischen Frage” konfrontiert. Stalins Politik bestimmte während seiner Diktatur zu einem großen Teil das Schicksal des jüdischen Volkes und zwar nicht nur in der Sowjetunion selbst, sondern auch im neu entstandenen Staat Israel.
Stalin stand voll und ganz Lenins Idee der Unumgänglichkeit und Progressivität der Assimilation, die dazu führen wird, dass die Juden höchstwahrscheinlich in den Ländern des hochentwickelten Kapitalismus, aber auf jeden Fall in den sozialistischen Länder komplett in der Bevölkerung aufgehen werden. Folgende Gründe waren für Stalin ausschlaggebend, um einer Ethnie den Status einer Nation in der Sowjetunion verleihen zu können: Gemeinsame Sprache, geschlossen besiedeltes Territorium, Wirtschaftsleben und eine Geisteslage.44 Nach Stalins Meinung konnte das jüdische Volk der Sowjetunion den Status einer Nation nicht beanspruchen, weil es ihm zumindest ein Kriterium fehlte – das geschlossen besiedelte Territorium.
Antisemitismus Stalins von dem man fast in jeder seiner Biographie lesen kann war weder religiöser, noch ethnischer, noch alltäglicher Natur. Er war politisch und zeigte sich in Form des Antizionismus und nicht Judophobie, denn Stalin war ein ethnischer Georgier, der auch in Georgien aufgewachsen war. Und in Georgien gab es keine jüdischen Ghettos, die Juden waren vollkommen in die Gesellschaft integriert und wurden zu keinem Zeitpunkt verfolgt. Die georgischen Juden lebten Jahrhunderte friedlich neben den Georgiern. Sie kamen aus Palästina und Persien und nicht aus Europa, sprachen georgisch und hatten georgische Namen. Weder in den Vorrevolutionären, noch in den folgenden Jahren hat Stalin sich je öffentlich als judophob geoutet. Antisemitismus galt in der Sowjetunion als eine Straftat und wurde hart verfolgt, Kampagnen zur Bekämpfung des Antisemitismus als Intrigen der “Klassenfeinde” wurden durchgeführt. Als Reaktion auf eine Anfrage von einer jüdischen Nachrichtenagentur aus den USA im Januar 1931 sagte Stalin:
Antisemitismus, als eine äußerste Form des Rassenchauvinismus, ist das gefährlichste Relikt des Kannibalismus. Antisemitismus ist von Vorteil für die Ausbeuter, wie ein Blitzableiter, der den Kapitalismus dem Arbeitnehmerschlag entzieht. Antisemitismus ist gefährlich für Werktätige, da er sie vom richtigen Weg abbringt und sie in den Dschungel führt. Daher sind die Kommunisten als konsequente Internationalisten unvereinbaren und Erzfeinde des Antisemitismus. In der UdSSR wird der Antisemitismus als ein Phänomen, das ist zutiefst feindlich dem sowjetischen System streng verfolgt.45
So wurde der Antisemitismus in den 1930ern im Zusammenhang mit der Ideologie der schlimmsten Feinde der Sowjetunion – der deutschen Nazis assoziiert, so passte auch der Kampf gegen den Antisemitismus natürlich in die allgemeine Politiklinie Stalins. Doch seit 1933 begann der Prozess der sogenannten “Stärkung der nationalen (also ethnischen) Russen” in der Außen- und Innenpolitik Stalins. Dieser führte zu einer schrittweisen Marginalisierung der Ideen des “proletarischen Internationalismus” und ebnete den Weg für die Wiederbelebung des staatlichen Antisemitismus auf der neuen “kommunistischen” Basis.
Während der “Großen Säuberungswelle” von 1936 – 1938 fielen die meisten Juden, in den führenden Partei- und Regierungsetagen zum Opfer der Repressionen. Der Parteiapparat wurde fast vollständig von den Juden “gesäubert”. In der unmittelbaren Nähe von Stalin konnte man nur noch zwei Juden ausmachen – Lasar´ Kaganowitsch und Lew Mechlis. Und obwohl auch die Juden zu denjenigen, die unmittelbar in die Tschistka46 Ende der 1930er vor allem in den frühen Phasen (G. Jagoda, J. Agranow N. Frenkel etc.)47 involviert waren, fielen sie selbst unter Nikolai Jeschow, der ab 1936 als Chef der sowjetischen Geheimpolizei NKWD48 fungierte, ab 1937 der Tschistka selbst zum Opfer.
