“Ein Hoch auf den Metal” – A shot at metal 2

„Metal (von engl. metal „Metall“) ist eine variantenreiche Musikrichtung und Subkultur. Die Bezeichnung ist die Kurzform von Heavy Metal. Ihre Ursprünge liegen im Hard Rock Anfang der 1970er…“ So die Definition laut einer populären Online-Enzyklopädie. Um etwas weiter von der Theorie weg und in das Jahr 2010 zu kommen, präsentiert

mob.jpg„Metal (von engl. metal „Metall“) ist eine variantenreiche Musikrichtung und Subkultur. Die Bezeichnung ist die Kurzform von Heavy Metal. Ihre Ursprünge liegen im Hard Rock Anfang der 1970er…“ So die Definition laut einer populären Online-Enzyklopädie. Um etwas weiter von der Theorie weg und in das Jahr 2010 zu kommen, präsentiert die Musikinitative Hammelburg e.V. am 20. November im Wasserhaus ein Konzert der extra Klasse. „A shot at metal 2“ wird seinem Namen alle Ehre machen und den Gästen die verschiedensten Musikstilrichtungen des Metals um, beziehungsweise in die Ohren hauen.

Angefangen wird gleich mit einer außergewöhnlichen Mischung aus verschiedenen Elementen dieses variantenreichen Genres. Mitbringen wird die Vierer-Formation, die den Konzert-Abend eröffnet, nicht nur ihre neuen Band-T-Shirts, sondern auch sehr viel Energie. Denn die Progressive-Metaller der Wasserhaus-Band „Black Petty“ haben sich nun fast ein Jahr in ihrem Proberaum verschanzt, um mit frischem, neuen Programm dem Publikum richtig einzuheizen. Die richtige Mischung macht`s: eingängige Gesangsmelodien gemischt mit treibenden Drums, ausgefeilten Gitarrenriffs, blechernen Bass-Sounds und einer energiegeladenen Bühnenshow.

Female-Fronted geht es auch gleich weiter. Und jeder, der auf Bands wie „Arch Enemy“ steht, ist hier genau richtig! Die Baden-Württemberger von „A.O.D.“ (Abyss of Destruction) lassen es nämlich in ganz ähnlicher Weise wie die gerade genannten Szene-Größen richtig krachen. Mit ihrer knallharten Mischung aus Metal- und Hardcore konnten sie bereits die Festivalgäste des diesjährigen „Summer Breeze Open Airs“ in Dinkelsbühl mitreißen. Die vier Jungs um Sängerin Feben haben nun ihr erstes Album fertig gestellt und beweisen auch auf der Bühne, dass man sich diese Songs keinesfalls live entgehen lassen sollte!

“Mob Rules” einzige Station in Süddeutschland

Nach so viel Frauenpower könnte man fast meinen, dass das Publikum erst einmal eine kleine Erholungspause braucht. Doch das Wasserhaus hält für diesen Abend noch ein ganz besonderes Schmankerl bereit – und zwar 60 Minuten voller Power Metal mit niemand Geringerem als „Mob Rules“. Die sechsköpfige Band aus Hannover ist seit 1994 ein Urgestein in der deutschen Metalszene. Die Musiker tourten bereits mit dem erst kürzlich verstorbenen Ronnie James Dio und seinem legendären Projekt „Dio“, „Lordi“, so wie mit den „Scorpions“. Mit ihrem neusten Album „Radical Peace“ begeisterten sie die Festivalfans in ganz Europa. „Mob Rules“ lässt sich nicht verbiegen, dies hört man auf diesem Album deutlich. Mit kritischen Texten und dem gleichen kräftigen Gitarrensound, den man auf den zahlreichen Alben zuvor hören konnte, wird jedes Lied nur noch von den tiefen, melodischen Gesangslinien von Sänger Klaus Dirks abgerundet. Nach vielen Jahren voller Bühnenerfahrung ist es wohl keine Frage, dass „Mob Rules“ die Bühnenbretter im Wasserhaus zum Krachen bringen werden!

Verpasst also nicht ihren einzigen Gig in Süddeutschland!
Beginnen wird das Spektakel um 20.00 Uhr.

Text: Madlen Wittmann

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