In seiner Sendung “Reportage” hat das ZDF, neben den bekannten monatlichen Gebühren für den Zuschauer, noch für weitere Gebühren gesorgt; diesmal für die Autofahrer. Im Laufe dieser Sendung konnte auch die letzte 20 Seelen Gemeinde lernen, wie man zu zusätzlichen Einnahmen kommt, selbst wenn nur eine einzige Straße durch das Dorf führt.
Der Sender hat gezeigt, wie Kommunen, auch ohne finanziellen Aufwand, zu regelmäßigen Einnahmen gelangen. Bei dem Objekt der Begierde vieler Bürgermeister oder Dorfschulzen, handelt es sich um ein Radarblitzgerät.
Wo für eine Kommune ein Kauf nicht relevant ist, da die nötigen Mittel fehlen, wird vom Hersteller der günstigste Platz bestimmt und ein Mietvertrag über das Gerät abgeschlossen. Dabei soll, nach Aussagen des Herstellers, eine Mietgebühr von EUR 5,00 pro Photographie fällig werden. Kosten, bei denen es für die Kommune sicher nicht bleiben wird, da die Auswertung der Fotos und für jeden weiteren Verwaltungsakt, kenntnisreiche Mitarbeiter mit nicht unwesentlichen Gehaltsforderungen nötig wären.
Der findige Dorfschulze, könnte jedoch die nächstgelegenen Altersheime durchforsten und ehemalige verrentete Behördenmitarbeiter wieder aktivieren und als preiswerte EUR 1,00 Kräfte beschäftigen. Würde seine Dorfstraße nun sogar in einer starken Kurve aus dem Dorfe hinausführen, böte sich die Aufstellung eines zweiten Gerätes, kurz vor dem Ortsendeschild an.
Die immer größer werdende Antipathie gegen die Öffentlich Rechtlichen Sender wird sicherlich noch, durch die dann betroffenen Autofahrer, bestärkt.
Für die überbezahlten Mitarbeiter der Sender mögen geringe Geldbußen nur “Peanuts” sein, für den, mit EUR 5,00/h dotierten Arbeitnehmer, der täglich weite Wege fahren muss, sind solche Unternehmungen, die nicht der Sicherheit, sondern sichtbar nur der Abzocke dienen, ein erhebliche finanzielle Einbuße.
Aber wer kann schon Weitsicht erwarten, von einem steuerfinanzierten Konstrukt wie ZDF.
Photo. dmytrok, via flickr
Nicht nur das ZDF ist von politischen Parteien besetzt, deren Vertrauten in den wichtigen Positionen für Ruhe und Ordnung sorgen und dafür gut bezahlt werden. Es ist ein Kunststück für die Reporter, trotzdem kritisch sein zu können!
Bitte nicht alles in einen Topf hinschmeißen! Nach dem Krieg wurden selbst Mitglieder des Widerstandes als “schlimme Deutsche” abgetan. Und nachdem man das Eintopf erfolgreich eingerührt hat, weiß man meistens nicht mehr, wo man für den Widerstand Freunde finden könnte. Man kommt sich allein vor…