Wer hat diesen unglaublichen Film gesehen?
Eindrucksvoller kann die übermaßunmäßigkeit der Konsumgesellschaften nicht entlarvt werden: Demut, Selbstlosigkeit, Bescheidenheit und grenzenloser Einsatz im Land hinter den Bergen um für die Ausbildung der Kinder zu sorgen – und in vielen der so genannten entwickelten Staaten Verschwendung und Maßlosigkeit.
In Zanskar Zufriedenheit und Lächeln, auch wenn es noch so schwierig ist und Grant und Unzufriedenheit auf und in vielen Konsumrauschköpfen in den reichen Ländern. Da bleibt einem die Spucke weg, wie lächerlich banal so manche hochgespielten Problemchen in unseren Breiten sind. Da sitzen wir fußfrei in der ersten Reihe und fordern und protestieren, wenn es nicht so läuft, wie wir uns das einbilden.
Der Film zeigt es, aber die Frage bleibt unausgesprochen: Was sind wir nur für Maulaufreißer, Egoidioten, verblendete Niemalsgenugkrieger und Wohlstandsweicheier?
Damit kein Missverständnis aufkommt: Es ist gut und erfreulich, dass es uns besser geht. Und das ist Verdienst und Leistung vieler tüchtiger und gescheiter Menschen.
Doch dabei haben wir wesentliche Grenzen und Werte aus den Augen verloren. Viel zu oft regiert das falsche Maß und die Verrücktheit.
Für diesen Fingerzeig: Gratulation und Danke an die Filmemacher. Großartig.
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