Hochqualifizierte Migrantinnen haben es schwer

“Akademikerinnen werden nicht nach ihrer Qualifikation eingestellt.” So die Quintessenz von Dr. Ingrid Jungwirth. Die Wissenschaftlerin vom Institut für Sozialwissenschaften an der HU Berlin hat sich im Rahmen des Verbundprojekts “Die Integration hochqualifizierter Migrantinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt”, das gemeinsam mit der TU Hamburg-Haburg und der RWTH Aachen durchgeführt wurde,

migg.jpgAkademikerinnen werden nicht nach ihrer Qualifikation eingestellt.” So die Quintessenz von Dr. Ingrid Jungwirth. Die Wissenschaftlerin vom Institut für Sozialwissenschaften an der HU Berlin hat sich im Rahmen des Verbundprojekts “Die Integration hochqualifizierter Migrantinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt”, das gemeinsam mit der TU Hamburg-Haburg und der RWTH Aachen durchgeführt wurde, mit diesem, auf den ersten Blick wider dem gängigen Klischee liegenden Thema beschäftigt.

Die am vergangenen Donnerstag gestarteten Deutsch Türkischen Nachrichten haben nun mit Dr. Jungwirth über die Ergebnisse des Projekts gesprochen. Die Hauptprobleme, die sich während der Untersuchung von Berufsverläufen zahlreicher Migrantinnen mit naturwissenschaftlicher Bildung in den so genannten MINT-Fächern herauskristallisiert haben, sind demnach vor allem in der mangelnden Anerkennung von ausländischen Hochschulabschlüssen, dem fehlenden Zugang zu ausreichenden Sprachkursen und der unzureichenden Arbeitsvermittlungen durch die Job-Center zu sehen. Kaum Beratung und fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten ergänzen die prekäre Lage.

Wo landen diese hochqualifizierten Frauen nun, nachdem sie ihrer Heimat den Rücken zugewandt haben? Im Interview mit den Deutsch Türkischen Nachrichten wird nicht nur diese Frage ausführlich beleuchtet, sondern neben einer Anlayse des Status quo auch erste Lösungsansätze geboten.

Lesen Sie hier das gesamte Gespräch.

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