Jedoch wäre es falsch zu sagen, dass nur Juden zum Opfer der stalinistischen Tschistka geworden sind. Es existieren unterschiedliche Angaben über die Zahl der Todesopfer während der Regierungszeit Stalins. Die vorsichtigen Zahlen gehen von rund 9 Mio. Todesopfer (davon rund 5 Allein in den Jahren 1936- 39).49 Andere Autoren wie zum Beispiel Stalins Biograph Dimitri Wolkogonow sowie Gunnar Heinsohn gehen von ca. 20 Mio. Todesopfern aus.50 Es gab keinen Unterschied unter den Repressierten, ob Juden, Russen, Deutsche, Balten, Koreaner, oder Griechen. Alle waren sie der Willkür des staatlichen Terrorapparates ausgesetzt gewesen, nur die Gründe für die Repressalien unterschieden sich bei den einzelnen Gruppen etwas.
Die ersten eindeutigen Zeichen des staatlichen Antisemitismus tauchten während des arabischen Austandes in Palästina 1936- 1939, der von dem Jerusalemer Großmufti Mohammed Amin al-Husseini initiiert worden ist. Dieser Aufstand richtete sich in erster Linie zwar gegen die britische Mandatsmacht, richtete sich jedoch auch gegen den demographischen und sonstigen Einfluss durch die jüdischen Alijas in Palästina. Nach Meinung der Aufständischen kam die Mandatsmacht ihren Verpflichtungen nicht nach51, mehr noch, sie nahm, so der Großmufti, sogar eine pro- zionistische Haltung ein. Der zu dem damaligen Zeitpunkt völlig von Stalin abhängende Komintern nahm die eindeutig Pro- Arabische Position ein. Stalin verfolgte mit dieser Politik zwei Ziele: zum Einen die Schwächung des Einflusses von Großbritannien in der Region und zum Anderen die Begrenzung des zionistischen Einflusses, der seit den 1920ern erklärter Feind des Sozialismus und Internationalismus war.
Nach dem Abschluss des deutsch- sowjetischen Nichtangriffspaktes im August 1939 verbot Stalin in den Medien jede Erwähnung des Antisemitismus und der nationalsozialistischen Verfolgung der Juden. Bei seiner Rückkehr nach Berlin nach einem Treffen mit Stalin sagte der deutsche Außenminister Ribbentrop zu Hitler, Stalin sei entschlossen, die “jüdische Vorherschaft” vor allem bei der sowjetischen Intelligenz zu beenden. Schon während der Vorbereitungen für den Abschluss des Hitler-Stalin Pakts begann Stalin sich der Juden, die hohe Positionen in Volkskommissariaten für auswärtige Angelegenheiten und Handel innehatten, zu entledigen. Anfang Mai 1939 der Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten M. Litvinov wurde plötzlich durch Molotow ersetzt. Molotow führte im Volkskommissariat eine “Rassensäuberung” durch und sagte bei seinem Dienstantritt zu den Mitarbeitern: “Wir werden hier für immer mit der Synagoge Schluss machen”.52 Eine Reihe deutscher Kommunisten, von denen viele Juden waren und aus Nazideutschland geflohen sind, wurden den Nazis ausgehändigt.53 Das Angebot der Nazis, deutsche und europäische Juden nach Birobidschan und in die Ukraine umzusiedeln, wurde im Februar 1940 zurückgewiesen.54 Jedoch öffnete die Sowjetunion ihre Grenzen für die jüdischen Flüchtlinge aus Westpolen nach ihrer Okkupation durch die deutsche Wehrmacht. 300 000 – 500 000 polnischer Juden flüchteten insgesamt in die SU und erhöhten somit den Anteil der jüdischen Bevölkerung im Land, so dass sie ihrer Anzahl nach auf den 4. Platz in der Sowjetunion kam (vorher 7. Platz).55
Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 und Bildung von Anti-Hitlerkoalition stimmte Stalin der Schaffung des jüdischen Antifaschistischer Komitees zu. Als Gegenleistung für die Mobilisierung der jüdischen Bevölkerung im Ausland für die Unterstützung der Sowjetunion war es dem Komitee erlaubt, die Juden der gesamten Welt zur Solidarität und “Brüderlichkeit” aufzurufen und sogar jüdisch- historisches Gedächtnis und nationale Rhetorik zu verwenden, was im krassen Gegensatz zum vorrevolutionärem Konzept Stalins über die jüdische Assimilation und seinem späteren Kampf gegen den Zionismus stand.
