“Irgendwie ist Myspace ziemlich öde geworden”, meinte kürzlich eine junge Dame, die sich bequem vor ihrem Rechner niedergelassen hat, um geschäftig ihr neu angelegtes Facebook-Profil zu “füttern”. Die Funktionen seien altmodisch, klappen teilweise nicht mehr richtig oder “spucken” am Ende ein Ergebnis aus, das nicht unbedingt mit den Vorstellungen und Hoffnungen, die zuvor in sie gesetzt wurden, überein geht, erklärt sie mir während sie wie im Flug Bilderalbem anlegt, Videos hochlädt und neue Freundschaften pflegt. Ihren vor Jahren liebevoll gestalteten Myspace-Acount, in dem sie über 1000 “Bekannte” vernetzt hat, ruft sie kaum noch auf…
Eine Situation, wie sie wohl stellvertretend für viele User zu stehen scheint, die sich in jüngster Vergangenheit verstärkt anderen Sozialen Netzwerken zugewandt und Myspace dafür den Rücken gezeigt haben. Nicht umsonst hat Myspace am gestrigen Mittwoch mit einem umfassenden Relaunch begonnen. Dabei soll es sich nach Einschätzung des Portals mashable.com nicht nur um bloße Designkosmetik handeln. Die Veränderungen, die sich bis Ende November vollziehen, seien tiefgreifender und betreffen zahlreiche Features, die vor allem die junge “Generation Y”, also diejenigen zwischen 13 und 35 Jahren, wieder stärker an den “Dinosaurier” unter den Netzwerken binden sollen.
Mittels einer Fotoserie sollen die Leser eine erste Idee von der neuen Seite, die künftig nicht nur “ein Platz für Freunde”, sondern eine auf ganzer Linie unterhaltende Plattform sein möchte, erhalten. Darüber hinaus gibt es eine Einführung per Videos:
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