Klimawandel: Kalt ist Warm!

Entsprechend einer kürzlich im Journal of Geophysical Research veröffentlichten Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), könnte Kalt das neue Warm werden, jedenfalls für unsere Winter. Bis vor kurzem galt unter den Klimawissenschaftlern noch die einhellige Meinung: Unsere Winter werden allmählich wärmer. Nach zwei harten Wintern in Folge hat offensichtlich ein

Entsprechend einer kürzlich im Journal of Geophysical Research veröffentlichten Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), könnte Kalt das neue Warm werden, jedenfalls für unsere Winter. Bis vor kurzem galt unter den Klimawissenschaftlern noch die einhellige Meinung: Unsere Winter werden allmählich wärmer. Nach zwei harten Wintern in Folge hat offensichtlich ein Umdenkprozess stattgefunden. Nun verkündet das PIK in einer Pressemitteilung vom 16. November 2010:

“Erderwärmung könnte Winter kälter werden lassen”.

In der Pressemitteilung heißt es:

“Die Erderwärmung durch Treibhausgase könnte in Europa kalte Winter zur Folge haben. In der östlichen Arktis schrumpft das Eis auf dem Meer – hierdurch werden örtlich die unteren Luftschichten aufgeheizt, was zu einer starken Störung von Luftströmungen führen kann. Ergebnis ist eine mögliche Abkühlung der nördlichen Kontinente, wie eine kürzlich im Journal of Geophysical Research veröffentlichte Studie zeigt. „Diese Störungen könnten die Wahrscheinlichkeit des Auftretens extrem kalter Winter in Europa und Nordasien verdreifachen“, sagt Vladimir Petoukhov vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Hauptautor der Studie. „Harte Winter wie der vergangenen Jahres oder jener 2005/06 widersprechen nicht dem Bild globaler Erwärmung, sondern vervollständigen es eher.“”

Die Forscher stützen ihre Aussagen auf Simulationen mit Hochleistungsrechnern, die ein aufwändiges Modell Klimamodell namens ECHAM5 nutzen. Dabei wurde der Computer mit Szenarien gefüttert, bei denen die Eisdecke in der östlichen Arktis von hundert Prozent schrittweise auf ein Prozent verringert wurde.

Der Autor der Studie Vladimir Petoukhov sagt: es geht dabei nicht um Wettervorhersagen für den nächsten Tag, sondern um langfristige Veränderungen des Klimas. „Vermutlich weiß niemand“, sagt er, „wie rau der Winter dieses Jahr wird.”

Fazit: Harte Winter wie die der letzten beiden Jahre oder jener von 2005/06 können also zukünftig häufiger auftreten, was wiederum als Bestätigung der globalen Erwärmung aufzufassen ist.

Diesbezüglich hatte schon mal ein Klimawissenschaftler namens Mojib Latif eine “Prognose”. Wir erinnern uns:

Quellen:

Erderwärmung könnte Winter kälter werden lassen

A link between reduced Barents-Kara sea ice and cold winter extremes over northern continents

Mojib Latif 1997 – Neue Eiszeit

Kommentare

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  1. Aber, wie Sie uns ja seit Jahren predigen, das PIK ist bähbäh und die Simulationen wären eben nur Simulationen ohne die geringste Aussagekraft, und überhaupt gäbe es keinen Treibhauseffekt. Was wollen Sie uns also mit diesem Beitrag sagen?

    Dass das PIK bähbäh ist. Und dafür so ein langer Artikel … Überflüssig wie ein Kropf.