Doch die sowjetischen Medien schwiegen sich systematisch tot über die Antijüdische Richtung des Nazi- Terrors. Mehrere Jahre der totalen Vernichtung der Juden in den besetzten Gebieten wurden weder in der sowjetischen Presse, noch in den offiziellen Dokumenten der sowjetischen Regierung, beleuchtet. Man sprach offiziell nur über die Vernichtung sowjetischer Menschen unterschiedlicher Nationalitäten. Das Ziel dieser Verschwiegenheit war der Versuch die Nazipropaganda zu neutralisieren, die besagte, Deutschland führe den Krieg nicht gegen die Russen, sondern nur gegen die jüdische Regierungsclique und die Judenherrschaft in der Sowjetunion. Seit dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges wurden Schätzungen zufolge 1,3 bis 2 Millionen sowjetischer Juden aus den westlichen Gebieten der Sowjetunion evakuiert, damit sie nicht in die Hände der SS gelangen.56
Nach der Beendigung des 2. Weltkrieges hinderte die negative Haltung der Kommunistischen Bewegung gegenüber dem Zionismus Stalin nicht daran, die palästinensischen Juden bei ihrem Kampf um die Gründung des Staates Israel energisch und tatkräftig zu unterstützen. Diese Politik verfolgte das Ziel die Vorherrschaft der Briten im Nahen Osten zu brechen und einen Keil zwischen den USA, die pro- jüdisch eingestellt waren und Großbritannien, die zu diesem Zeitpunkt eher pro- arabische Position bezogen, zu schlagen. Stalin war ein Realist und wusste, dass der Staat Israel einen reichen Schirmherrn braucht. Deswegen war die pro- amerikanische Orientierung Israels im Interesse der Sowjetunion, da sie einen Konflikt der Vereinigten Staaten mit den arabischen Staaten hervorrief. Deswegen ließen sowohl die sowjetische Propagandamaschinerie, als auch die sowjetische Diplomatie vorläufig die antizionistischen Stempel fallen.
Unterstützung der Sowjetunion und weiterer 5 Stimmen des “Ostblocks” – der UdSSR, der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik, der Weißrussischen Sozialistischen Sowjetrepublik, der Tschechoslowakei und Polen, die bei der Verabschiedung der UN-Resolution 181 über die Errichtung des Staates Israel “dafür” gestimmt haben, erwies sich von entscheidender Bedeutung, weil sie die erforderlichen 2/3 der Stimmen für die Verabschiedung der Resolution gesichert haben. Der Vorsitzende der sowjetischen Delegation A. Gromyko rief vor der vorläufigen und vor der entscheidenden Abstimmung in einer Rede vor der UN alle Staaten “dafür” zu stimmen.
Als Israel am 17. Mai 1948 formell gegründet wurde, waren die Vereinigten Staaten das erste Land, das diesen Staat anerkannte. Jedoch haben sie den Israel nur de- facto anerkannt, was keine vollen diplomatischen Beziehungen implementierte. Die Sowjetunion erkannte Israel zwei Tage später an und zwar de- jure. Sie genehmigte Waffen- und Munitionslieferungen aus der Tschechoslowakei nach Israel, während die Vereinigten Staaten ein Waffenembargo über die Region verhängten. In ihren Memoiren schrieb Golda Meir:57
Egal wie die sowjetische Beziehung zu uns in den letzten 25 Jahren verändert hat, werde ich das Bild, was mir damals anbot, nie vergessen. Wer weiß, ob wir damals standgehalten hätten, ohne die Waffen und Munition, die wir in der Tschechoslowakei einkaufen und über Jugoslawien und andere Balkanländer transportieren konnten in den ersten dunklen(schwarzen) Tagen des Krieges, bevor die Situation sich im Juni 1948 geändert hatte? In den ersten sechs Wochen des Krieges verließen wir uns sehr auf die Waffen und Munition, die Hagana in Osteuropa einkaufen konnte, während sogar die USA einen Waffenembargo über den Nahen Osten verhängte [] Man darf die Vergangenheit nicht nur deshalb durchstreichen, weil die Gegenwart ihr nicht ähnelt und Fakten bleiben Fakten, ungeachtet dessen, dass die Sowjetunion später so rabiat gegen uns gewendet hatte, war die sowjetische Anerkennung Israels für uns von großer Bedeutung. Das bedeutete, dass zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg die beiden großen Supermächte zur einer übereinstimmung über die Unterstützung des jüdischen Staates gekommen sind und obwohl wir in einer tödlichen Gefahr schwebten, wussten wir, dass wir nicht Alleine waren.
