Bamberger Veranstaltungsservice beschert zum Winter vier Veranstaltungen für Auge und Ohr
Den kargen Winter sollen sie versüßen, die ausgewählten Wohltaten, die der Veranstaltungsservice Bamberg für den bevorstehenden Januar bereit hält. Und dabei wird im Rahmen von insgesamt vier Veranstaltungen nicht nur für das Ohr, sondern auch für das Auge einiges geboten. Zum Auftakt am 13. Januar wird die heimische Kälte im Würzburger Congress Centrum wenigstens für wenige Stunden in Vergessenheit geraten, wenn Willy Astor um 20 Uhr seiner Gitarre die ersten Takte entlockt. Voller exotisch anmutender Kompositionen und fremdartiger Anklänge steckt sein aktuelles Album “Sound of Islands Vol. 4″, mit dem er sich auf eine musikalische Entdeckungsreise begibt.
Einige Kilometer entfernt sieht man sich an diesem Abend dagegen ganz im Zeichen des Walzers. Gemeinsam mit seinem 50 Mann starken Johann-Strauß-Orchester verzaubert André Rieu um 20 Uhr die Zuschauer in der Bamberger Stechert Arena. Doch auch wenn es der Walzer dem niederländischen Geiger und Orchesterleiter besonders angetan hat, will er sich nicht nur auf ein “Musikerleben im Dreivierteltakt” beschränken, sondern verrät: “Mein Traum ist es, die gesamte klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen.”
“Im Zeichen des Panda”
Nur einen Tag später muss die Musik allerdings der optischen Ästhetik den Vortritt lassen und in den Hintergrund rücken, wenn die Ausnahmekünstler des Chinesischen Nationalcircus die Erdanziehungskraft aussetzen lassen und sich über die physiognomischen Grenzen des Menschen hinwegsetzen. Im Zuge ihrer diesjährigen Tour stellen sie ihr neues Motto “Im Zeichen des Panda” am 14. Januar um 20 Uhr im Würzburger Congress Centrum vor und gewähren neben spektakulärer Akrobatik auch Einblicke in die Mythologie Chinas und Wissenswertes über das Wahrzeichen Chinas, dem Panda.
Nach einigen Ausflügen in fremde wie auch musikalische Welten geht es am 21. Januar im Würzburger Radlersaal um 20 Uhr dann wieder zurück in heimische Gefilde und den Problemen des Alltags. Der fränkische Songschreiber Wolfgang Buck wehrt sich in seinem aktuellen Programm “Ihr redd eich leichd” nämlich vehement gegen die allseits bekannten, guten Ratschläge, die den Ärger nur noch weiter vermehren anstatt ihm entgegenzuwirken. Untermalt von musikalischen Einlagen und flotten Sprüchen in fränkischer Mundart verleiht er schließlich seiner ganz eigenen Philosophie Nachdruck und rät: “Geh den Debbn ausm Wech!”
Photo: Ralf Heid, via flickr
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