Der Generalleutnant der NKWD Pawel Sudoplatow schrieb in seinem Buch Specoperacii: Lubjanka i Kreml´1930- 1950e gody:58
Doch die Tragödie bestand darin, dass in einer geschlossenen Gesellschaft, wie die Sowjetunion sie war, wurde die Gründung Israels in 1948 wie ein ungewolltes Existieren einer zweiten Heimat für die Juden aufgefasst. Insbesondere kam es zum Vorschein nachdem Israel die Araber in dem Unabhängigkeitskrieg von 1948 besiegte. Der Stolz der Israelis über den Sieg im Krieg führte zu einer Belebung in unserem Land des Drangs für die nationale jüdische Kultur, welcher in den 20ern und 30ern praktisch zerstört wurde. Juden und Deutsche, die eine historische Heimat und dementsprechend eine potentielle Unterstützung außerhalb der Sowjetunion hatten, bekamen kein Erlaubnis ihre eigene Republiken innerhalb der Sowjetunion zu gründen. Diskriminierung dieser beiden Gruppen war besonders grausam.
In den späten 40ern und am Anfang der 50er Jahre gab es in der Sowjetunion mehrere Kampagnen, die direkt oder indirekt gegen die Juden gerichtet waren: “Fall des jüdischen Antifaschistischen Komitees”, die Kampagne zum “Kampf gegen den Kosmopolitismus” und die berühmte “Ärzteverschwörung”. Jedoch wenn man diese Kampagnen und Fälle nennt, dürfte man den “Leningrader Fall” nicht vergessen, bei dem der “russische Flügel” der Partei betroffen wurde. Alle diese Fälle inspirierten sich und wurden im Kampf um die Macht vor allem von Malenkow und Berija benutzt. Als Folge von JAK – Fall verlor vor Allem Molotow seinen Einfluss, die Stellung als “Zweiter Mann im Land” und die des Nachfolgekandidaten auf den Posten des Parteisekretärs. Aus das aus dem Grund, weil seine Frau Polina Molotowa (geborene Pearl) eine Jüdin und des Kosmopolitismus und Spionage für den Westen bezichtigt worden war. Der “Leningrad Fall” brachte den Woznesenskij zum Fall, der 1950 verhaftet und erschossen wurde. Und als Folge der “Ärzteverschwörung” wurde der Minister für Staatssicherheit Abakumow “abgesägt” und verhaftet. Der kurz vor dem Tod Stalins begonnene Fall der “Mingreler Verschwörung” richtete sich gegen den Berija selbst (der Fall der “Pilotenverschwörung” in den 1940er Jahren hat bereits den Einfluss Malenkows untergraben).
Die beiden großen Fälle, bei denen Stalins Teilnahme besonders sichtbar war – der berühmte Fall der Ärzteverschwörung und nicht weniger berühmte Fall der “Mingreler Nationalistischen Organisation” in Georgien, blieben ungelöst. Stalin verstarb noch vor den geplanten “Schauprozessen” und unausweichlichen Exekutionen, die zu einer großen Reorganisation der höchsten Führungsetagen der KPdSU geführt hätten und auch einer Reihe engster Mitarbeiter und Vertrauten Stalins wie Berija, Malenkow, Molotow, Mikojan und Kaganowitsch drohte. Stalins Tod am 5. März 1953, wie man es in fast allen seinen Biographien lesen kann, rettete nicht nur das Laben einer großen Gruppe Moskauer Ärzte und mehr als Dreißig Partei- und Regierungsfunktionären Georgiens, sondern auch der einflussreichsten Mitglieder der Präsidiums des Zentralkomitees der KPdSU. Weil dem Fall der “Ärzteverschwörung” der Fall des Jüdischen Antifaschistischen Komitees vorging, dessen Mitglieder am 12. August 1952 exekutiert wurden, neigen viele Biographen und Beobachter zu sagen, dass diese beiden Fälle einen klaren antisemitischen Charakter trugen59 und in einer Deportation der jüdischen Bevölkerung nach Sibirien münden sollten. Der Schlaganfall, den Stalin am 01. März 1953 erlitt und an dessen Folgen er bald verstarb, geschah für seine unmittelbare Umgebung so “rechtzeitig”, dass seit seinem Tod Gerüchte kursieren, sein Ableben war nicht natürlicher Art, sondern ein Ergebnis des Komplotts von Berija, Malenkow, Chruschtschow und Bulganin, die er am späten Abend des 28. Februars 1953 zum Abendessen einlud.60
Abschließend für diese Epoche lässt es meiner Meinung nach sagen, dass Stalins Antisemitismus ganz klar politischer Natur war. Seine Verwendung des Antisemitismus und Kosmopolitismus in seinen politischen Machenschaften führte in den Folgejahren leider zur Entfesselung von Kräften, die einen tiefen Hass gegen die jüdische Bevölkerung in sich trugen. Antisemitismus war für Stalin ein Werkzeug zur Zielerreichung. In den Händen seiner Untergebenen und Nachfolger wurde es zum Prinzip der staatlichen Personalpolitik. Die Antiisraelische Politik der sowjetischen Führungseliten beraubte das Land in den folgenden Jahrzehnten hunderttausenden fähiger Menschen. In den schweren Zeiten nach dem Zerfall der UdSSR befand sich ein bedeutender Teil der so dringend benötigten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Intelligenzija außerhalb der Grenzen des Landes, entweder in Israel selbst, oder in den westlichen Ländern.
Trotz einer sehr repressiven Politik gegenüber der sowjetischen Bevölkerung im Allgemeinen und den Zionisten im Einzelnen, geht die Errichtung des Staates Israel zum großen Teil auf die Politik der Sowjetunion und somit auf Stalins Politik zurück. Egal wie das Verhältnis Stalins zu den Zionisten im Land war, ohne seine Unterstützung in den ersten Monaten des Unabhängigkeitskrieges wäre Israel, so wie wir es heute kennen, wahrscheinlich nicht existent.
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44 Vgl. hier und weiter: Stalin in http://www.eleven.co.il/?mode=article&id=13935&query
45 Zum ersten Mal abgedruckt in “Prawda” „– 329 vom 30. November 1936. Vgl. in http://www.magister.msk.ru/library/stalin/13-21.htm
46 Russisch – Säuberung. Offizieller Begriff für die “Säuberungspolitik” von 1936- 38
47 Vgl. dazu http://www.eleven.co.il/?mode=article&id=13935&query; http://www.33333.ru/phpBB2/post1216.html?sid=51c518786ced860ce5cadfa360fc3730 und http://www.mdz-moskau.eu/print.php?date=1186060786
48 Narodnyj Kommissariat Wnutrennich Del – Volkskomitee für Innere Angelegenheiten
49 Vgl. dazu Erlikman, Vadim: Poteri narodonaseleniia v XX veke: spravochnik. Moscow, 2004
50 Vgl. dazu Dimitri Wolkogonow: Stalin. Triumph und Tragödie. Ein politisches Porträt, Econ Taschenbuch Verlag, 1993 und Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde, Reinbek bei Hamburg, 1998
51 Die Erfüllung der Balfour-Deklaration gegenüber der Vorbereitung der Araber auf die Unabhängigkeit
52 Vgl. Ewrei SSSR nakanune II mirowoj wojny (Juden der UdSSR am Vortag des 2. Weltkrieges) in http://school.ort.spb.ru/library/torah/russ/russ001-16.htm
53 Vgl. Stalin in http://www.eleven.co.il/?mode=article&id=13935&query
54 Vgl. Poljan, Pawel: Nedostojushhee zweno w predistorii Holokosta (Fehlendes Glied in der Vorgeschichte des Holocausts) in Zeitschrift “Neprikosnowennyj zapas” Nr. (3)47 2006 http://magazines.russ.ru/nz/2006/47/po16.html
55 Vgl. Solschenizyn, Alexandr: Dwesti let wmeste (200 Jahre zusammen) Teil2 Kapitel19, Moskau, 2002
56 In den Materialien des jüdischen Antifaschistischen Komitees wurde von 1,5 Millionen evakuierten Juden gesprochen
57 Vgl. Meir, Golda: My Life, London, 1975, S. 188- 189
58 Vgl. Sudoplatow, Pawel: Kalifornija w Krymu, in Specoperacii: Lubjanka i Kreml´1930- 1950e gody (Kalifornien auf der Krim. Lubjanka und Kremlin in 1930- 50er Jahren), Moskau, 1997 http://www.hrono.info/libris/lib_s/krym.html
“Lubjanka war von 1920- 1990 das zentrale Gefängnis und das Archiv des sowjetischen Geheimdienstes in Moskau.”
59 Zum Beispiel war der Bruder des JAK- Vorsitzenden Michoels Miron Wowsi einer der angeklagten Ärzte.
60 Vgl. Medwedjew, Zhores: Stalin i ewrejskaja problema. Novyj analis (Stalin und das jüdische Problem. Neue Analyse; in http://scepsis.ru/library/id_1474.html
Dieser Beitrag von Paul Becker erschien auch auf gusnews.net, einem inhaltlichen Partner der Readers Edition.
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